Die Fußbodenheizung

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    Die Fußbodenheizung ist eine Heizungsanlage, in der das Wasser durch Rohre zirkuliert, die in den Boden eingebettet sind. Die Wärme des Bodensystems wird auf die Bodenkonstruktion übertragen, so dass der gesamte Boden als Heizelement dient. Mit dieser Konstruktion wird der Boden warm und erwärmt auf diese Art und Weise den Raum und die Luft. Die Bodenheizung gewinnt immer mehr als Heizsystem an Popularität. Es wird für die Eigenerwärmung von Wohnhäusern, sowie bereits in öffentlichen Einrichtungen verwendet.
    Fachartikel 2900
    Fußbodenheizung, Quelle: www.theresourcecenter.net
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    Die positiven Merkmale des Systems

    Die Fußbodenheizung hat viele gute Eigenschaften und Vorteile gegenüber herkömmlichen Heizsystemen.
     
    Ein positives Merkmal des Systems ist, dass die erwärmte Luft gleichmäßig durch eine große Heizfläche verteilt wird. Die Bodenluft gibt eine Wärmestrahlung ab, die die Luft erwärmt und auf der ganzen Fläche verteilt. Der Wirkungsgrad der Fußbodenheizung beträgt zwischen 50 und 80%. Im Vergleich dazu ist der Wirkungsgrad in einem Radiatorsystem lediglich bei 30%. Die Heizkosten werden aufgrund der Leistungsfähigkeit des Systems um 6 bis 12% reduziert. Zusätzlich verringert sich im Vergleich mit herkömmlichen Systemen der Energieverlust durch eine Belüftung.
    Aufbau einer Fußbodenheizung - auf die Betondecke kommt erstmal eine Wärmedämmung,, dann sie Fußbodenheizung im Fließestrich und am Ende der Bodenbelag
     
     
    Zusätzlich zu den besseren Energieeigenschaften erhöht sich auch die Lebensqualität. Der Staub steigt und bewegt sich durch die Fußbodenheizung langsamer, da sich auch die erwärmte Luft im Raum langsamer bewegt. Die Luft trocknet auch in dem Raum langsamer und daher ist die relative Feuchtigkeit höher. Die Luft ist weniger trocken, weil die Wassertemperatur in dem Bodensystem kühler ist.
    Die Bodentemperatur liegt aufgrund der Fußbodenheizung im Bereich zwischen 20 und 29°C, was hinsichtlich der Lebensqualität und der maximal empfohlenen Temperatur von 25°C und der minimal empfohlenen Temperatur von 21°C günstig ist.
     
    Die Fußbodenheizung ist auch sinnvoll aus ästhetischer Sicht, da sie im Raum nicht geschmacklos wie andere Heizgeräte ist.
     
    Verlegung von Fußbodenheizung und Einbau des Verteilers.
    Quelle: smart installationstechnik

    Die negativen Merkmale des Systems

    Obwohl die Fußbodenheizung ein sehr effizient Heizsystem ist, hat es trotzdem einige negative Eigenschaften.
     
    Die Bodenheizung funktioniert in dem die Heizung den Fußboden erwärmt und in dem der erwärmte Fußboden wiederum den Raum erwärmt. Das Problem hierbei ist, dass das System auf eine schnelle Temperaturänderung schlecht reagiert, da das System zunächst den Boden aufheizen muss, was einige Zeit dauert. Darüber hinaus wird der Prozess durch ungünstige Bodenbeläge verlangsamt.
     
    Das Problem der Fußbodenheizung ist auch die Tatsache, dass das System in der Konstruktion fixiert ist, was es problematisch macht, Mängel zu finden. Dadurch wird eine Reparatur des Systems teuer.

    Das Verwenden eines Teppichbodens

    Wie bereits oben erwähnt, wird die Effizienz der Bodenheizung reduziert, wenn im Raum ein unangemessener Bodenbelag verlegt ist. Der Bodenbelag sollte bereits vor der Installation festgelegt werden, da dies auch die Art des installierten Systems beeinflusst. Es muss zuvor die Art der Rohrleitungen, die Wassertemperatur in den Rohren und das Schema der Rohrleitungen bestimmt werden. Einige Bodenbeläge passen nicht zur Fußbodenheizung, weshalb man sich Voraus über die thermische Leitfähigkeit des Materials erkundigen sollte.
    Verlegung von Fußbodenheizung
    Verlegung von Fußbodenheizung. Quelle: smart installationstechnik
     
     
    Für die Bodenheizungsanlagen sind am besten Beschichtungen mit guter Wärmeleitfähigkeit geeignet, wie beispielsweise Stein und Keramik. Man kann auch Laminat, Linoleum oder einen Teppichboden verwenden. Bei der Installation der Fußbodenheizung ändert sich oft die Zusammensetzung des Bodenbelags.
     
    Besonders ungeeignet sind Bodenbeläge für Fußbodenheizungen aus Kork, sowie ein Teppichboden, der problematisch sein kann.

    Die elektrische Fußbodenheizung

    Die meisten kennen Fußbodenheizungen bei dem das Wärmeübertragungsmedium Wasser ist. Es gibt aber auch elektrische Fußbodenheizungen. Selbst eine elektrische Fußbodenheizung kann als Hauptheizungssystem des Gebäudes verwendet werden.
     
    Es gibt verschiedene Arten von elektrischen Fußbodenheizungen. Eines der möglichen Systeme ist ein System mit Kupferdrähten. Es gibt auch ein System mit Heizungsmetallfolien. Manche nutzen auch das Heizsystem mit Aluminiumband. Schließlich gibt es auch ein System, bei dem das Heizkabel mit einem Glasfasernetz befestigt ist.
     
    Für elektrische Fußbodenheizungen sind für die Heizungsanlage die Investitionskosten niedriger als bei der herkömmlichen Fußbodenheizung. Auch ist die Installation einfacher. Die elektrische Fußbodenheizung kann auch unter allen Bodenbelägen installiert werden.
     
    Der Preis der Anlage der klassischen Fußbodenheizung liegt zwischen 50 und 80 €/m2, wenn der Preis für die Installation auch die Installation aller Schichten der Bodenkonstruktion umfasst. Die Kosten können natürlich auch dramatisch höher sein, abhängig von der Systeminstallation.

    Expertenrat des Unternehmens smart Installationstechnik - Roman Helm

    Sie beschäftigen sich schon seit 25 Jahren mit Sanitärinstallationen. Wo treten die meisten Probleme auf bei Fußbodenheizung?

    Also die Fußbodenheizung muss gut entlüftet sein und durchgespült sein, wenn sie fertig ist. Es ist sehr wichtig, das man für eine Fußbodenheizung ein 5-Schicht PE-RT Verbundrohr benutzt und einen Edelstahlverteiler. Die meisten Kunden wollen ein 3-Schicht Rohr, da es billiger ist aber das ist halt nicht so gut. Ein weiterer Faktor ist der Abstand der Rohre - der darf nicht mehr als 10 Zentimeter betragen. Auch wichtig ist die richtige Trittschalldämmung unter den Heizrohren (die soll 20 bis 30 Millimeter stark sein) und dass der Randdämmstreifen verlegt wird.
    Natürlich muss die Fußbodenheizung noch richtig eingestellt werden, also wie viele Liter Wasser pro Minute durch jeden einzelnen Kreis laufen. Man muss durchrechnen wie viel Wärme in kW der Raum braucht, damit er warm wird und das muss dann in Liter/Minute umgerechnet werden. Größere Räume benötigen natürlich einen größeren Wärmestrom. Jeder Raum muss extra eingestellt werden, normalerweise ist der Durchfluss zwischen 2 und 4 Liter pro Minute.

    Im Vergleich mit elektrischen Fußbodenheizungen, gibt es da welche Nachteile? Was würden Sie empfehlen?

    Also der Einbau von elektrischen Fußbodenheizungen ist zwar einfacher, aber Strom ist teuer, und eine elektrische Fußbodenheizung bringt große Kosten mit sich. Wenn Sie sich für einen Einbau einer Warmwasser Fußbodenheizung entscheiden, bedeutet dies zwar einen großen Eingriff in die Wohnung, aber auf lange Sicht lohnt es sich definitiv, eine Wasser-Fußbodenheizung zu haben.

    Herr Helm, smart elektroinstallationen 

     
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    Autor: DaiBau Magazin
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