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    Bewehrte Erde: die umweltfreundliche und hoch belastbare Erdstützkonstruktion

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    Bewehrte Erde ist eine Erdstützkonstruktion, die eine kostengünstige Alternative zu Mauern aus Beton oder Stein darstellt. Aufgrund des geringen Bodendrucks ist bewehrte Erde eine auch von Geologen häufig bevorzugte Lösung. Die Konstruktion kann begrünt werden, wodurch sie sich perfekt in das Landschaftsbild einfügt.
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    1. Was ist Bewehrte Erde?

    Bewehrte Erde ist ein Verbundkörper aus Boden (Erdmaterial) und einer Bewehrung, erzählt man uns im Unternehmen Brandis Baumaschinen GmbH. Die Bewehrung kann aus Reibungsbändern, Matten, Geogitter oder Geotextilien bestehen. Die Bewehrungselemente werden in unterschiedlicher Bauweise und Richtung eingebracht. Dementsprechend unterschiedlich ist auch ihre Beanspruchung und Verwendung. Bewehrte Erde findet z B. im Tiefbau, Straßenbau oder Garten- und Landschaftsbau Anwendung. Besonders stark hat sich bewehrte Erde als Alternative zu Stein- und Betonmauern durchgesetzt. Diese Erdstützkonstruktion dient als Hang- und Böschungssicherung (auch an erdrutschgefährdeten Abhängen), als Schutz vor Steinschlag, Lawinen oder Lärm aber auch zur Befestigung von Straßen und zur Parkplatzerweiterung. Wenn sie begrünt bzw. bepflanzt ist, kann sie zu einem echten Hingucker werden, der auch einen Garten optisch aufwertet.

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    2. Die Konstruktion

    Bewehrte Erde wird vor Ort aufgebaut. Die Erdstützkonstruktion wird meist mit einer Neigung von bis zu 80° angelegt, sie kann aber sogar noch steiler sein. Deshalb eignet sich bewehrte Erde hervorragend zur Böschungssicherung. Die Höhe der Konstruktion kann von 1,20 m bis zu über 20 m betragen. Die beständigen Baustahlmatten bzw. Geotextilien machen Bewehrte-Erde-Konstruktionen besonders langlebig. Bewehrte Erde kann in Polsterbauweise oder in abgetreppter Bauweise errichtet werden. Außerdem kann die Konstruktion mit einem Steinvorsatz ausgestattet werden. Bewehrte Erde ist und vergleichsweise leicht zu bauen und der Materialaufwand ist gering. Daher ist sie eine technische und wirtschaftliche Alternative zu konventionellen Hangverbauten, wie etwa Stein- und Betonmauern. Im Unternehmen Brandis Baumaschinen GmbH erklärt man uns auch, dass die Vorteile von bewehrter Erde leichte Handhabung, Wiedereingliederung in das natürliche Landschaftsbild und die geringen Kosten in Bezug zu traditionellen Verbauungen sind. 

    Weil das System der bewehrten Erde umweltfreundlich, naturnahe und optisch ansprechend ist, wird es nicht nur in der Infrastruktur, sondern auch in Gartengestaltungsprojekten eingesetzt. Bewehrte Erde hat den großen Vorteil, dass vorhandenes Aushubmaterial in der Regel wiederverwendet werden kann.

    Bewehrte Erde kann auch mit Stein- und Betonmauern kombiniert werden - Großterrasse mit bewehrter Erde. Quelle: Brandis Baumaschinen

     

    3. Begrünung

    Ein weiterer Vorteil dieses Systems liegt darin, dass es begrünt oder bepflanzt werden kann. Um eine erfolgreiche und dauerhafte Begrünung sicherzustellen, müssen die jeweiligen lokalen Bedingungen der Erdstützkonstruktion berücksichtigt werden: Standort des Bauwerks, Regionale klimatische Bedingungen, Höhe und Neigung der Konstruktion, Ausrichtung (Himmelsrichtung), Beschattung und Wasserhaushalt. Für eine erfolgreiche Begrünung von sehr steilen Böschungen ist das richtige Know-how notwendig. Der Boden im Frontbereich (ca. 30 cm) sollte gut bewuchsfähig sein (beispielsweise eine Mischung aus Mutterboden bzw. Humus mit dem Füllboden). In einigen Fällen, wie etwa bei einer Südausrichtung bzw. Südwestausrichtung ist Bewässerung sinnvoll (z. B. Tröpfchenbewässerung mit Schläuchen). Damit die Bewehrte Erde gut in das Landschaftsbild integriert wird, muss der Bewuchs den regionalen Gegebenheiten angepasst sein, weshalb ein örtlicher Fachmann bzw. Begrünungsspezialist bei der Planung und Ausführung mit einbezogen werden sollte. Die Begrünung wird in Primärbegrünung (während des Baus und direkt nach Fertigstellung der Konstruktion) und Sekundärbegrünung (falls die Primärbegrünung nicht dauerhaft oder deren regelmäßige Pflege zu aufwendig ist) unterteilt. Als Primärbegrünung eignen sich organische Saatgutmatten, die während der Bauzeit und kurz nach Fertigstellung der Konstruktion als Riesel- und Erosionsschutz dienen. Zumeist bestehen sie aus Kokosfasern (alternativ z.B. auch Stroh, Jute, Heu), einer Papierlage, Saatgut, Dünger und einer Mulchschicht. Diese, aus organischen Stoffen bestehenden Matten sind biologisch abbaubar. Je nach Produkt, Rohstoff und Standort verrotten sie größtenteils in einer Zeit von 1 bis 4 Jahren. Die Begrünung kann auch mittels in die Front verbauter Stecklinge erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist, das Saatgut in den bewuchsfähigen Boden im unmittelbaren Frontbereich der Konstruktion einzuarbeiten. Direkt nach der Fertigstellung kann mit einer Anspritzbegrünung (Nassansaat) für eine zügige, gute und vollflächige Begrünung gesorgt werden. Alternativ kann die Begrünung durch die Bepflanzung der fertigen Böschung durchgeführt werden. Weil die Primärbegrünung manchmal nicht dauerhaft und/oder die Pflege von Grasbewuchs zu aufwendig ist, wird in solchen Fällen eine Sekundärbegrünung angelegt. Hierbei handelt es sich um Bepflanzung mit Bodendeckern oder Efeu. Am geeignetsten sind immergrüne Pflanzen, die möglichst robust und standortgerecht ausgewählt werden sollten. Durch eine fachgerecht ausgeführte Begrünung erhält die Konstruktion bereits nach kurzer Zeit ein natürliches Aussehen, weshalb sie sich optimal in das Landschaftsbild einfügt und sich kaum noch als künstliches Bauwerk zu erkennen gibt.

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    Autor: DaiBau Magazin
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