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    Sauna für Zuahuse: Was ist beim Bau einer Heimsauna zu beachten?

    Viele Menschen, vor allem regelmäßige Saunagänger, träumen von einer Sauna für Zuhause. Im Internet sind viele Tipps zu finden, wie geübte Heimwerker ihre Heimsauna in Eigenleistung bauen können. Dies ist durchaus möglich, insbesondere da heutzutage im Fachhandel mehr oder weniger komplexe Sauna-Bausätze erhältlich sind. Doch Vorsicht: Saunabau erfordert viel Fachwissen und das richtige Werkzeug, weshalb es grundsätzlich besser ist, diese Arbeit Experten anzuvertrauen. Allerdings ist es nützlich, wenn Sie sich schon vor der Kontaktaufnahme mit einem Fachbetrieb einige Gedanken zu Ihrer Heimsauna machen.
    Fachartikel 65
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    1. Welche Sauna soll es sein?

    Am Anfang stellt sich natürlich die Frage, welche Sauna für den Hausgebrauch am geeignetsten wäre. Zur Auswahl stehen mehrere Arten von Saunen, die sich vorrangig in Temperatur und Luftfeuchtigkeit voneinander unterscheiden. Die älteste und beliebteste Variante ist die finnische Sauna, die aufgrund ihrer Beliebtheit auch als klassische Sauna bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Sauna, die durch einen Holzofen befeuert wird und in der man bei einer Temperatur von bis zu 110 °C und einer Luftfeuchtigkeit von nur 20 % schwitzt.

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    Zur Auswahl stehen mehrere Arten von Saunen, von der finnischen Sauna bis zur Infrarotsauna.

    Mittlerweile sind auch moderne Niedrigtemperatur-Saunen sehr beliebt. Einen ähnlichen Effekt wie die finnische Sauna hat die Infrarotsauna, allerdings gibt es zwischen beiden Varianten einige wichtige Unterschiede: Infrarotstrahlung erhitzt nicht die Luft, sondern direkt die Haut; Infrarotkabinen sind meist klein und brauchen keine langen Aufwärmphasen; das Saunaerlebnis in einer Infrarotsauna gleicht nicht dem Erlebnis in einer finnischen Sauna mit dem wunderbaren Geruch des brennenden Holzes. Eine andere Möglichkeit ist das Dampfbad, in dem die Temperaturen aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ebenfalls etwas niedriger sein können.

    Die Saunaart hängt auch mit der Größe des verfügbaren Raumes zusammen: Wenn Ihnen nur wenig Raum zur Verfügung steht, ist eine Infrarotsauna die bessere Wahl, im Garten können Sie sich dagegen eine finnische Blocksauna leisten.

    Expertenrat des Unternehmens Tischlerei In3 GmbH

    Was ist beim Bau einer Sauna besonders zu beachten? 

    Bei dem Bau einer Sauna gibt es viele Punkte zu beachten. Wichtig sind unter anderem die richtige Dämmung und entsprechende Dampfsperre zur Isolierung damit die Feuchte Luft innerhalb der Sauna nicht die Dämmung beschädigen kann. Entscheidend auch ob die Sauna eine Freiluft Sauna oder eine Raumsauna ist. Wichtig ist auch die entsprechende Auswahl des Holzes. Für Banklatten verwenden wir meist ein Holz mit wenig Dichte damit es sich nicht zu sehr aufheizt und man noch darauf sitzen kann. Gerne verwenden wir für Wandverkleidungen auch Hölzer mit Ätherischen Ölen wie zum Beispiel Zirben Holz, welches aus heimischer Produktion stammt. Zirben holz wird außer des angenehmen Duftes aufgrund des hohen Harz/Öl Anteils auch noch eine heilende Wirkung für die Atemwege zugeschrieben wird.

    Betreffend der Einbaugeräte wie Öfen und Elektrik gibt es auch einiges zu beachten. Abgesehen davon, dass man die richtige Leistung des Ofens bestimmt, dass die Sauna auch entsprechende Temperatur erreicht, muss auch beim Einbau von Infrarot Paneelen auf die richtige Leistung sowie die Abstände zum Körper beachtet werden. Für die gesamte Verkabelung verwenden wir spezielle Kabel, welche die Temperaturen stand, halten. Gewöhnlichen Kabel wurden schmelzen und somit einen Kurzschluss verursachen. Hauptsächlich verbauen wir Saunasteuerungen, welche man mittels Handyapp steuern kann. Somit kann man die Sauna schon vorheizen, wenn man am Nachhauseweg vom Skifahren ist.

    Wie wird eine Sauna nach Maß gebaut?  Wie sieht es mit den Kosten aus?

    Grundsätzlich bauen wir Saunen in jeder Größe. Ob für Privatkunden sowie für gewerbliche Kunden wie Hotels. Ablauf ist immer der gleiche. Naturmaß beim Kunden nehmen, Details besprechen und einen entsprechenden Entwurf für den Kunden vorbereiten. Wenn dieser mit Design, Ausstattung zufrieden ist, wird das Holz ausgewählt und bestellt. Betreffend die Kosten kann man hier keine pauschale Antwort geben. Dies kommt auf Größe, Holzauswahl, Designelemente, sowie die Ausstattung der Geräte an.

    Herr Gaich, Tischlerei In3 GmbH

    2. Welcher Ofen ist am besten geeignet?

    Vom Ofen geht die Wärmeentwicklung in der Sauna aus, deshalb stellt er das Kernstück der Sauna dar. Auf dem Markt sind viele verschiedene Arten von Saunaöfen zu finden, doch welcher Ofen ist der richtige? Grundsätzlich gibt es bei Saunaöfen drei gängige Befeuerungsarten: Holzsaunaofen und Kombi-Öfen für die traditionelle Sauna und das Dampfbad, sowie Elektrosaunaofen und Gassaunaofen. Echte Saunafans bevorzugen meistens den Holzsaunaofen, weil sich durch die beim Verbrennen und Kokeln des Holzes entstehende leichte Rauchentwicklung ein ursprünglicher, rauchiger Duft entfaltet.

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    Wenn Sie wenig Platz zur Verfügung haben, ist die Infrarotsauna eine gute Wahl.

    Das Wichtigste beim Saunaofen ist natürlich seine Leistung, die vom zu beheizenden Raumvolumen abhängt. Um die benötigte Leistung auszurechnen, multiplizieren Sie das Saunavolumen einfach mit 0,7. Das bedeutet, dass für eine Sauna mit einem Volumen von 10 m³ (z. B. bei einer Fläche von 5 m² und einer Höhe von 2 m) ein Ofen mit einer Mindestleistung von 7 KW erforderlich ist (Rechnung: 10 × 0,7). Falls Sie sich für einen Elektroofen entscheiden, sollten Sie beachten, dass sich nur kleinere Elektroöfen mit einem 220-Volt-Netzanschluss zufriedengeben, während größere Ausführungen Starkstromanschluss verlangen (natürlich muss der Ofen aber auf jeden Fall von einem Elektrofachmann angeschlossen werden).

    Überlegen Sie sich auch, wie der Ofen eingebaut werden soll. Bei frei im Raum aufgestellten Wandhänge- und Standöfen ist ein Ofenschutzgitter erforderlich, dagegen sind Unterbanköfen bereits abgeschirmt. Des Weiteren ist zu beachten, dass auch die Belüftung zum Ofen passen muss, damit keine unangenehme Zugluft in der Sauna entsteht.

    3. Wo soll die Sauna aufgestellt werden?

    Eine Innensauna kann grundsätzlich in jedem Raum eingebaut werden, der die nötigen Voraussetzungen dafür erfüllt. Die erste Voraussetzung ist eine ausreichende Raumgröße, denn für eine Sauna benötigt man nicht nur eine Holzkabine zum Schwitzen, sondern auch einen Ruhebereich und mindestens eine Dusche. Bedenken Sie auch, dass die Saunatür aus Sicherheitsgründen nach außen aufgehen muss. Zudem müssen in unmittelbarer Nähe Anschlüsse für Strom und Wasser vorhanden sein. Um Schäden durch die große Luftfeuchtigkeit vorzubeugen, muss ausreichende Be- und Entlüftung möglich sein. Darüber hinaus muss der Raum gut wärmegedämmt sein, damit sich die Feuchtigkeit nicht an der erkalteten Wand als Kondenswasser niederschlägt und das Mauerwerk durchfeuchtet. Hilfreich hierbei ist z. B. die Montage einer luftdichten Dampfsperre. Zuletzt braucht der Raum einen geeigneten Fußboden, der feuer- und wasserfest ist (am besten rutschfeste Fliesen, z. B. Feinsteinzeug).

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    Eine Fasssauna nimmt wenig Platz ein und lässt die Innenluft durch ihre Rundungen optimal zirkulieren.

    Sehr viele Saunaliebhaber entscheiden sich dafür, ihre Heimsauna im Keller einzubauen, aber auch das Bad oder ein ausgebauter Dachboden sind gute Standorte. Wenn kein geeigneter Raum vorhanden ist, kann die Sauna auch im Garten aufgestellt werden. Bei einer Außensauna ist besonderer Wert auf die Dämmung zu legen. Eine gute Option ist die Fasssauna, die weniger Platz einnimmt und die Luft im Inneren durch ihre Rundungen optimal zirkulieren lässt. Bei einer Außensauna im Garten kann es passieren, dass kein ausreichendes Stromnetz für einen Elektroofen vorhanden ist. In solchen Fällen wird meist ein Saunaofen mit Holzfeuerung eingebaut. Dieser benötigt allerdings einen Schornstein, der regelmäßig durch einen Rauchfangkehrer inspiziert werden muss. In der näheren Umgebung der Außensauna sollte eine Sitz- und Liegemöglichkeit vorhanden sein. Überdies ist es praktisch, wenn man draußen kalt abduschen kann. Der Weg zum Haus sollte nicht zu lang und zumindest mit Wegplatten gepflastert sein.

    4. Welche Größe und Form soll die Sauna haben?

    Die Saunakabine sollte nicht größer als nötig sein, denn eine Sauna mit viel Luftraum erfordert einen großen Ofen, was wiederum höhere Anschlusswerte und mehr Heizkosten bedeutet. Andererseits ist das Saunieren in einer großen Sauna komfortabler. Der Platzbedarf liegt bei 1 bis 1,5 m² pro Person, was bedeutet, dass sich eine Heimsauna für 4 Personen über eine Fläche von 4 bis 6 m² erstrecken sollte. Bausätze für Saunen werden in verschiedenen Formen und Größen angeboten. Der Abstand der Sauna zu Wand und Decke sollte mindestens 10 cm betragen. Das optimale Ergebnis erhalten Sie, wenn Sie Ihre Sauna von einem erfahrenen Tischler nach Maß anfertigen lassen. Wenn der Saunagang ein geselliges Erlebnis sein soll, ist eine Über-Eck-Sauna zu empfehlen.

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    Größe und Form der Sauna hängen von den räumlichen Gegebenheiten ab.

    5. Wie soll die Sauna gestaltet werden?

    Für den optimalen Wellness-Effekt sollte die Sauna mit dem passenden Zubehör versehen werden. Der hölzerne Bodenrost sollte passend zur Wandverkleidung gewählt werden. Bei längerem Saunieren sind ergonomische Rückenlehnen viel bequemer sind als einfache Sitzbänke. Zum Liegen sollten die Bänke mit Kopfstützen ausgestattet sein. Mit der richtigen Beleuchtung lässt sich eine angenehme Atmosphäre schaffen. Um die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten, bringen Sie ein Hygro- und ein Thermometer an der Wand an. Für den Aufguss benötigen Sie Kübel, Kelle und ggf. Saunasalz.

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    Mit der richtigen Ausstattung erzielen Sie den optimalen Wellness-Effekt.
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    Autor: DaiBau Magazin
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