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Wärmepumpe Kosten 2026 - Luftwärmepumpe, Erdwärmepumpe Preise

Aktualisiert am: 19.12.2025

Was kostet ein Wärmepumpen-Installateur in Österreich? Für die Anschaffung und Installation einer Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe) mit einer Leistung zwischen 6-12 kW können Sie mit 10.000 bis 20.000 Euro bei einer Niedrigtemperatur-Wärmepumpe, bzw. mit 12.000 bis 32.000 Euro bei einer Hochtemperatur-Wärmepumpe rechnen, ohne die Kosten für das Verteilungssystem und eine Fußboden- oder Heizkörperheizung. Am teuersten sind Wasser-Wasser-Wärmepumpen und Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen), sie kosten 18.000 - 49.000 Euro. Die Wärmepumpe Kosten hängen also stark vom Gerätetyp und Komplexität der Installation ab.

Vergleichen Sie vor dem Kauf die Anforderungen Ihres Hauses mit der Leistung des Geräts. Lassen Sie sich nicht von der Höhe des Preises täuschen. Schnell kann es passieren, dass Sie für eine Wärmepumpe zu viel bezahlen, noch schlechter ist es aber, wenn Sie ein zu schwaches Gerät kaufen und die Ersparnisse viel geringer ausfallen. Der Preis darf nicht ausschlaggebend sein, da eine Wärmepumpe eine Investition für die nächsten 20 Jahre oder mehr ist. Das Hauptkriterium sollte die Qualität der Wärmepumpe sein. Lassen Sie sich deshalb bei der Auswahl der geeignetsten Wärmepumpe, der Installationsweise, der Betriebsweise des Systems und der Installation selbst fachmännisch beraten.

Wem können Sie die Installation einer Wärmepumpe anvertrauen? Finden Sie schnell und einfach einen erfahrenen Wärmepumpen-Installateur in der Nähe. Mit hilfe des untenstehenden Formulars können Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich eine Anfrage abgeben und zwischen interessierten und gut bewerteten Wärmepumpen Fachbetrieben auswählen.

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Wärmepumpe Kosten

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Installation?

Kosten der Lieferung und Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus (Neubau) mit Fußbodenheizung, Leistung 6-12 kW. Der gängigste Wärmepumpentyp in Österreich.

Von 10000.00 €/Stk.

Bis 20000.00 €/Stk.

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Was kostet eine Hochtemperatur-Wärmepumpe für Heizkörperheizung (Kosten inkl. Installation)?

Kosten einer Hochtemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung zwischen 8 und 14 kW. Geeignet für die Modernisierung eines Heizsystems durch den Austausch eines Öl- oder Gaskessels, wenn bestehende Heizkörper weiterverwendet werden sollen.

Von 12000.00 €/Stk.

Bis 32000.00 €/Stk.

Angebote erhalten

Was kostet eine Erdwärmepumpe oder eine Grundwasserwärmepumpe inkl. Installation?

Kosten der Lieferung und Installation einer Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) für Geosonden oder Erdwärmekollektoren, mit einer Leistung von 8-15 kW, inkl. Bohrung. Ähnlich sind die Kosten einer Grundwasserwärmepumpe (Wasser-Wasser-Wärmepumpe), die auch Bohrungen benötigt.

Von 18000.00 €/Stk.

Bis 49000.00 €/Stk.

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Wärmepumpe Kostenrechner (Österreich):

Nutzen Sie unseren Baukostenrechner, um die Richtpreise für Ihre Wärmepumpe zu berechnen. Sie haben keine Zeit und möchten konkrete Angebote von bewerteten Anbietern von Wärmepumpen, um den besten auswählen zu können? Stellen Sie jetzt ganz einfach und schnell eine Anfrage.

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Kosten der Lieferung der Wärmepumpe

Brauchwasser-Wärmepumpe (BWWP) - Warmwasser-Wärmepumpe

Kosten der Lieferung einer Warmwasser-Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher. Das Gerät dient ausschließlich der Brauchwassererwärmung und nic...ht der Raumheizung; der Endpreis hängt vom Speichervolumen in Litern ab. MehrVerstecken

750 - 4000
€/Stk.

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750 - 1500
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850 - 2000
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1500 - 3000
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1900 - 4000
€/Stk.

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Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe)

Kosten der Lieferung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe, geschlossenes System). Das Gerät nutzt Erdwärmesonden oder Flachkollektoren zur Wärm...egewinnung; der Endpreis hängt von der Nennwärmeleistung in Kilowatt (kW) ab. Kosten ohne Installation. MehrVerstecken

8300 - 25000
€/Stk.

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8300 - 14000
€/Stk.

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10500 - 16000
€/Stk.

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13000 - 18000
€/Stk.

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16000 - 25000
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Hochtemperatur-Wärmepumpe für Heizkörper

Kosten der Lieferung einer Hochtemperatur-Luftwärmepumpe, geeignet zum Anschluss an Heizkörper. Die Kosten hängen von der gewählten Leistung der Wärme...pumpe in Kilowatt (kW) ab. MehrVerstecken

7000 - 24000
€/Stk.

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7000 - 12000
€/Stk.

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8000 - 14000
€/Stk.

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10000 - 18000
€/Stk.

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12000 - 22000
€/Stk.

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14000 - 24000
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Luft-Wasser-Wärmepumpe für Fußbodenheizung

Kosten der Lieferung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, geeignet zum Anschluss an eine Fußbodenheizung. Die Kosten hängen von der gewählten Leistung der Wä...rmepumpe in Kilowatt (kW) ab. MehrVerstecken

2350 - 10000
€/Stk.

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2350 - 4700
€/Stk.

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2500 - 6000
€/Stk.

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3350 - 7000
€/Stk.

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4200 - 9000
€/Stk.

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5000 - 10000
€/Stk.

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Kosten der Ausführung bzw. Anpassung der Heizung

Fußbodenheizung

Kosten der Lieferung und Verlegung von Heizrohren für eine Fußbodenheizung, ohne Untergrundvorbereitung und Estrich. Preis pro Quadratmeter beheizter ...Fläche. MehrVerstecken

50 - 100
€/m2

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8.5 - 15
€/m2

m2
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17 - 35
€/m2

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+
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25 - 50
€/m2

m2
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Fußbodenheizung, Zubehör

Zubehör für Fußbodenheizung

300 - 1000
€/Stk.

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250 - 500
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200 - 1000
€/Stk.

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Heizkörperheizung

Kosten der Vorbereitung einer Heizkörperheizung für den Heizkörperaustausch.

250 - 700
€/Stk.

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80 - 180
€/Stk.

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250 - 700
€/Stk.

Stk.
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700 - 1500
€/Stk.

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Kosten der Installation und Inbetriebnahme der Wärmepumpe

Grundlegende Installation einer Wärmepumpe

Kosten der Installation einer Wärmepumpe inkl. Lieferung und Montage des Basisanschlusssatzes für die Wärmepumpe. Dieser umfasst Kupfer- oder PEX-Rohr...e bis 5 m, Wärmedämmung, eine Anti-Vibrations-Gummiauflage, Kugel-/Sicherheitsarmaturen, Netzkabel mit Schutz sowie die vollständige Montage des Wasser- und Kältemittelkreises. MehrVerstecken

4000 - 8000
€/Stk.

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Kosten für Erdwärmesonde oder Flächenkollektor für Sole-Wasser-Wärmepumpe

Erdwärmesonde (EWS)

Kosten der Ausführung einer Bohrung (vertikaler Erdwärmekollektor) für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, einschließlich Verrohrung, Spülung und Einbau der ...Rohre. Preis pro laufendem Meter. MehrVerstecken

50 - 120
€/m

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3000 - 7200
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5000 - 12000
€/Stk.

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Horizontaler Erdwärmekollektor (Flächenkollektor)

Kosten der Lieferung und Verlegung von PE-32/40-Rohren in Schleifen (als Schnecke, Mäander oder Tichelmann) in 1,2-1,5 m Tiefe; beinhaltet Aushub, San...dbettung, Einbau des Verteilerschachts mit Verteiler und Verfüllung. Preis pro Quadratmeter Kollektorfläche. MehrVerstecken

6700 - 24000
€/m2

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6700 - 12000
€/Stk.

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10000 - 18000
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13400 - 24000
€/Stk.

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Ich würde anderen Kunden raten eben auch auf diese Plattform zu gehen, weil Ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das eigentlich relativ schnell geht. Auch die Ausführung hat dann super geklappt.
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Wärmepumpe Kosten - Luftwärmepumpe, Erdwärmepumpe und alles, was Sie wissen müssen

Welche Art Wärmepumpe soll ich wählen und wie hoch sind die Wärmepumpen Preise in Österreich?

Wer über die Installation oder den Austausch eines Heizsystems nachdenkt, findet in der Wärmepumpe sowohl im Hinblick auf den Komfort als auch auf die langfristige Heizkostenersparnis eine der lohnendsten Optionen. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, müssen Sie jedoch mehrere Faktoren abwägen, wobei die Größe der zu beheizenden Wohnfläche und die Qualität der Wärmedämmung eine besonders wichtige Rolle spielen.

Bei Wärmepumpenheizungen sind die Heizkosten um bis zu 70 % niedriger als bei anderen Heizsystemen.

Wärmepumpen sind Geräte, die ihrer Umgebung (Luft, Wasser oder Boden) Wärme entnehmen und sie mithilfe von elektrischer Energie für den Haushalt nutzbar machen. Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks, nur in umgekehrter Weise: Statt Wärme nach außen abzuführen, wird sie aus der Umgebung ins Gebäude geleitet. Die meisten modernen Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen. Je nachdem, welche Wärmequelle das System nutzt, unterscheidet man drei Hauptarten von Wärmepumpen. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe (Luftwärmepumpe) entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie an das Heizsystem. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) gewinnt thermische Energie aus dem Boden und arbeitet entweder mit Erdwärmesonden oder mit Flächenkollektoren. Die dritte Art ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasserwärmepumpe), die mithilfe von zwei Brunnen (Entnahme- oder Saugbrunnen und Sicker- oder Schluckbrunnen) Wärme aus dem Grundwasser gewinnt.

Funktionsweise einer Wärmepumpe
Funktionsweise einer Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe)

Die Wärmepumpe Kosten hängen vor allem von der Heizleistung des Geräts (mehr Leistung - höherer Preis), der Art des Wärmeabgabesystems (Heizkörper erfordern höhere Vorlauftemperaturen als Fußbodenheizungen), der Dämmqualität des Gebäudes, dem Abstand zwischen Außen- und Inneneinheit der Wärmepumpe (längere Leitungen bedeuten höhere Material- und Arbeitskosten) sowie den zusätzlichen Komponenten wie Pufferspeicher, Magnetfilter oder Sensoren ab.

Kosten verschiedener Typen von Wärmepumpen:

  • Luftwärmepumpe Kosten: zwischen 2.500 und 10.000 Euro
  • Erdwärmepumpe Kosten: zwischen 8.500 und 25.000 Euro
  • Grundwasserwärmepumpe Kosten: zwischen 12.000 und 22.000 Euro

Neben den Kosten für das Gerät selbst umfassen die Kosten einer Wärmepumpe auch zusätzliche Kosten:

  • Kosten einer Inneneinheit: zwischen 2.000 und 5.000 Euro
  • Kosten eines Warmwasserspeichers (110-300 L): zwischen 500 und 2.200 Euro
  • Kosten der Installation der Wärmepumpe: zwischen 4.000 und 8.000 Euro
  • Inbetriebnahme und Test der Wärmepumpe in der Regel im Endpreis enthalten, ansonsten von mehreren Faktoren abhängig.
Tipp: Die Investition in eine Wärmepumpe lässt sich durch Fördermittel von Bund und Ländern erheblich reduzieren. Informieren Sie sich vor dem Kauf dazu.

Vorteile, Nachteile und Wärmepumpe Kosten der fünf gängigsten Arten

1. Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) - die beliebteste Wahl

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe oder kurz Luftwärmepumpe gewinnt Wärme aus der Außenluft und überträgt sie auf das Heizwasser, das entweder in Heizkörper oder in die Rohre einer Fußbodenheizung gepumpt wird. Bei der Luftwärmepumpe handelt es sich um den mit Abstand verbreitetsten Wärmepumpentyp. Laut Marktanalysen entfallen rund 90 % aller Installationen auf diesen Wärmepumpentyp. Warum sie so beliebt ist? Die Luftwärmepumpe ist die kostengünstigste Lösung und erfordert weder eine aufwändige Erschließung noch besondere Genehmigungen. Sie ist eine hervorragende Wahl für energieeffiziente Neubauten, thermische Sanierungen mit Heizungstausch und Häuser auf Grundstücken ohne geeignete Grundwasserquelle oder ausreichend Platz für Erdwärmekollektoren. Im Durchschnitt betragen die Wärmepumpe Kosten bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (geeignet für Fußbodenheizung) mit 6-14 kW Leistung inklusive Installation in Österreich zwischen 10.000 und 20.000 Euro (ohne Förderung).

Beispielangebot: Luftwärmepumpe Kosten für ein typisches Einfamilienhaus

Sehen wir und das Beispiel der Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) für ein typisches saniertes Haus mit 150 m2 Wohnfläche, Fußbodenheizung und Energieeffizienzklasse A:

Posten Kosten
Außeneinheit (8 kW) 4.200 €
Inneneinheit (Hydraulikmodul + Regelung) 2.800 €
Warmwasserspeicher (200 L) 2.000 €
Magnetfilter + Ausdehnungsgefäß 250 €
Rohranschlüsse, Dichtungen, Ventile, Montagezubehör 450 €
Installation und Anbindung an die Fußbodenheizung 5.000 €
Inbetriebnahme, Test und Einstellung  In den Installationskosten enthalten
Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) 14.700 €
Förderung -4.410 €*
Gesamtkosten für den Bauherrn 10.290 €

*Als Förderungshöhe wird der Pauschalzuschuss im Rahmen des Kesseltauschs 2026 in Höhe von maximal 7.500 Euro angesetzt, wobei die Förderung maximal 30% der Gesamtkosten decken kann. Diese und andere Förderungsaktionen werden weiter unten näher erläutert.

Luftwärmepumpen amortisieren sich schneller als andere Wärmepumpen, ihre Amortisationszeit liegt je nach Förderung, Dämmung und Strompreis bei 6 bis 14 Jahren. Ihre Lebensdauer wird jedoch auf rund 20 Jahre geschätzt.

2. Hochtemperatur Wärmepumpe Kosten (HT-WP) - die Luftwärmepumpe für Bestandsbauten mit Heizkörpern

Möchten Sie Ihre Ölheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten und dabei die bestehenden Heizkörper beibehalten? Die Hochtemperatur Luftwärmepumpe (HT-WP) wurde genau für solche Situationen konzipiert. Sie liefert Vorlauftemperaturen von bis zu 80 °C, sodass vorhandene Heizkörper weiterhin genutzt werden können, was wiederum einen großen Vorteil bei Sanierungen darstellt. Damit eignet sich die Hochtemperatur Wärmepumpe perfekt für ältere Gebäude mit schwächerer Dämmung, Häuser mit Stahl- oder Gussheizkörpern, Heizungsmodernisierungen in Objekten ohne die Möglichkeit zum Einbau einer Fußbodenheizung, sowie für Gebäude, in denen der vorhandene Heizkörperbetrieb beibehalten werden soll.

Hochtemperatur Wärmepumpen sind grundsätzlich teurer als Standardgeräte, da sie mit zwei Verdichtern oder spezieller Technologie arbeiten, höhere Heizkennlinien erreichen müssen (z. B. 65/60 oder sogar 80/60 °C) und stärkere Komponenten benötigen. All dies macht sie zugleich besonders zuverlässig und langlebig. Die Wärmepumpe Kosten einer 6-14 kW Hochtemperatur Luftwärmepumpe inklusive Installation betragen typischerweise zwischen 12.000 und 32.000 Euro, abzüglich möglicher Förderungen.

Beispielangebot: Hochtemperatur Luftwärmepumpe Kosten für ein Haus mit Heizkörperheizung

Sehen wir uns das Beispiel der Hochtemperatur Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) für ein typisches Haus aus den 1970er Jahren mit 150 m2 Wohnfläche, bestehender Heizkörperheizung und ohne die Möglichkeit des Einbaus einer Fußbodenheizung an.

Posten Kosten
Außeneinheit (10 kW) 10.500 €
Inneneinheit mit Zusatzheizstab 3.500 €
Warmwasserspeicher 150 L + zusätzlicher Pufferspeicher 100 L 2.500 €
Ausdehnungsgefäß, Dichtungen, Sensoren, Ventile 500 €
Installation des Systems + Anbindung an bestehendes Heizsystem 6.000 €
Demontage des alten Ölkessels + Inbetriebnahme In den Installationskosten enthalten
Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) 23.000 €
Förderung -6.900 €
Gesamtkosten für den Bauherrn 16.100 €

3. Erdwärmepumpe Kosten (Sole-Wasser-Wärmepumpe) - die Lösung für anspruchsvolle Gebäude

Die Erdwärmepumpe zählt zu den energieeffizientesten Heizlösungen für Wohngebäude und Gewerbebauten. Dieser Wärmepumpentyp nutzt Erdwärme, die mithilfe einer Tiefensonde oder Flächenkollektoren auf eine sog. Sole (ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel) übertragen wird. Die erhitzte Sole wird wieder an die Oberfläche gepumpt und gelangt in das Innengerät der Wärmepumpe, wo sie im Wärmetauscher der Wärmepumpe auf das Wärmeträgermedium des Heizkreises (Heizwasser) übertragen und mithilfe einer geringen Menge elektrischen Stroms auf eine noch höhere Temperatur gebracht wird. Aus dieser Funktionsweise ergeben sich die Bezeichnungen „Sole-Wasser-Wärmepumpe“ und „Erdwärmepumpe“.

Erdwärmepumpen können auch gut zur passiven Gebäudekühlung in den Sommermonaten eingesetzt werden. Sie eignen sich für Grundstücke mit ausreichend Freifläche für Erdwärmekollektoren, für Gebäude mit hohem Energiebedarf, die auch bei tiefen Temperaturen eine stabile Leistung benötigen, sowie für Niedertemperatur-Heizsysteme (Fußbodenheizung und andere Flächenheizungen) und alle, die passive Gebäudekühlung ohne zusätzlichen Stromverbrauch wünschen.

Die Installation einer Erdwärmepumpe ist aufwändiger und daher teurer als die einer Luftwärmepumpe, da die Wärmequelle zunächst erschlossen werden muss (das gleiche gilt auch für die Grundwasserwärmepumpe). Bei einer Erdwärmepumpe muss dazu eine Erdbohrung für eine Tiefensonde oder ein Aushub für Flächenkollektoren angelegt werden. Die Bohrungen für Sonden müssen 30-200 m tief sein, während Kollektoren eine Grundstücksfläche benötigen, die etwa doppelt so groß ist wie die zu beheizende Wohnfläche. Hinzu kommen Leitungen ins Haus sowie Bodengutachten und Genehmigungen. Infolgedessen betragen die Wärmepumpe Kosten bei der Installation einer Erdwärmepumpe mit einer Leistung von 8-15 kW zwischen 18.000 und 49.000 Euro.

Beispielangebot: Erdwärmepumpe Kosten für einen Neubau mit großem Garten

Sehen wir uns das Beispiel der Erdwärmepumpe Kosten (Sole-Wasser-Wärmepumpe) für einen Neubau mit 200 m2 Wohnfläche, guter Dämmung, Fußbodenheizung und ausreichend freier Grundstücksfläche für horizontale Erdwärmekollektoren an.

Posten Kosten
Erdwärmepumpe (Leistung 8 kW) 11.000 €
Flächenkollektoren (Aushub + Verlegung) 9.500 €
Pufferspeicher 300 L 1.500 €
Rohre, Dichtungen, Sensoren, Ventile 400 €
Installation und Anbindung an das Heizsystem 6.600 €
Inbetriebnahme, Test und Einstellung In den Installationskosten enthalten
Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) 29.000 €
Förderung -8.700 €*
Gesamtkosten für den Bauherrn 20.300 €

*Für die Installation einer Erdwärmepumpe können Sie zusätzlich zum Pauschalzuschuss von bis zu 7.500 Euro im Rahmen des Kesseltauschs 2026 noch einen Bohrbonus in Höhe von bis zu 5.000 Euro erhalten, wobei aber zu beachten ist, das der Gesamtbonus maximal 30% der Investition decken kann.

4. Grundwasserwärmepumpe Kosten (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) - die effizienteste Lösung bei geeignetem Grundwasservorkommen

Die Grundwasserwärmepumpe nutzt die Wärme des Grundwassers. In der Praxis bedeutet dies, dass mindestens zwei Brunnen gebohrt werden: ein Förderbrunnen (auch Entnahme- oder Saugbrunnen genannt), über den das Grundwasser zur Wärmepumpe befördert wird, und ein Injektionsbrunnen (auch Sicker- oder Schluckbrunnen genannt), über den es nach dem Wärmeentzug wieder in den natürlichen Grundwasserstrom zurückgeführt wird. Der große Vorteil dieses Systems liegt in der sehr stabilen Wärmequelle (Grundwasser weist ganzjährig eine nahezu konstante Temperatur von etwa 8-12 °C auf), weshalb die Wasser-Wasser-Wärmepumpe unter allen Wärmepumpentypen den höheren Wirkungsgrad hat. Die Leistungszahl (COP-Wert) beträgt bei hochwertigen Geräten zwischen 5,2 und 6,2.

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist eine sinnvolle Wahl, wenn nachgewiesen ist, dass ein ausreichendes und stabiles Grundwasservorkommen vorhanden und der Grundwasserstand hoch genug ist. Besonders gut geeignet ist sie für Neubauten sowie Komplettsanierungen oder Umbauprojekte, bei denen die Brunnen und der Technikraum bereits in der Planungsphase vorgesehen werden können. Sie ist auch eine hervorragende Wahl für alle, die sich ein langfristig hocheffizientes System mit möglichst niedrigen Betriebskosten wünschen.

Für Grundwasserwärmepumpen gelten flache Grundstücke mit kiesigem Boden in der Nähe von Flüssen und Auen als ideal. Um Grundwasser thermisch nutzen zu dürfen, muss man bei der zuständigen Wasserrechtsbehörde (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat) eine wasserrechtliche Bewilligung einholen. Die Einreichunterlagen müssen verschiedene Berichte enthalten, darunter eine hydrogeologische Standortbeschreibung sowie Angaben über die Art der Trinkwasserversorgung im Projektgebiet. Daher sind an der Planung der Investition in der Regel auch ein Geologe und ein Haustechnikplaner beteiligt.

Die Grundwasserwärmepumpe Kosten inklusive Installation betragen meistens zwischen 18.000 und 45.000 Euro und hängen von der Leistung des Geräts, der Tiefe und Anzahl der Bohrungen sowie der Komplexität des Anschlusses an das Heizsystem ab. Die Bohrungen und Brunnen machen häufig 20-30 % der Gesamtinvestition aus (z. B. 6.000-14.000 Euro für zwei Bohrungen mit einer Tiefe von 60 m). Trotz der höheren Anfangsinvestition rechnet sich die Wasser-Wasser-Wärmepumpe langfristig, da sich die jährlichen Stromkosten für die Wärmepumpenheizung in einem gut gedämmten Einfamilienhaus auf lediglich 500-600 Euro belaufen.

Beispielangebot: Grundwasserwärmepumpe Kosten für einen Neubau mit 180 m2

Sehen wir uns das Beispiel der Grundwasserwärmepumpe Kosten (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) für einen Neubau mit 180 m2 Wohnfläche auf einem Grundstück mit guter Grundwasserverfügbarkeit an:

Posten Kosten
Grundwasserwärmepumpe (Leistung 10 kW) 10.000 €
Zwei Bohrungen (Saug- und Schluckbrunnen, Tiefe 2 × 40 m, Tauchpumpe, Verrohrung) 6.500 €
Pufferspeicher 300 L 1.500 €
Rohrleitungen zwischen den Brunnen und dem Heizraum, Armaturen, Filter 1.200 €
Installation, Anbindung an die Fußbodenheizung, Inbetriebnahme und Einstellung 5.800 €
Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) 25.000 €
Förderung -7.500 €*
Gesamtkosten für den Bauherrn 17.500 €

*Für die Installation einer Grundwasserwärmepumpe können Sie zusätzlich  zum Pauschalzuschuss von bis zu 7.500 Euro im Rahmen des Kesseltauschs 2026 noch einen Bohrbonus in Höhe von bis zu 5.000 Euro erhalten, wobei aber zu beachten ist, das der Gesamtbonus maximal 30% der Investition decken kann.

5. Warmwasser Wärmepumpe Kosten - die effiziente Lösung für Warmwasserbereitung

Die Warmwasser Wärmepumpe bzw. Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) ist eine hervorragende Lösung für Haushalte, die ihre Kosten für die Warmwasserbereitung senken möchten, ohne gleich das gesamte Heizsystem auszutauschen. Dieser Wärmepumpentyp kann nicht zur Gebäudeheizung genutzt werden, doch weil die Warmwasserbereitung einen großen Anteil an den jährlichen Heizkosten hat, ist ihre Entkopplung vom Heizkessel eine sinnvolle Maßnahme, mit der sich sowohl der Energieverbrauch als auch die Heizkosten senken lassen. Warmwasser Wärmepumpen nutzen die thermische Energie der Umgebungsluft und funktionieren daher ähnlich wie Luftwärmepumpen. In der Regel handelt es sich um Monoblock-Geräte mit integriertem Warmwasserspeicher (150-300 L).

Warmwasser Wärmepumpen eignen sich sehr gut für Einfamilienhäuser mit hohem Warmwasserbedarf und für Sanierungen, bei denen die Gebäudeheizung entlastet werden soll. Sie kann auch in Objekten ohne Zentralheizung eingesetzt werden. Ganz besonders effizient sind sie in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage. Das Gerät kann beispielsweise in der Speisekammer aufgestellt werden, in denen das Kühlen der Raumluft sogar von Vorteil ist.

Die Gesamtkosten inklusive Anschluss an das Heizsystem liegen je nach Modell und Montageaufwand bei 2000 bis 6.500 Euro. Direkte Förderungen für Brauchwasserwärmepumpen (BWWP) gibt es derzeit zwar nicht, doch unter Umständen kann die Installation einer Warmwasser Wärmepumpe im Zuge einer umfassenden Sanierung förderfähig sein.

Beispielangebot: Warmwasser Wärmepumpe Kosten - 200 L für einen vierköpfigen Haushalt

Sehen wir und das Beispiel der Warmwasser Wärmepumpe Kosten (BWWP) für einen vierköpfigen Haushalt an.

Posten Kosten
Warmwasser Wärmepumpe 200 L 2.300 €
Integrierter Elektroheizstab (zur Nachheizung) In den Installationskosten enthalten
Installation und Anschluss an die Wasserinstallation 600 €
Rohrmaterial, Sicherheitsventil, Anschlüsse 200 €
Inbetriebnahme und Test In den Installationskosten enthalten
Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung)  3.100 €
Förderung -500 €*
Gesamtkosten für den Bauherrn 2.600 €

*Brauchwasserwärmepumpen (BWWP), die ausschließlich der Brauchwassererwärmung dienen, werden derzeit nicht vom Bund direkt gefördert. Wenn die  BWWP jedoch als Teil einer Gebäudesanierung eingebaut wird, können Sie dafür eine Landesförderung erhalten. Daher haben wir in diesem Fall eine Landesförderung in Höhe von 500 Euro angesetzt.

Vergleichsdiagramm für Wärmepumpenkosten

Aufteilung von Wärmepumpe Kosten

Wärmepumpentyp Preis des Geräts Installations-Kosten Kosten von Zusatz-Arbeiten Nennwärme-Leistung COP-Wert Anwendungszweck Kosten in Österreich (ohne Förderung)
Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) 7.000 € 5.000 € 2.700 € 8 kW 3,5-4 Fußbodenheizung, gut gedämmte Gebäude 14.700 €
Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) 14.000 € 6.000 € 3.000 € 10 kW 3,4-3,8 Heizkörper, schlecht gedämmte Gebäude 23.000 €
Erdwärmepumpe 11.000 € 6.600 € 11.400 € 8 kW 4-4,5 Niedertemperatur-Heizung, passive Kühlung 29.000 €
Grundwasserwärmepumpe 10.000 € 5.800 € 9.200 € 10 kW 5,2-6,2 Niedertemperatur-Heizung, höchste Heizkostenersparnis, anspruchsvollere Ausführung (Brunnen) 25.000 €
Warmwasser Wärmepumpe 2.300 € 600 € 200 € 1,5-2 kW 3,5 Warmwasser-Bereitung 3.100 €

Wie schnell amortisieren sich Wärmepumpe Kosten?

Der Umstieg auf eine Wärmepumpenheizung erfordert eine relativ hohe Anfangsinvestition, doch dank der niedrigen Betriebskosten rechnet sich diese oft überraschend schnell. Die Amortisationszeit hängt von der Art der Wärmepumpe, dem bestehenden Heizsystem (z. B. Öl, Holz, Strom) sowie dem jährlichen Heizwärmebedarf und der energetischen Qualität der Gebäudehülle ab. Unten haben wir ein Beispiel für den Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpenheizung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem jährlichen Heizwärmebedarf von 10.500 kWh angeführt:

Wärmepumpentyp Investition (€)* Jährliche Heizkosten (€) Jährliche Heizkosten-Ersparnis gegenüber einer Gasheizung (€) Amortisations-Zeit (Jahre) Amortisations-Zeit mit Förderung (Jahre)
Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) 10.290 € ca. 700 € 1.600 € 8,5 Jahre 6,4 Jahre
Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) 16.100 € ca. 1.200 € 1.100 € 21 Jahre 14,6 Jahre
Erdwärmepumpe  20.300 € ca. 600 € 1.700 € 17 Jahre 12 Jahre
Grundwasserwärmepumpe 17.500 € ca. 550 € 1.750 € 14,3 Jahre 10 Jahre
Warmwasser Wärmepumpe 2.600 € ca. 200 € 250 € 12,4 Jahre 10,4 Jahre

*Die angegebenen Kosten beziehen sich auf die effektive Kosten für den Bauherrn nach Abzug der Förderungen.

Am schnellsten rechnet sich die Investition bei einer Luftwärmepumpe. Wer jedoch ausreichend Grundstücksfläche hat oder neu baut, erzielt langfristig mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe die höchste Heizkostenersparnis.

Kosten und Ersparnisse bei Wärmepumpen

Wie werden die Wärmepumpe Kosten durch ihre Nennwärmeleistung beeinflusst?

Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe. Dabei handelt es sich um die maximale Heizleistung, die das Gerät unter standardisierten Bedingungen abgeben kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und ist ein wichtiger Faktor für die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe. Eine höhere Nennwärmeleistung bedeutet natürlich höhere Kosten. Der Preisunterschied zwischen einem 8-kW- und einem 12-kW-Modell kann zwischen 1.700 und 5.000 Euro betragen. Deshalb ist es wichtig, die benötigte Nennwärmeleistung möglichst präzise zu ermitteln.

Um die erforderliche Nennwärmeleistung der Wärmepumpe zu ermitteln, müssen Sie den jährliche Heizwärmebedarf des Gebäudes kennen.

Der jährliche Heizwärmebedarf Ihres Zuhauses hängt von der Gebäudegröße, der Wärmedämmung und den klimatischen Bedingungen ab. Als Grundlage für seine Berechnung dienen die Werte im Energieausweis, insbesondere der spezifische Heizwärmebedarf (HWB). Hier sind die Richtwerte für den geschätzten jährlichen Heizwärmebedarf verschiedener Arten von Häusern:

Jährlicher Heizwärmebedarf (in kWh/a)

Gebäudedämmung 100-150 m² Fläche 150-200 m² Fläche 200-250 m² Fläche 250 m² Fläche oder mehr
Schlechte Dämmung* 16.000 kWh 21.000 kWh 26.000 kWh 31.000 kWh
Durchschnittliche Dämmung * 11.000 kWh 15.000 kWh 19.000 kWh 23.000 kWh
Gute Dämmung* 6.500 kWh 9.000 kWh 12.000 kWh 14.500 kWh

* Schlechte Dämmung bedeutet einen unsanierten Altbau. Durchschnittliche Dämmung bedeutet 10-12 cm Fassadendämmung und 2-fach verglaste Kunststofffenster. Gute Dämmung bedeutet eine nach zeitgemäßen Wärmeschutzstandard gedämmte thermische Gebäudehülle mit 3-fach verglasten Fenstern.

Jährlicher Heizwärmebedarf
Der jährliche Heizwärmebedarf hängt in hohem Maße von der Gebäudedämmung ab.

Nennwärmeleistung der Wärmepumpe richtig ermitteln

Damit eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann, muss ihre Leistung möglichst genau auf den maximal zu erwartenden Wärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Ist die Anlage zu schwach ausgelegt, kann sie die Spitzenlast im Winter nicht abdecken. Infolgedessen muss häufig der elektrische Heizstab zur Unterstützung eingeschaltet werden, was den Stromverbrauch und damit die Betriebskosten deutlich erhöht. Eine überdimensionierte Wärmepumpe läuft dagegen in kurzen Takten, was den Verdichter belastet und die Effizienz der Anlage senkt. Wärmepumpen arbeiten nämlich am effizientesten bei möglichst langen Laufzeiten mit wenigen Starts und Stopps (der Verdichter verbraucht für das Einschalten mehr elektrische Energie, außerdem stellt das eine erhöhte Materialbelastung dar). Daher beeinflusst die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe nicht nur ihren Anschaffungspreis, sondern auch die erforderliche Größe des Pufferspeichers, den Stromverbrauch im Betrieb sowie die Lebensdauer der gesamten Anlage. Nachstehend die empfohlene Berechnungsgrundlage:

Jährlicher Heizwärmebedarf Luftwärmepumpe Hochtemperatur Wärmepumpe Erdwärmepumpe Grundwasserwärmepumpe
6.500-9.000 kWh 5-6 kW 6-7 kW 4-5 kW 4-5 kW
11.000-15.000 kWh 8-9 kW 9-10 kW 7-8 kW 7-8 kW
19.000-23.000 kWh 11-13 kW 12-14 kW 10-11 kW 10-11 kW
26.000-31.000 kWh 15-17 kW 17-19 kW 14-16 kW 14-16 kW

Bei Grundwasser- und Erdwärmepumpen kann die Nennwärmeleistung gleich hoch sein. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Grundwasserwärmepumpen aufgrund der konstanten Grundwassertemperatur noch höhere Leistungszahlen (COP-Wert) haben.

Berechnung der benötigten Wärmepumpenleistung: Leistung (in kW) = jährlicher Energiebedarf (kWh) ÷ 1.800

5 Dinge, die Sie vor dem Kauf einer Wärmepumpe wissen müssen

Warum sollte man sich überhaupt für eine Wärmepumpe entscheiden?

In Zeiten schwankender Energiepreise, wachsender Umweltbewusstheit und steigender Bedeutung der Energieeffizienz bei Bau- und Sanierungsvorhaben stellt die Wärmepumpe eine der besten Optionen für die Gebäudeheizung dar. Ihre Betriebskosten und der Wartungsaufwand sind niedrig und obendrein wird der Haushalt durch die Anlage unabhängig von fossilen Energieträgern (Gas, Öl). Die Wärmepumpenheizung ist nachhaltig und gilt als besonders zukunftssicher. Darüber hinaus kann die Wärmepumpe im Sommer auch zur Gebäudekühlung eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten lassen sich durch Förderungen von Bund und Ländern spürbar verringern. Als stärkste Argumente für eine Wärmepumpe sind ihre Kosteneffizienz und ihre lange Lebensdauer anzuführen.

Das sind die Hauptvorteile von Wärmepumpen gegenüber anderen Heizsystemen:

Kriterium Wärmepumpe Ölheizung
Investitionskosten 10.000-40.000 € (-30% Förderung) 5.000 €
Jährliche Heizkosten 500-1000 €/Jahr 1.300-2.300 €/Jahr
Gesamtkosten (15 Jahre) 7.500-15.000 € 19.500-34.500 €
Energieverbrauch Strom (0,35 €/kWh) Heizöl (0,90 €/L)
Versorgungssicherheit Hoch: kein Brennstoffbedarf Abhängigkeit von Ölmarkt und Importen
Förderung Bis zu 30 % / bis zu 7.500 € (bis zu 100% bei Aktion "Sauber heizen für Alle") Keine
Nachhaltigkeit Erneuerbare Energie, geringe Emissionen fossiler Energieträger, hohe Emissionen
Lebensdauer  Bis 25 Jahre 15-20 Jahre
Wartungsaufwand Minimal Regelmäßige Wartung und Rauchfangkehrer
Kühlfunktion im Sommer Möglich Nicht möglich

Was bedeutet die Leistungszahl (COP) einer Wärmepumpe?

Die Leistungszahl bzw. der COP-Wert (Coefficient of Performance) ist einer der wichtigsten Werte bei der Auswahl einer Wärmepumpe. Der COP-Wert beschreibt das Verhältnis von eingesetzter elektrischer Energie (für den Antrieb des Verdichters) zu abgegebener Heizleistung. Vereinfacht gesagt: Wenn beispielsweise der COP-Wert einer Wärmepumpe bei 4 liegt, bedeutet dies, dass für 4 kWh gewonnener Heizenergie 1 kWh an elektrischem Strom eingesetzt werden muss. Der COP-Wert ist nicht konstant, sondern hängt von mehreren Faktoren wie der Außentemperatur und der Vorlauftemperatur im Heizsystem ab. Daher gibt es den SCOP-Wert (Seasonal COP), der bei vorgeschriebenen Messpunkten berechnet wird. Ein weiterer wichtiger Wert ist die Jahresarbeitszahl (JAZ), die sich auf den Wärmepumpenbetrieb eines ganzen Jahres bezieht und sowohl die durch das Jahr variierenden Betriebsbedingungen als auch die Leistung von Hilfsaggregaten (z. B. Verteilerpumpen, E-Heizstab oder Luft-Ventilatoren) berücksichtigt.

Je höher der COP-Wert, desto effizienter ist die Wärmepumpe.
Wärmepumpentyp Durchschnittlicher COP-Wert* Effizienz
Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) 3,5-4,0 Hoch (abhängig von der Außentemperatur)
Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) 3,0-3,8 Mittel (für höhere Vorlauftemperaturen erfordern mehr elektrische Energie)
Erdwärmepumpe 4,0-4,5 Sehr hoch (relativ konstante Temperatur der Wärmequelle)
Grundwasserwärmepumpe 5,2-6,2 Hervorragend (konstante Grundwassertemperatur)
Warmwasser Wärmepumpe 3,0-3,5 Energieeffiziente Warmwasserbereitung

*Der COP einer Wärmepumpe wird unter standardisierten Bedingungen gemäß ÖNORM EN 14511 ermittelt, zum Beispiel bei 7 °C Außenluft- und 35 °C Vorlauftemperatur für eine Luftwärmepumpe. Da die Temperatur der Wärmequelle schwankt, schwankt auch der COP-Wert.

Ein höherer COP-Wert bedeutet, dass zur Erzeugung der gleichen Menge an Heizwärme weniger elektrische Energie benötigt wird, was wiederum niedrigere Heizkosten bedeutet. Allerdings sind Geräte mit hohem COP-Wert teurer. Der Preisunterschied zwischen einer Wärmepumpe mit einem COP-Wert von 3,5 und einem Modell mit einem COP-Wert von 4,5 kann 2.000 bis 4.000 Euro betragen. Diese Mehrkosten amortisieren sich jedoch meist rasch durch die geringeren Betriebskosten. Der COP-Wert ist vergleichbar mit dem Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs: Für sich allein stehend, ist er nur begrenzt aussagekräftig, trotzdem ist er ein besonders wichtiger Effizienzindikator. Je höher dieser Wert ist, desto kosteneffizienter ist die Wärmepumpe auf lange Sicht. Deshalb sollte man sich für ein Modell mit möglichst hohem COP-Wert entscheiden.

Wie laut sind Wärmepumpen?

Moderne Wärmepumpen sind auf geräuscharmen Betrieb ausgelegt. Die Lautstärke der Betriebsgeräusche einer Luftwärmepumpe hängt zum Großteil von der Leistung der Anlage ab (leistungsstarke Geräte haben auch leistungsstarke Ventilatoren). Moderne Geräte können auf einen leiseren Nachtmodus eingestellt werden. Trotzdem muss der Aufstellort mit Bedacht gewählt werden, da beispielsweise Hauswände oder Zäune Schall reflektieren können (deshalb sollte die Außeneinheit schräg oder seitlich versetzt zum Haus platziert werden). Auch fehlerhafte Installation kann zu störenden Geräuschen führen (Körperschall infolge falscher Montage). Die Außeneinheit der Luftwärmepumpe enthält einen Ventilator und einen Verdichter und ist somit der lauteste Teil der Anlage, typische Schallwerte liegen bei 35-45 dB in 5 m Entfernung im Normalbetrieb und bis zu 55.60 dB direkt am Gerät unter Volllast. Deshalb ist auch auf den Abstand zur Grundstücksgrenze zu achten.

Wie lässt sich die Geräuschbelastung durch die Außeneinheit minimieren?

  • Kaufen Sie ein Modell mit möglichst geräuscharmem Betrieb (niedriger Schallleistungspegel und Betriebsmodi wie „silent“ oder „low noise“).
  • Wählen Sie einen geeigneten Aufstellort, der weder Sie noch die Nachbarn stört. 
  • Stellen Sie die Außeneinheit mit 3-5 m Abstand zu Schlaf- und Kinderzimmern auf.
  • Reduzieren Sie die Körperschallübertragung mit Antivibrationsmatten oder Gummipuffern.
  • Luftschall lässt sich mit einer Schallschutzhaube, einer Schallschutzwand und in geringerem Maße auch mit einer dicht wachsenden Hecke dämpfen (dabei muss jedoch die Luftzirkulation gewährleistet bleiben).

Die Inneneinheit enthält meist nur ein hydraulisches Modul und einen Kombispeicher, weshalb sie nahezu geräuschlos arbeitet.

Wie lang ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe?

Bei einer Wärmepumpe handelt es sich um eine langfristige Investition. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf gründlich zu der Lebensdauer, den Garantiebedingungen und den Wartungskosten informieren. Moderne Geräte gelten als sehr zuverlässig und erreichen bei fachgerechter Installation und regelmäßiger Wartung eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren.

Die Lebensdauer der Wärmepumpe hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Wärmepumpentyp: Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen erreichen in der Regel eine längere Lebensdauer als Luft-Wasser-Wärmepumpen, da sie mit konstanteren Temperaturen arbeiten.
  • Qualität des Geräts: Hochwertige Markenprodukte zeichnen sich in der Regel durch bessere Zuverlässigkeit und eine längere Betriebszeit aus.
  • Fachgerechte Installation: Fehlerhafte Montage kann frühzeitige Defekte zur Folge haben.
  • Regelmäßige Wartung: Dazu gehören z. B. die Überprüfung des Kältekreises, der Hydraulik und der Steuerung sowie gegebenenfalls die Reinigung von Filtern.
  • Betriebsweise: Damit die Wärmepumpe eine lange Lebensdauer hat, darf sie nicht zu häufig takten oder dauerhaft im Grenzbereich laufen.

Die Herstellergarantie beträgt in der Regel 2 bis 5 Jahre für das gesamte System. Viele Hersteller gewähren eine verlängerte Garantie von 7 bis 10 Jahren, wenn die Anlage von einem autorisierten Fachbetrieb installiert und regelmäßig gewartet wird.

Wartung einer Wärmepumpe
Es empfiehlt sich, die Wärmepumpe vor Beginn jeder Heizsaison warten zu lassen.

Für einen störungsfreien Betrieb empfiehlt sich eine jährliche Wartung, wobei die Wartung nach der ersten Heizperiode besonders wichtig ist. Die jährliche Wartung kostet zwischen 200 und 300 Euro. Der Austausch von Filtern und anderen Verschleißteilen kostet 50 bis 300 Euro. Größere Reparaturmaßnahmen (etwa am Verdichter oder an der Elektronik) können 500 bis 2.000 Euro kosten, weshalb eine umfassende Garantie besonders wichtig ist.

Wärmepumpentyp Lebensdauer Übliche Garantiezeit Wartungsintervall
Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) 15-20 Jahre 2-5 Jahre 1x jährlich
Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) 15-20 Jahre 2-5 Jahre 1x jährlich
Erdwärmepumpe 20-25 Jahre 5-7 Jahre 1x jährlich
Grundwasserwärmepumpe 20-25 Jahre 5-7 Jahre 1x jährlich
Warmwasser Wärmepumpe 10-15 Jahre 2-5 Jahre 1x jährlich

Wärmepumpen Förderung 2025: Was muss ich tun?

Wenn Sie sich im Jahr 2025 für den Einbau einer Wärmepumpe entscheiden, können Sie von attraktiven Bundes- und Landesförderungen profitieren. Damit lässt sich die Investition erheblich reduzieren. Die Förderungen dienen der Unterstützung des Heizungstauschs und des Umstiegs auf erneuerbare Energien. Die genauen Bedingungen hängen von der Gebäudeart, dem bisherigen Heizsystem und der gewählten Wärmepumpentechnologie ab.

Auf Bundesebene standen bis heuer mehrere Förderprogramme zur Verfügung, die sehr beliebt waren, doch in den letzten Monaten fanden einige Veränderungen statt. Die Förderungsaktion „Raus aus Öl und Gas“ wurde in ihrer ursprünglichen Form bereits Ende 2024 gestoppt und für das Jahr 2025 stehen keine neuen Gelder für neue Anträge zur Verfügung. Auch die Förderungsaktion „Tausch erneuerbarer Heizungssysteme“ wurde mit 01.07.2025 beendet. Seit Oktober 2025 werden Wärmepumpen in Österreich vor allem durch die Förderprogramme „Kesseltausch“ im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 und „Sauber Heizen für Alle“ unterstützt.

Bundesförderung „Kesseltausch 2026“

Das Programm „Kesseltausch“ ist eines der zentralen Instrumente der Sanierungsoffensive 2026 und ein Ersatz für die inzwischen ausgelaufene Förderinitiative „Raus aus Öl und Gas“. Gefördert wird der Umstieg von einem fossilen Heizungssystem auf eine neue, klimafreundliche Alternative, wie etwa eine Wärmepumpenheizung. Förderfähig sind nur hocheffiziente und umweltfreundliche R290-Wärmepumpen (Luft-Wasser-, Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen), die das natürliche Gas Propan als Kältemittel verwenden. Die Höhe des nicht rückzahlbaren Zuschusses beträgt maximal 7.500 Euro bzw. bis zu 30 % der förderfähigen Investitionskosten.

Zusätzlich zu diesem Förderbetrag können Sie weitere Zuschläge erhalten. Dazu gehören der Bohrbonus (Bonus Tiefenbohrung bzw. Brunnen) in Höhe von 5.000 Euro für Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sowie der Solarbonus (Bonus thermische Solaranlage) in Höhe von 2.500 Euro, wenn gleichzeitig eine thermische Solaranlage installiert wird. Außerdem ist der Kesseltausch 2026 mit dem Sanierungsbonus 2026 für thermische Sanierungen im privaten Wohnbau kombinierbar (der Sanierungsbonus ist das zweite zentrale Instrument der Sanierungsoffensive 2026). Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Gesamtförderung die beihilferechtliche Höchstgrenze von 30 % nicht überschreiten kann.

Wie läuft die Antragstellung ab?

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über die Website des Förderprogramms Sanierungsoffensive 2026, wo Sie sich registrieren müssen. Im Vorfeld brauchen Sie eine Energieberatung Ihres Bundeslandes, da Sie bei der Registrierung das Energieberatungsprotokoll vorlegen müssen. Darüber hinaus benötigen Sie einen Kostenvoranschlag Ihres Wärmepumpeninstallateurs und die technischen Daten zur geplanten Anlage. Nach erfolgreicher Registrierung beginnt die 12-monatige Umsetzungsfrist, innerhalb der die alte Heizung abgebaut und entsorgt und die Wärmepumpenheizung installiert werden muss.

Wenn dies abgeschlossen ist, stellen Sie einen Antrag über die Webseite der Kommunalkredit Public Consulting (KPC). Dabei müssen Sie die Endabrechnung und sämtliche Nachweise (Rechnungen, Inbetriebnahmeprotokoll, Energieausweis o.Ä.) einreichen. Die KPC prüft alle Angaben und sendet Ihnen den Fördervertrag zu. Die Auszahlung erfolgt direkt auf Ihr Konto.

Bundesförderung „Sauber Heizen für Alle“

Mit dieser bundesweiten Sonderförderung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) wird der Umstieg von einer fossilen Heizung auf ein nachhaltiges und klimafreundliches Heizsystem wie etwa eine Wärmepumpe gefördert. Das Programm soll vor allem einkommensschwachen Haushalten in Österreich den Umstieg auf eine neue, klimafreundliche Heizung ermöglichen. Gefördert werden nur Systeme mit wassergeführter Wärmeverteilung, die von einem Fachbetrieb installiert werden.

Höhe der Wärmepumpenförderung

Technologie Kostenobergrenze
Luft-Wasser-Wärmepumpe 25.586 €
Sole-Wasser-Wärmepumpe und Wasser-Wasser-Wärmepumpe 37.550 €

Bei den in der Tabelle angeführten Beträgen handelt es sich um die maximalen umweltrelevanten und förderfähigen Kosten. Für Haushalte im unteren Einkommensdrittel kann die Förderung bis zu 100 % der anerkannten Kosten abdecken. Für Haushalte mit höherem Einkommen beträgt die Förderquote (Bundes- und Landesförderung kombiniert) in der Regel rund 75 %.

Wie komme ich an die Förderung?

Um eine Förderung durch „Sauber Heizen für Alle“ zu erhalten, müssen Sie sich zunächst auf der Website des Förderprogramms registrieren. Daraufhin werden Ihre Daten geprüft und im Falle einer positiven Bewertung erhalten Sie von der Landesförderungsstelle in Ihrem Bundesland eine Energieberatung inklusive Unterstützung für die Antragstellung zur Förderung.

Sind Energieberatung und Projektplanung beendet, ist der Förderantrag online zu stellen. Für den Antrag werden das Energieberatungsprotokoll und die jeweiligen Angebote für den Heizungstausch benötigt. Die Angebote müssen die förderfähigen Posten ausweisen. Nachdem der Antrag samt den dazugehörigen Unterlagen geprüft wurde, wird die Förderzusage erteilt. Damit beginnt die 12-monatige Umsetzungsfrist.

Nach der Umsetzung müssen Sie die Endabrechnung und sämtliche Nachweise einreichen. Die Auszahlung der Bundesförderung von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH erfolgt nach positiver Endkontrolle. Die Landesförderung wird separat durch die jeweilige Landesförderungsstelle ausgezahlt.

Landesförderungen

Die Bundesländer bieten eigene Förderungen für den Tausch von fossilen Heizsystemen gegen Wärmepumpen oder den Einbau von Wärmepumpen in Neubauten an. Die Fördermodelle sind von Land zu Land unterschiedlich und können oft mit der Bundesförderung kombiniert werden. In Wien können Sie beispielsweise bis zu 8.000 Euro zusätzlich zur Bundesförderung erhalten! Manche Bundesländer bieten zusätzlich einen Bonus für besonders effiziente Geräte oder für die Kombination mit einer Photovoltaikanlage an.

Neben den Bundes- und Landesförderungen gibt es auch Förderungen durch Energieversorgungsunternehmen (EVU), bei denen es sich meistens um einmalige Zuschüsse in Höhe von 300 bis 1.500 Euro handelt, die zusätzlich zu den Förderungen von Bund und Ländern ausbezahlt werden.

Installation einer Wärmepumpe

Checkliste: Welche Angaben braucht der Auftragnehmer für ein Angebot?

Die Installation einer Wärmepumpe ist eine technisch anspruchsvolle Aufgabe. Fehler bei der Montage können höhere Heizkosten, häufige Störungen oder einen insgesamt ineffizienten Betrieb zur Folge haben. Deshalb ist es umso wichtiger, eine präzise Angebotsanfrage vorzubereiten und einen erfahrenen Fachbetrieb zu beauftragen. Je genauer Ihre Angaben sind, desto verlässlicher fällt das Angebot aus.

Sie können sich mit der folgenden Liste helfen:

  1. Welche Art von Wärmepumpe soll es sein?
    Luftwärmepumpe, Grundwasserwärmepumpe, Erdwärmepumpe, Hochtemperatur Wärmepumpe oder Warmwasser Wärmepumpe?
  2. Handelt es sich um einen Neubau oder um eine Sanierung?
    Bei Sanierungen sind oft Anpassungen erforderlich (z. B. Austausch von Heizkörpern durch eine wassergeführte Fußbodenheizung).
  3. Wie groß ist die zu beheizende Fläche (in m²)?
    Diese Angabe wird zur Bestimmung der erforderlichen Heizleistung benötigt.
  4. Mit welchem Energieträger haben Sie bisher geheizt?
    Heizöl, Gas Holz oder Strom? Dies beeinflusst sowohl die Wahl des Systems als auch die Fördermöglichkeiten.
  5. Wie gut ist das Gebäude gedämmt?
    Fassadendämmung, Fensterqualität (insbesondere die Art der Verglasung).
  6. Wie hoch ist der jährliche Heizwärmebedarf?
    Die Heizlastberechnung erfolgt anhand der bisherigen Verbrauchsdaten und der Angaben im Energieausweis.
  7. Wo sollen Innen- und Außeneinheit aufgestellt werden? 
    Der Aufstellort ist wichtig für die Planung der Leitungsführung und des Schallschutzes.
  8. Benötigen Sie Gebäudeheizung, Warmwasserbereitung oder beides? 
    Diese Angabe ist wichtig für die Bestimmung der Wärmepumpenart und ihrer Komponenten (Kombispeicher).

Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Wärmepumpe zu bestellen?

Die beste Zeit für Bestellung und Installation einer Wärmepumpe sind die Monate Juni, Juli und August. In dieser Zeit sind die Fachbetriebe weniger ausgelastet, Geräte vorrätig und die Preise häufig günstiger.

Nachfrage nach Wärmepumpen im Jahresverlauf

Wie findet man einen guten Fachbetrieb für die Installation einer Wärmepumpe?

Da Wärmepumpen in Österreich sehr beliebt sind und von Bund und Ländern gefördert werden, überrascht es nicht, dass es auch viele Auftragnehmer für die Installation von Wärmepumpen gibt. Doch die große Zahl von Anbietern kann die Entscheidungsfindung deutlich erschweren, denn wer die Wahl hat, hat die Qual. Prüfen Sie die Referenzen verschiedener Auftragnehmer, treffen Sie eine engere Auswahl und sprechen Sie mit den infrage kommenden Auftragnehmern, um sich ein Bild von deren Beratungskompetenz zu machen. Informieren Sie sich auch zu den Garantien und dem Kundendienst. Für die Inanspruchnahme von Bundes- und Landesförderungen muss die Wärmepumpe von einem zugelassenen Fachbetrieb installiert werden.

Über die Plattform Daibau können Sie schnell und unkompliziert Angebote von gut bewerteten Anbietern und Installateuren von Wärmepumpen einholen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Wärmepumpen

Was kostet eine Wärmepumpe inklusive Einbau in Österreich?

Die Kosten einer Wärmepumpe inklusive Einbau bewegen sich zwischen 10.000 bis 49.000 Euro, da sie je nach Typ und Leistung stark variieren. Der günstigste und verbreitetste Wärmepumpentyp in Österreich ist die Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe). Grundwasserwärmepumpen (Wasser-Wasser-Wärmepumpen) und Erdwärmepumpen (Sole-Wasser-Wärmepumpen) sind vor allem aufgrund der hohen Erschließungskosten spürbar teurer.

Die Kosten von Wärmepumpen können durch Förderungen von Bund und Ländern stark abgemildert werden (bis zu 30 % bzw. 7.500 Euro durch das Programm „Kesseltausch“ und bis zu 75 % oder sogar 100 % durch das Programm „Sauber Heizen für Alle“) und dank der niedrigen Betriebskosten amortisiert sich die Wärmepumpenheizung auf lange Sicht.

Was kostet eine Luftwärmepumpe in Österreich?

In der Regel belaufen sich die Gesamtkosten von Niedrigtemperatur-Luftwärmepumpen inklusive Installation in Österreich auf 10.000 bis 20.000 Euro. Die Kosten einer Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe) variiren so stark, weil sie von der Leistung, dem Hersteller und der Komplexität der Installation abhängen. 

Welche Wärmepumpe eignet sich für die Kombination mit Heizkörpern?

Wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit bestehenden Heizkörpern kombinieren möchten, brauchen Sie eine Hochtemperatur Wärmepumpe (HT-WP), die höhere Vorlauftemperaturen liefern kann als herkömmliche Wärmepumpen. Hochtemperatur Luftwärmepumpen sind teurer als herkömmliche Luftwärmepumpen, ihre Kosten belaufen sich auf 12.000 bis 32.000 Euro. Wenn Sie neue, großflächige Heizkörper (z. B. Niedertemperatur Heizkörper oder Gebläsekonvektoren) einbauen und diese korrekt dimensionieren, können Sie auch eine Niedertemperatur Luftwärmepumpe einsetzen.

Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau für 100 Quadratmeter Wohnfläche?

Für ein Haus mit 100 m2 Wohnfläche benötigt man eine 6-kW-Wärmepumpe, die Kosten der Wärmepumpe inklusive Installation belaufen sich auf 10.000 bis 13.500 Euro.

Was kostet eine Wärmepumpe für 120 Quadratmeter Haus?

Eine Luftwärmepumpe für ein Haus mit 120 m² kostet in der Regel zwischen 10.500 und 15.000 Euro. Die genauen Kosten hängen von zahlreichen Faktoren ab, vor allem von dem Gerätetyp, der Gebäudefläche und dem Installationsaufwand. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote einzuholen und sich gründlich über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland zu informieren.

Was kostet eine Wärmepumpe für 150 Quadratmeter Haus?

Der Richtpreis für eine Luftwärmepumpe inklusive Installation für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche liegt bei 11.000 bis 16.000 Euro. Auf unserer Website finden Sie auch ein Beispiel für ein saniertes Haus aus den 1970er-Jahren, bei dem die Gesamtkosten nach Abzug der Förderung sehr niedrig waren.

Was kostet eine Wärmepumpe für 200 Quadratmeter?

Zur Beheizung eines Hauses mit 200 m2 Wohnfläche wird eine Wärmepumpe mit einer Leistung von ungefähr 12 kW benötigt (bei einem gut gedämmten Neubau); die Kosten inklusive Installation betragen zwischen 12.000 und 18.000 Euro.

Ist eine Wärmepumpe auch in Altbauten sinnvoll?

Ja, die Umrüstung auf eine Wärmepumpe kann auch in einem Altbau sinnvoll sein, sofern das System fachgerecht geplant wird und das Gebäude ausreichend gedämmt ist.

Wird durch die Wärmepumpe der Immobilienwert gesteigert?

Ja, Gebäude mit Wärmepumpe erzielen im Durchschnitt höhere Verkaufspreise als vergleichbare Objekte ohne Wärmepumpe.

Kann eine Wärmepumpe mit herkömmlichen Heizkörpern kombiniert werden?

Herkömmliche Heizkörper erfordern aufgrund der geringen Heizfläche höhere Vorlauftemperaturen als Flächenheizungen (Wand-, Decken- oder Fußbodenheizung) und müssen daher mit einer Hochtemperatur Wärmepumpe (HT-WP) kombiniert werden. Eine Niedertemperatur Wärmepumpe arbeitet am effizientesten in Kombination mit einer Fußbodenheizung.

Lohnt sich eine Wärmepumpe auch ohne Photovoltaikanlage?

Ja, allerdings ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage (PV) eine sinnvolle Ergänzung, da der Solarstrom die Betriebskosten senkt und die Abhängigkeit von den schwankenden Energiepreisen reduziert.

Wie hoch sind die monatlichen Betriebskosten einer Wärmepumpe?

Die monatlichen Kosten für den Betrieb einer Wärmepumpe betragen üblicherweise 65 bis 200 Euro. Die jährlichen Stromkosten für eine Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus belaufen sich in der Regel auf 600 bis 2.000 Euro. Sie hängen von der Gebäudefläche, dem Dämmstandard, dem Wärmepumpentyp und den aktuellen Strompreisen ab. Hinzu kommen jährliche Wartungskosten von 150 bis 250 Euro.

Kann in jedem Haus eine Wärmepumpe installiert werden?

Probleme treten vor allem bei Reihenhäusern auf, die meist relativ schmal gebaut und oft nur etwa 6 m breit sind. Dadurch können die vorgeschriebenen Abstände nach Brandschutz- und Schallschutzvorgaben schwer eingehalten werden.

Wie lange hält eine Wärmepumpe tatsächlich?

Die Lebensdauer von Wärmepumpe beträgt 15 bis 25 Jahre, bei regelmäßiger und fachgerechter Wartung hält das Gerät auch länger.

Sind Wärmepumpen störanfällig?

Wärmepumpen gelten als sehr wartungsarm, insbesondere im Vergleich zu anderen Heizsystemen. Mit regelmäßiger Wartung kann man teuren Reparaturen vorbeugen und die Betriebssicherheit erhöhen.

Was kostet die jährliche Wartung einer Wärmepumpe?

Die durchschnittlichen Wartungskosten für eine Wärmepumpe betragen zwischen 150 und 250 Euro, können aber auch auf 350 Euro oder mehr ansteigen, wenn Reparatureingriffe notwendig sind. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem Typ und Alter des Geräts, dem Wartungsumfang sowie den regional üblichen Wartungskosten.

Was ist günstiger: Gasheizung oder Wärmepumpenheizung?

Die Anschaffung einer Wärmepumpe ist zwar teuer, dafür ist die Wärmepumpenheizung aber langfristig wesentlich kosteneffizienter als andere Heizsysteme. Zudem soll in Österreich das Heizen mit Öl, Flüssiggas und Kohle ab 2035 und das Heizen mit Gas ab 2040 verboten sein, weshalb der Umstieg auf nachhaltige Energiequellen auch von Bund und Ländern gefördert wird.

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13500 € bis 22500 €

Preis, Luft-Wärmepumpe für Wohnhaus mit 3 Wohneinheiten, 290m2
Wärmepumpe, Steinhaus

13500 € bis 22500 €

Preis, Wärmepumpe, 2x
Wärmepumpe, Mils

27000 € bis 45000 €

Preis, Erneuerung einer Wärmepumpe., 180 m2
Wärmepumpe, Unterweitersdorf

10800 € bis 18000 €

Preis, Wärmepumpe, 340m2 / 15kWp
Wärmepumpe, Salzburg

13500 € bis 22500 €

Preis, Wärmepumpe, 100
Wärmepumpe, Graz

19800 € bis 33000 €

Preis, Luft-Wasser Wärmepumpe ca. 17kw, ca 300m²
Wärmepumpe, Sankt Johann im Pongau

13500 € bis 22500 €

Preis, Umbau Gastherme auf Luftwärmepumpe, 180m2
Wärmepumpe, Unterwart / Alsóör

19800 € bis 33000 €

Preis, Wärmepumpe Wasser -Wasser, 180m2
Wärmepumpe, Eggenburg

30150 € bis 50250 €

Preis, Erdwärmepumpe, 1x
Wärmepumpe, Feldkirchen in Kärnten

30150 € bis 50250 €

Preis, Wärmepumpe, 250m2
Wärmepumpe, Bad Hofgastein

30150 € bis 50250 €

Preis, Erdwärmepumpe, 250m2
Wärmepumpe, Bruck an der Mur

18000 € bis 30000 €

Preis, Bestehende alte Wärmepumpe (Thermia Atec) erneuern, 180m2 (3x60m2)
Wärmepumpe, Wien Liesing

30150 € bis 50250 €

Preis, Wärmepumpe, 140m2
Wärmepumpe, Lendorf

30150 € bis 50250 €

Preis, Austausch Sole-Wasser Wärmepumpe, Einfamilienhaus ca 200 m2
Wärmepumpe, Wolfsgraben

10957.5 € bis 18262.5 €

Preis, Wärmepumpe, Wohnnutzfläche ca. 350m2
Wärmepumpe, Hinterbrühl

13815 € bis 23025 €



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