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Fundament, Bodenplatte Preis - Kosten Rechner 2026

Aktualisiert am: 24.07.2026

Was kostet eine Bodenplatte?Für den Bau einer Bodenplatte werden zwischen 350 und 590 Euro pro m2 verlangt. Diese Kosten inkludieren das Verlegen der mehrlagigen Abdichtung, eine 20 cm Wärmedämmung, Installationen und Durchführungen unterhalb der Bodenplatte sowie alle erforderlichen Erdarbeiten. Der Preis für eine 100 m2 große gut gedämmte Bodenplatte für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegt somit zwischen 35.000 und 59.000 Euro. Die Ausführung der Bodenplatte macht also ca. 10% der Gesamtinvestition des Neubaus aus. Die Kosten für die Gründung eines Gebäudes hängen hauptsächlich von der Art des ausgewählten Fundaments sowie von der Stärke und der Materialauswahl für die Wärmedämmung ab.

Wem können Sie die Herstellung einer Bodenplatte oder eines Fundaments anvertrauen? Finden Sie schnell und einfach einen erfahrenen Auftragnehmer für Fundamente und Bodenplatten in der Nähe. Mit Hilfe des untenstehenden Formulars können Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich eine Anfrage abgeben und zwischen interessierten und gut bewerteten Fachbetrieben für Bodenplatten auswählen.

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Fundamente, Bodenplatten Kosten

Bodenplatte - Preis & Kosten

Preis für eine Bodenplatte für ein Haus. Der Preis für die Ausführung einer Bodenplatte aus Beton, mit Schweißen, Abdichtungen und einer 20 cm Dämmung. Der Preis beinhaltet die Lieferung, das Verbauen der Stahlbewehrung der Bodenplatte, Befestigungsbeton C35, die Herstellung der vertikalen Dämmung und Schaltelementen am Rand.

Von 350.00 €/m2

Bis 590.00 €/m2

Angebote erhalten

Bodenplatte Kosten Rechner (Österreich):

Nutzen Sie unseren Baukostenrechner, um die Richtpreise für Ihre Bodenplatte zu berechnen. Sie haben keine Zeit und möchten konkrete Angebote von bewerteten Auftragnehmern, um den besten auswählen zu können? Stellen Sie jetzt ganz einfach und schnell eine Anfrage.

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Kosten für Vorbereitungsarbeiten

Bauabsteckung

Grobabsteckung und anschließende Feinabsteckung mit Absteckung der Bauwerksachsen, der Fundamente und später der Wände mithilfe von Schnurgerüsten; Üb...ertragung der Höhenkoten des Bauwerks in das Gelände einschließlich Sicherung der Höhenmarken, Vermessungspunkte und Bauwerksachsen. Die Absteckung erfolgt gemäß dem genehmigten Absteckungsplan und den Projektunterlagen. MehrVerstecken

500 - 1700
€/kpl

kpl
+
-
+

Bauprofile

Herstellung, Aufstellung und Demontage von Bauprofilen und Schnurgerüsten für den Aushub der Baugrube sowie Übertragung der Höhen des Bauwerks auf die... Profile unter Verwendung eines Vermessungsinstruments. MehrVerstecken

300 - 1000
€/kpl

kpl
+
-
+

Baustelleneinrichtung

Kosten für die Einrichtung und Organisation der Baustelle sowie für die Durchführung allgemeiner Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesun...dheitsschutz am Arbeitsplatz (Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsplans (SiGe-Plan) für die Baustelle, Bestellung eines Koordinators), Einrichtung der Baustellenzufahrt und Aufstellung eines Bauzauns, Aufstellung von Containern und Lagerflächen, Einrichtung provisorischer Werkstätten und Materiallager, Herstellung von Standflächen für Kräne, Aufstellung mobiler Sanitäranlagen, Ausführung temporärer Baustellenanschlüsse für Strom, Wasser und Telefon, Installation von Schutzeinrichtungen (Feuerlöscher, ggf. Hydrant), Anbringung von Erste-Hilfe-Kästen sowie physischer und technischer Baustellenschutz. MehrVerstecken

5 - 10
€/% der Gesamtinvestit

% der Gesamtinvestit
+
-
+
Kosten für Erdarbeiten

Aushub für das Plattenfundament

Die Kosten des Aushubs für ein Plattenfundament umfassen den maschinellen Baugrubenaushub, den Abtransport des Aushubmaterials zur Deponie sowie ggf. ...die Zwischenlagerung von Humus, die grobe Planierung der Baugrubensohle und die Vorbereitung für weitere Bauarbeiten. Die Kostenangabe erfolgt pro m2 der Grundrissprojektion des Plattenfundaments zwecks Kostenschätzung. Das exakte Aushubvolumen wird projektabhängig ermittelt. MehrVerstecken

15 - 75
€/m2

m2
+
-
+
15 - 35
€/m2

m2
+
-
+
35 - 75
€/m2

m2
+
-
+

Installationen und Durchführungen unter der Fundamentplatte

Die Kosten umfassen die Ausführung der Installationen unter dem Plattenfundament, wie das Verlegen von PVC-Kanalrohren mit geeignetem Durchmesser, Was...serleitungen, Schutzrohren für Elektroinstallationen sowie die Vorbereitung von Leitungen für den Anschluss einer Wärmepumpe. Enthalten sind der Aushub der Leitungsgräben in der verdichteten Schotterschicht, die exakte Nivellierung und Herstellung des erforderlichen Gefälles, die Verfüllung der Leitungen mit geeignetem Material sowie die erneute Verdichtung des Untergrunds gemäß Projektdokumentation. Kostenberechnung pro m2 Fundamentplatte. MehrVerstecken

15 - 30
€/m2

m2
+
-
+

Schottereinbau und Verdichtung

Die Kosten für das Aufschütten einer Drainageschicht umfassen die Lieferung und den Einbau des Materials (Kies, Schotter), seinen lagenweisen Einbau s...owie die maschinelle Verdichtung bis auf die vorgesehene Höhe. Dieser Posten dient der Herstellung einer stabilen und tragfähigen Unterlage für die Sauberkeitsschicht aus Magerbeton und die Fundamentplatte. Kostenabschätzung pro m2 der Grundrissprojektion der Platte. MehrVerstecken

35 - 110
€/m2

m2
+
-
+
35 - 75
€/m2

m2
+
-
+
50 - 110
€/m2

m2
+
-
+
Kosten für das Plattenfundament

Abdichtung oberhalb der Bodenplatte

Die Kosten für die Abdichtung oberhalb der Bodenplatte umfassen einen Voranstrich des Untergrunds, die Lieferung und Verlegung von Abdichtungsbahnen s...owie das Verschweißen bzw. Ausführen der Überlappungen an den Stoßstellen. Die Ausführung eignet sich als Schutz gegen Bodenfeuchtigkeit und Wasser gemäß Projektdokumentation. MehrVerstecken

55 - 85
€/m2

m2
+
-
+

Abdichtung unterhalb der Bodenplatte

Die Kosten für die Abdichtung unterhalb der Bodenplatte umfassen die Lieferung und den Einbau einer Abdichtungsmembran (Kunststoffdichtungsbahn), die ...Herstellung der Überlappungen sowie die Abdichtung von Anschlüssen und Details vor dem Betonieren der Fundamentplatte. Diese Lösung wird im Rahmen einer wärmegedämmten Fundamentplatte nach dem Prinzip Dämmung-Abdichtung- Dämmung oder eines vergleichbaren Systems ausgeführt. MehrVerstecken

35 - 85
€/m2

m2
+
-
+
35 - 60
€/m2

m2
+
-
+
55 - 85
€/m2

m2
+
-
+

Plattenfundament aus Stahlbeton

Die Kosten für ein Plattenfundament aus Stahlbeton umfassen sämtliche Schalungs-, Bewehrungs- und Betonarbeiten, die für die Herstellung der tragenden... Bodenplatte des Bauwerks erforderlich sind. Enthalten sind die Lieferung und der Einbau der Bewehrung gemäß Projektdokumentation, die Randschalung der Platte, das Betonieren mit geeignetem Beton, das Verdichten mittels Rüttler sowie die grundlegende Ebnung der Oberfläche. Diese Ausführung gewährleistet geeignete Ebenheit und Tragfähigkeit für die weiteren Bauarbeiten. MehrVerstecken

125 - 295
€/m2

m2
+
-
+
125 - 195
€/m2

m2
+
-
+
160 - 240
€/m2

m2
+
-
+
195 - 295
€/m2

m2
+
-
+

Unterbeton

Die Kosten für den Unterbeton (Sauberkeitsbeton) umfassen die Lieferung und den Einbau von Magerbeton der Festigkeitsklasse C8/10 oder C12/15, der übl...icherweise in einer Stärke von ca. 5-7 cm eingebaut wird. Er dient dem Ebnen und dem Schutz des Unterbaus vor dem Einbau der Wärmedämmung unter der Fundamentplatte. Enthalten sind das Verteilen des Betons, eine grobe Nivellierung sowie die Herstellung einer ebenen und stabilen Unterlage für die weiteren Schichten der Fundamentplatte. MehrVerstecken

13 - 21
€/m2

m2
+
-
+

Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte (ältere Ausführungsweise)

Die Kosten für die Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte umfassen die Lieferung und den Einbau einer Wärmedämmung (in der Regel EPS mit geeigneter Dru...ckfestigkeit), verlegt auf der Stahlbeton- Bodenplatte oberhalb der Abdichtung. Die Dämmung ist Bestandteil des Fußbodenaufbaus des Gebäudes und dient der Verringerung von Wärmeverlusten sowie der Vorbereitung des Untergrunds für die weiteren Schichten (Estrich, Bodenbeläge). MehrVerstecken

35 - 70
€/m2

m2
+
-
+
35 - 50
€/m2

m2
+
-
+
40 - 60
€/m2

m2
+
-
+
45 - 70
€/m2

m2
+
-
+

Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte (moderne Ausführungsweise)

Die Kosten für die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte umfassen die Lieferung und den Einbau einer druckfesten Wärmedämmung (XPS oder EPS 150/200),... zweilagig mit versetzten Stößen verlegt, die zur Verringerung von Wärmeverlusten und zur Sicherstellung der erforderlichen Tragfähigkeit der Fundamentplatte dient. Enthalten sind das fachgerechte Verlegen der Dämmplatten auf dem Unterbeton sowie die Vorbereitung des Untergrunds für die Fundamentplatte aus Stahlbeton. MehrVerstecken

35 - 80
€/m2

m2
+
-
+
35 - 55
€/m2

m2
+
-
+
42 - 65
€/m2

m2
+
-
+
55 - 80
€/m2

m2
+
-
+
Mehr

Feuchtigkeitsabdichtung und Wärmedämmung Fundament

Vertikalisolierung der erdberührenden Frostschürze wird ein Kaltbitumen-Voranstrich und zwei Lagen 1x5 mm Elastomerbahn (Villas Hydrostop S5, EK-V5 bz...w. gleichwertig) im Schweißverfahren verlegt. Als Wärmedämmung wird eine Isolierschutzplatte aus XPS oder gleichwertiges in 10 cm Stärke und als Schutz der Feuchtigkeitsabdichtung aufgebracht. MehrVerstecken

50 - 65
€/m2

m2
+
-
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Punktfundament - Preis & Kosten

Preis für die Ausführung von Punktfundamenten für einen Carport, Terrassenüberdachung oder Zaun mit dazugehöriger Bodenvorbereitung. Maße 60 cm x 20 c...m x 20 cm. MehrVerstecken

400 - 600
€/Stk.

Stk.
+
-
+

Streifenfundament

Streifenfundament für Carport oder Gartenhaus mit Rollierung, Bewehrung, Schallung, Betonierung, Arbeit.

180 - 280
€/lfm

lfm
+
-
+
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Ich würde anderen Kunden raten eben auch auf diese Plattform zu gehen, weil Ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das eigentlich relativ schnell geht. Auch die Ausführung hat dann super geklappt.
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Kosten für Fundamente pro m2 und Bodenplatte: Baukosten richtig kalkulieren

Welche Art von Betonfundament ist die richtige?

Was für ein Fundament ein Bauwerk benötigt, hängt in der Praxis von der Bodenbeschaffenheit, dem Gebäudeentwurf und den Anforderungen an die Energieeffizienz ab. Im privaten Hausbau kommen überwiegend folgende Arten von Betonfundament zum Einsatz: Bodenplatte, Streifenfundament, Punktfundament und Pfahlgründung (Tiefgründung).

Fundament und Bodenplatte: Arten von Fundamenten

Die Bodenplatte ist eine moderne Lösung

Die Bodenplatte (auch Plattenfundament, Fundamentplatte oder Sohlplatte genannt) ist eine durchgehende Stahlbetonplatte unter dem Gebäude. Sie ist eine besonders gute Option bei instabilem Baugrund mit geringer Tragfähigkeit. Die Bodenplatte verteilt die Lasten des Bauwerks auf eine große Fläche, wodurch das Risiko ungleichmäßiger Setzungen deutlich reduziert wird.

Die Bodenplatte ist die häufigste Wahl für moderne Einfamilienhäuser!

Streifenfundamente sind weitgehend überholt

Streifenfundamente werden unter tragenden Wänden ausgeführt und leiten die Lasten linienförmig in den Boden ab. Sie sind eine gute Wahl bei stabilem, tragfähigem Untergrund oder wenn keine größeren Setzungsunterschiede zu erwarten sind.

Fundamente für Überdachungen sind meist Punktfundamente

Punktfundamente sind Einzelfundamente, die sich nicht unter durchgehenden Wänden, sondern unter einzelnen Bauteilen bzw. Stützen befinden. Man kann sie sich wie Tischbeine vorstellen: Jede Stütze hat ihren eigenen Punkt, der die Last in den Boden ableitet. Diese Lösung ist typisch für Carports, Pergolen und andere Überdachungen sowie für kleinere Gartenlauben oder Bauwerke ohne durchgehende tragende Wände. Der Vorteil von Punktfundamenten liegt im geringeren Betonbedarf, da an den weniger wichtigen Stellen darauf verzichtet wird. Der Nachteil besteht dagegen darin, dass die Einzelfundamente richtig angeordnet und ausreichend tief gegründet sein müssen, da es sonst zu ungleichmäßigen Setzungen kommt.

Die Pfahlgründung kommt bei sehr schlechtem Baugrund zum Einsatz

Auf die Pfahlgründung wird zurückgegriffen, wenn die oberen Bodenschichten eine geringe Tragfähigkeit aufweisen (z. B. bei Auffüllungen, weichen Lehmböden oder hohem Grundwasserstand). Dabei werden lange tragende Elemente (Pfähle) in den Boden eingebracht, die das Gewicht des Bauwerks in tiefere, tragfähige Schichten ableiten (die Pfahlgründung ist eine Variante der Tiefgründung). Diese Lösung ist typisch für das Bauen auf anspruchsvollem Baugrund oder bei schweren Gebäuden, bei denen eine herkömmliche Flachgründung mit Streifenfundament oder Bodenplatte ohne zusätzliche Maßnahmen keine ausreichende Standfestigkeit gewährleisten könnte.

Bodenplatte - Kosten bei Fertig- und Massivhäusern

Im privaten Hausbau hat sich die Bodenplatte als die gängigste Lösung für das Fundament etabliert. Sie verteilt das Gebäudegewicht gleichmäßig auf eine große Fläche und verhindert so ungleichmäßige Setzungen, die durch Bodenbewegungen entstehen und zu Rissen im Mauerwerk führen könnten. Außerdem schützt sie das Bauwerk effektiv vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich und ermöglicht durch Perimeterdämmung eine hohe Energieeffizienz. Eine Stahlbeton-Bodenplatte kostet inklusive Schalung, Bewehrung und Betonieren zwischen 125 und 295 Euro pro m2. Preisposten wie Vorbereitung, Erdarbeiten, Abdichtung und Dämmung werden in der Regel separat aufgelistet.

Die Kosten einer gut gedämmten Bodenplatte mit 100 m2 Fläche für ein Massiv- oder Fertighaus liegen inklusive Dämmung, Abdichtung und die erforderlichen Erdarbeiten insgesamt bei etwa 35.000 bis 59.000 Euro.

Der Preis für eine Bodenplatte variiert erheblich je nach ausführendem Unternehmen. Daher ist es immer am besten, mehrere Anbieter zu kontaktieren und Angebote einzuholen.

Angebote für eine Bodenplatte anfordern

Im Zuge der Planung der Bodenplatte ist die richtige Plattendicke festzulegen. Außerdem muss man sich entscheiden, ob die Wärmedämmung unter- oder oberseitig der Platte angebracht werden soll. Diese Aspekte des Fundamentbaus verdienen nähere Betrachtung.

Bodenplatte
Bodenplatte vor Beginn der Maurerarbeiten

Wie dick muss die Bodenplatte sein?

Die Dicke der Bodenplatte wird durch eine statische Berechnung festgelegt. Sie hängt von der Größe und dem Gewicht des Gebäudes sowie von den zu erwartenden Lasten (z. B. durch Schnee, Wind und Erdbeben) ab und wird in der Regel von einem Tragwerksplaner (Statiker) bestimmt. Bei Einfamilienhäusern beträgt die Dicke der Bodenplatte häufig rund 30 cm (meist 30-35 cm). Manchmal ist auch von dünneren Platten die Rede (12-15 cm), doch dabei handelt es sich nicht um Plattenfundamente, sondern um bewehrte oder unbewehrte Betonplatten über Streifenfundamenten, die keine tragende Rolle erfüllen (sie können nur nichttragende Wände tragen, während tragende Wände nur direkt über dem Streifenfundament errichtet werden können). Solche Betonplatten werden umgangssprachlich ebenfalls als Bodenplatten bezeichnet, was jedoch aus fachlicher Sicht falsch ist. Eine echte Bodenplatte ist nur das ganzflächig tragende Plattenfundament.

Wichtiger Hinweis: Die Bodenplatte (Plattenfundament) darf nicht mit der dünneren, nichttragenden Betonplatte verwechselt werden, die über einem Streifenfundament ausgeführt wird.

Sehen wir uns als Beispiel eine Bodenplatte mit 100 m2 Fläche an. Eine größere Dicke bedeutet immer höhere Kosten, da mehr Material und in der Regel auch mehr Bewehrung benötigt werden.

Dicke der Bodenplatte Betonmenge in m³ für eine Platte mit 100 m² Kosten der Bodenplatte
20 cm 20 m³ Beton 125-195 €/m²
25 cm 25 m³ Beton (+25 %) 160-240 €/m²
30 cm 30 m³ Beton (+50 %) 195-295 €/m²

Wie wird die Wärmedämmung ausgeführt?

Die Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte ist die ältere Methode

Das oberseitige Anbringen der Wärmedämmung ist die ältere Ausführungsvariante. Dabei wird zunächst die Bodenplatte hergestellt, darauf folgt die Abdichtung, und erst danach wird die Wärmedämmung (meist EPS mit ausreichender Druckfestigkeit) als Teil des Fußbodenaufbaus verlegt (unter Estrich und Bodenbelag). Die Kosten für die Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte liegen bei etwa 35-70 Euro pro m2.

Oberseitige Wärmedämmung der Bodenplatte
Die oberseitige Wärmedämmung der Bodenplatte ist zwar günstiger, dämmt das Gebäude aber weniger gut

Der größte Vorteil dieser Methode besteht in den meist geringeren Kosten (insbesondere bei standardmäßigen Dämmstärken). Außerdem haben viele ausführende Betriebe mit dieser Methode mehr Erfahrung und eventuelle Fehler lassen sich auch leichter erkennen und beheben, da nur der Estrich über der Dämmung liegt und nicht die gesamte Bodenplatte. Der Nachteil der oberseitigen Dämmung liegt im höheren Risiko für das Auftreten von Wärmebrücken an den Plattenrändern und Anschlüssen, insbesondere wenn die Randdetails nicht durchgehend und sorgfältig ausgeführt wurden.

Die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte ist die moderne Methode

Bei der Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte (Untersohlendämmung) liegt die Dämmung (meist XPS oder EPS mit hoher Druckfestigkeit) unter der Stahlbetonplatte und wird in der Regel zweilagig mit versetzten Stößen verlegt. Dadurch werden Wärmeverluste reduziert und gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Dämmung das Gewicht des Hauses aufnehmen kann. Die Dämmung wird auf den Untergrund bzw. den Sauberkeitsbeton verlegt und erst danach erfolgt das Betonieren der Bodenplatte. Die Kosten für die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte liegen bei etwa 35-80 Euro pro m2.

Unterseitige Wärmedämmung der Bodenplatte (Perimeterdämmung)
Die unterseitige Wärmedämmung der Bodenplatte (Perimeterdämmung) bildet zusammen mit der Dämmung der Außenwände und des Daches eine durchgehende thermische gebäudehülle

Mit dieser Methode lässt sich leichter eine durchgehende thermische Hülle herstellen, sodass es weniger kalte Randbereiche gibt. Dämmplatten aus XPS (extrudiertem Polystyrol) sind generell feuchte- und druckbeständiger als herkömmliche Dämmplatten aus EPS (expandiertem Polystyrol) und daher besser für die Perimeterdämmung (Wärmedämmung erdberührter Bauteile) geeignet. Durch die zweilagige, stoßversetzte Verlegung wird das Risiko von Hohlräumen und Wärmebrücken minimiert. Die Nachteile der unterseitigen Dämmung sind die höheren Kosten und die höheren Anforderungen an die Untergrundvorbereitung (ebener Unterbau ohne scharfe Kanten). Außerdem sind Reparaturen nach dem Betonieren sehr kosten- und zeitintensiv.

Merkmal Oberseitige Dämmung der Bodenplatte (ältere Methode) Unterseitige Dämmung unterhalb der Bodenplatte (moderne Methode)
Material EPS oberhalb der Abdichtung, als Teil des Fußbodenaufbaus XPS oder EPS unter der Bodenplatte, zweilagig und stoßversetzt
Vorteile Kostengünstiger, klassische Bauweise Bessere thermische Gebäudehülle, weniger Wärmebrücken
Nachteile Höheres Risiko für kalte Randbereiche Teurer, Ausführungsfehler schwer korrigierbar
Typische Mängel Rissbildung, Dämmung ohne ausreichende Druckfestigkeit, schlecht ausgeführte Randbereiche, Beschädigung der Abdichtung Unzureichende Druckfestigkeit, fehlender Stoßversatz, unebener Untergrund, schlecht ausgeführte Randbereiche
Kosten 35-70 €/m² etwa 35-80 €/m²

Die häufigsten Fehler bei der Wärmedämmung der Bodenplatte

  • Die Verwendung von Dämmplatten mit unzureichender Druckfestigkeit bzw. einer Dämmung, die für die vom Gebäude verursachten Lasten zu weich ist, führt zu Setzungen und zur Entstehung von Rissen in Böden oder Wänden.
  • Einlagige Verlegung oder fehlender Stoßversatz verursacht bei unterseitiger Dämmung lineare Wärmebrücken.
  • Ist der Unterbau bzw. die Sauberkeitsschicht unzureichend verdichtet oder uneben, können Schäden an der Dämmung unterhalb der Bodenplatte auftreten.
  • Ungedämmte Plattenränder führen zu erheblichen Wärmeverlusten.
  • Rohrdurchführungen ohne fachgerechte Abdichtung stellen ein beträchtliches Risiko für Wärmebrücken und Feuchteschäden dar.
  • Während der Bauarbeiten (Durchdringungen, Schnitte usw.) wird die Abdichtung beschädigt, was die Bodenplatte für Feuchtigkeitseintritt anfällig macht.

Um Ausführungsfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, erfahrene Fachbetriebe für Bodenplatten zu beauftragen. Diese können Sie auf der Daibau-Plattform finden. Senden Sie einfach eine Anfrage und erhalten Sie in kurzer Zeit mehrere Angebote von qualifizierten Bodenplatten-Firmen aus Ihrer Umgebung.

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Wie wird die Bauwerksabdichtung ausgeführt?

Kosten der Abdichtung oberhalb der Bodenplatte

Die Abdichtung oberhalb der Bodenplatte verhindert das Eindringen von Bodenfeuchte oder Restfeuchte aus dem Beton in den Fußbodenaufbau und den Innenraum. Bevor sie abgedichtet wird, muss die Bodenplatte sauber, trocken und eben sein. Zunächst wird ein Bitumen-Voranstrich aufgetragen, der als Haftvermittler dient. Die eigentliche Abdichtung erfolgt mit Bitumen-Schweißbahnen, die mehrlagig mit einer breiten Naht- und Stoßüberdeckung verlegt und verschweißt werden. Besondere Aufmerksamkeit ist Details wie Plattenrändern, Wandanschlüssen und Rohrdurchführungen zu widmen. Die Kosten einer Abdichtung oberhalb der Bodenplatte liegen bei etwa 55-85 Euro pro m2.

Diese Variante ist praktischer, da man bei Bedarf Ausbesserungen vornehmen kann, bevor der Estrich eingebracht wird. Allerdings besteht ein höheres Risiko für Beschädigungen während der nachfolgenden Bauarbeiten.

Verschweißen der Abdichtung
Verschweißen der Abdichtung am Wand-Boden-Anschluss

Kosten der Abdichtung unterhalb der Bodenplatte

Die Abdichtung unterhalb der Bodenplatte wird ausgeführt, bevor die Platte betoniert wird. Dabei wird eine Abdichtungsmembran (z. B. selbstklebende Kunststoffdichtungsbahn) auf einen ebenen und sauberen Untergrund verlegt. Im Anschluss werden Überlappungen und Anschlüsse sorgfältig abgedichtet. Abschließend wird die Abdichtung durch geeignete Schutzmaßnahmen gesichert, bevor die Bewehrung eingelegt und die Bodenplatte betoniert wird. Die Kosten für die Abdichtung unterhalb der Bodenplatte betragen zwischen 35 und 85 Euro pro m2.

Diese Variante der Abdichtung der Bodenplatte ist sehr effektiv, da sie Teil eines durchgehenden Schutzsystems unter der gesamten Platte ist. Allerdings kann jeder Ausführungsfehler sehr teuer werden, da die Abdichtung nach dem Betonieren praktisch nicht mehr zugänglich ist.

Bauwerksabdichtung
Unabhängig von der Ausführungsmethode muss die Bauwerksabdichtung lückenlos sein, da selbst kleinste Lücken ein Risiko für das Eindringen von Feuchtigkeit darstellen.

Tabelle zum leichteren Angebotsvergleich

Merkmal Abdichtung oberhalb der Bodenplatte Abdichtung unterhalb der Bodenplatte
Material  Bitumen-Schweißbahnen mehrlagig mit breiter Naht- und Stoßüberdeckung Kunststoffdichtungsbahn vor dem Betonieren, Stoßüberdeckung und Abdichtung der Details
Hauptvorteil  Zugänglich für Kontrolle oder Reparaturen Sehr effektiv, Bestandteil des Fundamentaufbaus
Hauptnachteil Höheres Risiko von Beschädigungen vor dem Estricheinbau Nach dem Betonieren nahezu nicht reparierbar
Typische Mängel Ungeeigneter Voranstrich, mangelhafte Stoßüberdeckung, mechanische Beschädigungen Beschädigungen beim Einlegen der Bewehrung, schlecht ausgeführte Details, mangelhafte Stoßüberdeckung
Kosten 55-85 €/m² 35-85 €/m²

Wie aus der Tabelle ersichtlich, können die Preise für dieselbe Leistung je nach Fachbetrieb deutlich variieren. Holen Sie daher mehrere Angebote von Bodenplatten-Firmen ein, vergleichen Sie die Leistungen und wählen Sie das Angebot, das am besten zu Ihrem Budget passt.

Angebote für Bodenplatten erhalten

Die häufigsten Fehler bei der Abdichtung der Bodenplatte:

  • Unzureichende Stoßüberdeckung bei Schweißbahnen, Fehler bei der Abdichtung von Durchdringungen.
  • Beschädigung der Kunststoffdichtungsbahn unterhalb der Bodenplatte während des Einlegens der Bewehrung und des Betonierens.
  • Die Verlegung der Bitumen-Schweißbahnen auf feuchtem oder verschmutztem Untergrund verschlechtert die Haftung von selbstklebenden Systemen.
  • Verzicht auf einen Voranstrich als Haftvermittler.

Was ist vor der Herstellung der Bodenplatte zu beachten?

Bevor der erste Bagger anrückt, müssen Sie die folgenden vier Punkte geklärt haben. Fehlt einer davon, kann es zu Verzögerungen, Mehrkosten oder Ausführungsfehlern beim Fundamentbau kommen. Folgendes wird benötigt:

  • Abgeschlossene Formalitäten und eine eingerichtete Baustelle - Dazu zählen eine rechtskräftige Baubewilligung, eine Anzeige des Baubeginns bei der zuständigen Baubehörde, sowie eine vorschriftskonforme Baustellentafel und Baustelleneinrichtung. Diese umfasst unter anderem Absperrungen, Zufahrten, Container, Baustellenanschlüsse für Strom und Wasser, Sicherheitsmaßnahmen gemäß BauKG, eine sichere Zufahrt für Baumaschinen sowie ausreichend Flächen zur Lagerung von Materialien und zur Entsorgung von Aushub und Abfällen.
  • Geotechnisches Gutachten (Baugrundgutachten oder Baugrunduntersuchung) - Das Gutachten beinhaltet in der Regel Bodenaufschlüsse bzw. Sondierungen zur Bestimmung der Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Baugrunds. Es gibt Empfehlungen zur erforderlichen Aushubtiefe und -breite, zur Art und Stärke des Unterbaus (Tragschicht), zur Verdichtung des Bodens sowie zu notwendigen Maßnahmen bei ungünstigen Bodenverhältnissen oder hohem Grundwasserstand.
  • Ausführungsplan (Werk- und Detailplanung) - In der Ausführungsplanung müssen alle wesentlichen Punkte klar definiert werden. Dazu zählen neben der Tragwerksplanung (Statik) samt Angaben zur Konstruktion der Bodenplatte, deren Dicke und Bewehrung auch detaillierte Bewehrungspläne, Vorgaben zur Wärmedämmung (Art, Stärke, Lage), zur Abdichtung, sowie sämtliche Rohrdurchführungen für Installationen (Haustechnik, Entwässerung, Leerrohre) im Gebäude und seinem unmittelbaren Umfeld.
  • Vermessung und Vorbereitung - Dazu gehören die Bauabsteckung, das Errichten eines Schnurgerüsts, die Höhenfestlegung (Bezugshöhen) sowie das Kennzeichnen vorhandener Leitungen und Einbauten (z. B. Wasser, Kanal, Strom). Eine lage- und höhengerechte Ausführung der Bodenplatte ist ohne eine präzise Vermessung nicht möglich.

Wie wird die Bodenplatte fachgerecht hergestellt?

Die Arbeiten an der Bodenplatte beginnen mit den Vorarbeiten und der Einrichtung der Baustelle. Danach folgt der Baugrubenaushub bis zum tragfähigen Grund, dessen Kosten stark von der Bodenbeschaffenheit (Bodenklasse) abhängen und bei 30 bis 60 Euro pro m3 oder höher liegen. Anschließend erfolgt ein Unterbau aus komprimiertem Geröll mit Kies. Die Aufschüttung wird bis zur vorgesehenen Höhe, auf der die Bodenplatte ausgeführt werden soll, ausgeführt und verdichtet. In diesem Schritt werden auch schon die Leitungsrohre verlegt. Bei Bedarf wird eine Drainage ausgeführt.

Nun ist die Baugrubensohle bereit für die Sauberkeitsschicht (Untelagsbeton), die mit Magerbeton betoniert wird. Falls die Wärmedämmung und die Abdichtung unterhalb der Bodenplatte vorgesehen sind, werden jetzt die Bitumen-Schweißbahnen und die Polystyrol-Dämmplatten eingebaut. Der zentrale Arbeitsschritt ist das Einlegen der Bewehrung und das Betonieren der Bodenplatte, die in der Regel 25 bis 35 cm dick ist. Abschließend erfolgt das Hinterfüllen der Bodenplatte.

Herstellung einer Bodenplatte

Checkliste typischer Positionen im Leistungsverzeichnis:

Position Kosten (Einheit) Richtpreis bei einem Haus mit 100 m² Fläche
Aushub für Bodenplatte bis 80 cm, Bodenklasse 1-3 (Richtpreis pro m²) ca. 30-70 €/m² ca. 3.000-7.000 €
Einbau einer Schottertragschicht bis 50 cm ca. 35-75 €/m³ ca. 3.500-7.500 €
Verlegung von Installationsleitungen ca. 15-30 €/m² ca. 1.500-3.000 €
Sauberkeitsschicht (Unterlagsbeton) ca. 13-21 €/m² ca. 1.300-2.100 €
Wärmedämmung 2x10 cm unter der Bodenplatte ca. 42-65 €/m² ca. 4.200-6.500 €
Kunststoffdichtungsbahn unter der Bodenplatte ca. 55-85 €/m² ca. 5.500-8.500 €
Stahlbeton-Bodenplatte, 25 cm dick ca. 160-240 €/m² ca. 16.000-24.000 €
Gesamtkosten ca. 350-586 €/m² ca. 35.000-58.600 €

Die häufigsten Fehler bei der Bodenplatte

Das sind die typischen Fehler beim Fundamentbau:

  • Die Gründungsart passt nicht zu Baugrund und Gebäude.
  • Fehler bei der Vorbereitung der Baugrubensohle oder unzureichende Verdichtung der Aufschüttung führen zu Setzungen.
  • Falsch geplante oder ausgeführte Durchdringungen für Installationen erfordern nachträgliches Schneiden der Bodenplatte, was zeitaufwendig und teuer ist.
  • Bei fehlender oder falsch dimensionierter Drainage besteht ein hohes Risiko für Feuchtigkeitsschäden.
  • Zu geringe Dämmstärken führen zu Wärmeverlusten, Feuchteproblemen und in der Folge zu unnötig hohen Heizkosten.

Wie findet man einen guten Fachbetrieb für die Bodenplatte?

Die Wahl des richtigen Unternehmens für den Fundamentbau zählt zu den wichtigsten Entscheidungen beim Hausbau, da Fehler in dieser Phase das gesamte Gebäude betreffen und später nur unter hohem Aufwand und hohen Kosten korrigiert werden können. Ausführungsmängel beim Fundamentbau können Setzungen, Risse in den Wänden oder Feuchtigkeitsprobleme nach sich ziehen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, einen Betrieb mit Erfahrung und guten Referenzen zu wählen.

Achten Sie bei der Auswahl auf Referenzen und Kundenbewertungen sowie auf ein präzises und transparentes Angebot, in dem alle Leistungen klar aufgelistet sind. Gute Auftragnehmer sind oft stark ausgelastet, weshalb es empfehlenswert ist, frühzeitig Kontakt aufzunehmen (möglichst zwischen Juli und Dezember, wenn Betriebe weniger ausgelastet sind).

Nachfrage nach Fundamenten im Jahresverlauf

Auf der Plattform Daibau Österreich können Sie aus mehr als 1.100 bewerteten Auftragnehmern für Fundamente und Bodenplatten auswählen und diesen ganz einfach kostenlos und unverbindlich eine Anfrage senden.

Geben Sie in Ihrer Anfrage einfach an, welche Arbeiten Sie benötigen, welche Fläche betroffen ist, wo sich das Projekt befindet und wann die Arbeiten durchgeführt werden sollen. Schon bald erhalten Sie per E-Mail Angebote von passenden Fachbetrieben aus Ihrer Nähe. Doch wie finden Sie den besten Anbieter?

Im Profil jedes Fachbetriebs auf der Daibau-Plattform können Sie Bewertungen anderer Kunden sowie Fotos bereits abgeschlossener Projekte ansehen. Referenzen und Erfahrungen anderer Auftraggeber helfen Ihnen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

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FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Fundamenten und Bodenplatten

Was kostet eine Bodenplatte pro m2?

Die Kosten für eine Bodenplatte liegen in Österreich grob bei 350-590 Euro pro m2. Darin enthalten sind Erdaushub, verdichtete Tragschicht (Schotter-/Kiespolster), Verlegung von Installationsleitungen, Unterlagsbeton, Wärmedämmung, Abdichtung, Schalung, Bewehrung und das Betonieren der Bodenplatte.

Wie dick muss eine Bodenplatte sein?

Bodenplatten für Einfamilienhäuser sind typischerweise etwa 30 cm dick. Die exakte Dicke bzw. Stärke wird vom Statiker (Tragwerksplaner) festgelegt und richtet sich nach den Lasten des Gebäudes sowie den Bodenverhältnissen.

Was ist der Unterschied zwischen tragender und nichttragender Bodenplatte?

Aus fachlicher Sicht ist nur die tragende Bodenplatte (Plattenfundament oder Sohlplatte) eine echte Bodenplatte. Diese verläuft unter dem gesamten Haus als durchgehend tragende Ebene. Allerdings wird auch über Streifenfundamenten eine Betonplatte ausgeführt, die deutlich dünner (meist 10-15 cm) und nichttragend ist. Obwohl auch diese Betonplatte von Laien häufig als Bodenplatte bezeichnet wird, darf sie nicht mit der echten Bodenplatte verwechselt werden.

Kann man Fundamente direkt auf gewachsenem Boden betonieren?

Nein. Zunächst ist ein Aushub bis auf den tragfähigen Untergrund erforderlich. Danach werden eine verdichtete Tragschicht aus Schotter oder Kies sowie eine Sauberkeitsschicht (Unterlagsbeton) aus Magerbeton hergestellt, auf der die Bodenplatte betoniert wird.

Warum wird unter dem Fundament ein Kiespolster benötigt?

Die Aufschüttung (Tragschicht bzw. Kiespolster) sorgt für eine gleichmäßig tragfähige und stabile Grundlage und verbessert gleichzeitig die Entwässerung.

Welches Fundament ist am stabilsten?

Bei schwach tragfähigen Böden wird zu einer Bodenplatte geraten, da sie die Lasten gleichmäßig auf eine große Fläche verteilt. Bei sehr schweren Bauwerken, etwa mehrgeschossigen Gebäuden, kann eine Pfahlgründung erforderlich sein.

Wie viel m3 Beton werden für ein Fundament benötigt?

Die benötigte Betonmenge berechnet sich nach der Formel: Volumen = Fläche × Dicke. In einer Bodenplatte mit 100 m2 Fläche und 25 cm Dicke werden also 25 m3 Beton verbaut.

Kann man bei 0 °C betonieren?

Dies ist nur mit speziellen Betonzusatzmitteln und geeigneten Schutzmaßnahmen möglich, da andernfalls die Gefahr besteht, dass das Wasser im Beton gefriert, was das Abbinden und damit die Festigkeit des Betons erheblich beeinträchtigt. Generell sollte die Temperatur von Luft, Beton und Untergrund während des Betonierens mindestens +5 °C betragen.

Was kostet eine 20 cm dicke Bodenplatte?

Eine 20 cm dicke Bodenplatte kostet inklusive Schalung, Bewehrung und Betonieren etwa 125-195 Euro pro m2. Die Kosten für das Betonieren allein betragen bei einer 20 cm dicken Platte rund 40-100 Euro pro m2. Preisposten wie Vorbereitungsarbeiten, Erdarbeiten, Abdichtung und Dämmung werden separat berechnet.

Was ist günstiger: Streifenfundament oder Bodenplatte?

Das hängt von den Bodenverhältnissen und dem Gebäudeentwurf ab. Bei einem Streifenfundament kann vor allem bei komplizierteren Grundrissen der höhere Arbeitsaufwand sehr stark ins Gewicht fallen. Außerdem wird zusätzlich eine nichttragende Stahlbetonplatte benötigt. Bei der Wahl des Betonfundaments spielt nicht nur der Preis, sondern auch die Tragfähigkeit des Bodens eine wichtige Rolle. Die meisten modernen Wohnhäuser in Österreich werden heute mit einer Bodenplatte (Plattenfundament) gegründet.

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