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    Dacheindeckung - Kosten für die Bedachung

    Der Preis der Dacheindeckung hängt hauptsächlich vom Material (Dachziegel, Betondachsteine, Blech, Holz), dem Dachtyp bzw. der Dachneigung (Flachdach, Pultdach oder Satteldach) und natürlich vom Auftragnehmer ab. Natürlich ist die Sanierung einer Dacheindeckung teurer als der Neubau, weil dabei auch die alte Dacheindeckung abgetragen und entsorgt werden muss. Heutzutage sind die Qualitätsunterschiede bei Dacheindeckungen derselben Preisklasse minimal.

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    Dachdeckung - Alles, was Sie wissen müssen

    1. Eine hochwertige Dacheindeckung ist der Schlüssel zum Wohnkomfort

    1.1 Funktion der Dacheindeckung

    Jedes Haus braucht eine Dacheindeckung. Diese letzte, abschließende Dachschicht schützt die Dachkonstruktion und damit das gesamte Haus vor Umwelteinflüssen und anderen Schäden. Sie schützt das Haus vor dem Eindringen von Wasser und Wind, aber auch vor Überhitzung oder zu schneller Abkühlung des Innenraums. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, die für das Gebäude geeignetste Art der Dacheindeckung auszuwählen. Die Entscheidung hängt vor allem von der Dachneigung, dem architektonischen Gesamtbild von Haus und Fassade sowie dem zur Verfügung stehenden Budget ab. Heutzutage stehen für die Dacheindeckung unterschiedliche Materialien zur Auswahl.

    Dacheindeckung
    Das Dach ist die fünfte Fassade des Hauses und muss deshalb ästhetisch dazu passen und es ergänzen.

    1.2 Moderne Materialien

    Der technologische Fortschritt hat längst auch die Herstellung von Dacheindeckungsmaterialien erfasst. Galt früher die Dacheindeckung als problematischer Teil des Hauses, weil Wasser eindringen konnte und die Pfannen bei Unwetter vom Dach flogen, ist dies heute nicht mehr der Fall. Zur Auswahl stehen Dacheindeckungen aus Ton, Beton, Faserzement, Bitumen und Blech. Für Liebhaber traditioneller Architektur und für bestimmte (ländliche) Gebiete sind auch Dachschindeln aus Holz eine gute, auch von Fachleuten empfohlene Wahl. Alle modernen Eindeckungsmaterialien sind widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und erfüllen die höchsten Qualitätsstandards. Sie unterscheiden sich jedoch beträchtlich im Preis, Umweltfreundlichkeit bzw. Nachhaltigkeit und Gewicht. Außerdem ist nicht jede Dacheindeckung für jede Dachneigung geeignet.

    1.3 Ästhetik der Dacheindeckung

    An dem Sprichwort, das Dach sei die fünfte Fassade des Hauses, ist wirklich etwas dran. Bei Häusern mit Schrägdächern fällt das Dach schon von weitem auf. Deshalb ist es sehr wichtig, eine Dacheindeckung zu wählen, die so gut wie möglich zur Gesamtarchitektur des Gebäudes passt und sie ergänzt. Bei der Auswahl des Eindeckungsmaterials spielen nicht nur die technischen Eigenschaften und der Preis eine Rolle (obwohl dies die Hauptkriterien sind), sondern auch die Optik.

    2. Dachdeckung und Dachdecker

    2.1 Nur Fachleute können das Dach decken

    Das Decken des Daches ist eine anspruchsvolle und vor allem sehr gefährliche Arbeit. Auf Dächern mit steilem Gefälle ist die Gefahr des Ausrutschens besonders groß. Professionelle Dachdeckerbetriebe verfügen über die notwendige Schutzausrüstung (Absturzsicherung usw.), was bei Laien in der Regel nicht der Fall ist. Außerdem besitzen Fachleute das notwendige Know-how. Sie wissen, welches Eindeckungsmaterial auf welche Weise verlegt werden muss und wie die Details auszuführen sind. Bei nicht fachgerechter Ausführung kann das Dach von vornherein undicht sein und obendrein können Sie in einem solchen Fall auch keine Rechte auf Garantie gegenüber dem Hersteller geltend machen. Deshalb darf das Dach ausschließlich von Fachleuten gedeckt werden, die auch ihre Arbeit mit einer Garantie versehen.

    2.2 Woran erkennt man einen guten Dachdecker?

    Einen guten Dachdecker erkennt man an seiner Genauigkeit. Zudem klärt er Sie über alle Probleme auf, die vor Ort auftreten – mit anderen Worten, er versucht nicht etwas still und leise zu verheimlichen. Er garantiert für die Ausführung, verwendet immer Sicherheitsausrüstung, hält sich an die vereinbarten Fristen und steht Ihnen mit seinem fachmännischen Rat zur Seite, wenn Sie sich nicht sicher sind, für welche Dacheindeckung Sie sich entscheiden sollten.

    Dacheindeckung - Dachziegel
    Dachziegel sind nach wie vor eine weit verbreitete Dacheindeckung.

    3. Dacheindeckungen nach Material

    3.1 Dachziegel aus Ton

    Dachziegel aus gebranntem Ton sind nach wie vor äußerst beliebt, obwohl sie mittlerweile den ersten Platz unter den Dacheindeckungsmaterialien an Betondachsteine verloren haben. Weil sie aus einem natürlichen Material hergestellt werden, sind Tonziegel ökologisch und nachhaltig – sie können zu 100 % recycelt werden. Da Ton ein poröses Material ist, nimmt er Feuchtigkeit auf und gibt sie dann an die Atmosphäre ab. Das Ziegeldach „atmet“ also.

    Zu den wichtigen Merkmalen von Dachziegeln gehört die Falzausbildung. Traditionelle Dachziegeltypen (z. B. Hohlpfannen oder Mönch und Nonnen-Ziegel) sind in der Regel unverfalzt, moderne Dachziegeltypen (z. B. Reformziegel oder Doppelmuldenfalzziegel) werden dagegen mit Falz hergestellt.

    Hinsichtlich der Oberflächenbehandlung und Farbgestaltung stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, es gibt naturrote Dachziegel, durchgefärbte Dachziegel, glasierte Dachziegel, engobierte Dachziegel und gedämpfte Dachziegel. Die Farbe wird vor dem Brennen auf die Oberfläche aufgetragen und dient als Schutzschicht des Dachziegels. Sie reduziert auch leicht das natürliche Feuchteaufnahmevermögen des Tons, wodurch die Gefahr, dass Wasser durchs Dach einsickert, zusätzlich verringert wird. Das Dach trocknet schneller und bleibt länger sauber. Je nach Art der Oberflächenbehandlung können Tonziegel mit unterschiedlichen Farben versehen werden, von typisch ziegelrot, über orange bis braun usw. Durch die abschließende Farbschicht ist die Tonziegeleindeckung beständig gegen UV-Strahlen und Chemikalien (Säuren, Basen). Ton ist frostsicher und nicht brennbar. Es gibt eine große Auswahl an Farben, Formen und Verlegeweisen, passend für alle Dachneigungen.

    3.2 Blechdach

    Blechdächer sind modern und erfreuen sich in Österreich steigender Beliebtheit. Blech zeichnet sich durch seine außergewöhnlich hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse wie Niederschlag und Temperaturschwankungen mit sehr niedrigen und sehr hohen Temperaturen aus. Dazu muss das Blech natürlich vor Korrosion bzw. Rost geschützt werden, was heute schon bei jedem Eindeckungsmaterial der Fall ist. Als Materialien für Blechdächer werden verzinktes Stahlblech, Titanzink, Aluminium, Kupferblech und (selten) Edelstahl verwendet. Blech- bzw. Metalldächer sind für jede Dachform geeignet, von Flach- und Pultdach bis zu Sattel- und Walmdach. Sie sind sehr stabil und wartungsarm. Ein großer Vorteil ist auch ihr geringes Gewicht, dank dessen auch ältere Dachkonstruktionen mit einem Blechdach gedeckt werden können, ohne dass ein Austausch des Dachstuhls notwendig wäre.

    Dacheindeckung - Blechdach
    Das Blechdach zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Witterungsbeständigkeit aus.

    3.3 Betondachsteine

    Seit einigen Jahren werden mehr Betondachsteine als Tonziegel auf österreichischen Dächern verlegt, was angesichts der vielen Vorteile dieses Materials wohl kaum überraschend ist. Betondachsteine bzw. Betondachziegel sind architektonisch sehr ästhetisch und unaufdringlich, fügen sich gut in die Umgebung ein und passen zu nahezu jedem Haus.

    Dachziegel aus Beton sind künstlich geformte Steine (sog. Formsteine), die aus Zement, quarzhaltigem Sand und Pigmenten hergestellt werden. Üblicherweise erfolgt die Produktion maschinell im Strangpressverfahren und die Betondachsteine werden an ihrer Außenseite durch eine mit Kunststoff- und Farbpigmenten versetzte Zementschlämme versiegelt. Betondachsteine sind sehr witterungsbeständig (auch frostbeständig) und haben deshalb eine lange Lebensdauer. Darüber hinaus bieten Betondachsteine besseren Schallschutz als andere Dacheindeckungen und sie lassen sich auch leichter austauschen.

    Der Anstieg der Beliebtheit von Betondachsteinen ist vor allem auf die den Fortschritt bei der Oberflächenbearbeitung im Verbund mit dem niedrigen Preis zurückzuführen. Die Oberfläche moderner Betondachteine unterscheidet sich kaum noch von der Oberfläche von Tondachziegeln und der Quadratmeterpreis einer Dachdeckung aus Beton kann um bis zu 50 % günstiger sein als der Quadratmeterpreis einer Dachdeckung aus Ton. Es gibt allerdings auch luxuriöse Varianten von Betondachsteinen mit aufwändigen Oberflächenveredelungen, die recht teuer sind. Der einzige Nachteil von Betondachsteinen ist ihr hohes Gewicht, aufgrund dessen sie nicht für jedes Dach geeignet sind.

    3.4 Polycarbonatplatten

    Polycarbonatplatten bestehen aus Kunststoff und werden hauptsächlich auf Gewächshäusern und Carports angewandt. In den letzten Jahren werden sie in etwas abgewandelter Form auch als Dachdeckung von Gebäuden eingesetzt. Die Vorteile von Polycarbonatplatten sind vielfältig. Ihr größter Vorteil ist natürlich die Lichtdurchlässigkeit des Materials, was bedeutet, dass der Raum unter einer solchen Bedachung immer sonnenlichtdurchflutet sein wird. Dank der starken Besonnung wird der Innenraum im Winter auch zusätzlich erwärmt, was eine Heizkostensenkung nach sich zieht. Zur Sommerzeit können dagegen Probleme mit Innenraumüberhitzung auftreten, sodass für eine ausreichende Beschattung gesorgt werden muss. Dacheindeckungen aus Kunststoff (PVC und Polycarbonat) haben ein geringeres Gewicht als Dacheindeckungen aus anderen Materialien, weshalb sie den Dachstuhl nicht so sehr belasten. Kunststoff-Dachdeckungen sind für alle Dachneigungen von 0 bis 90 ° geeignet.

    Wenn Sie über eine Dacheindeckung aus Polycarbonat oder PVC nachdenken, empfehlen wir die Verwendung von Platten mit kleineren Abmessungen (30 x 30 cm), da größere Platten für Rissbildung durch Überhitzen des Kunststoffs anfällig sind. Kunststoff heizt sich bei Sonnenlichteinstrahlung nämlich stark auf, wodurch sich das Material unkontrolliert dehnt, was wiederum zu Rissbildung führt. Ein weiterer Nachteil von Kunststoffplatten ist ihre anspruchsvolle Pflege, da sie schnell verschmutzen und zudem oft von Algen und Moos befallen werden. Außerdem sind Kunststoffplatten nicht UV-beständig und verändern mit der Zeit ihre Farbe.

    3.5 Faserzementplatten

    Faserzement ist Verbundwerkstoff aus Zement, zugfesten Fasern und Zusatzstoffen. Bei manchen Menschen steht dieser Werkstoff in einem schlechten Ruf, was allerdings nicht mehr gerechtfertigt ist, da er seit langem nicht mehr mit Asbestfasern hergestellt wird (asbesthaltige Faserzementplatten sind längst verboten und fast überall bereits ausgetauscht). Faserzementplatten sind hoch formstabil, witterungsbeständig (auch UV-beständig, frostbeständig und wasserdicht), ungezieferbeständig, dampfdurchlässig, feuerbeständig, umweltfreundlich, sehr elastisch und wartungsarm. Zu den Vorteilen von Faserzementplatten gehören auch ihr geringes Gewicht und das moderne Design (täuschend echte Schindel- oder Ziegelstein-Optiken).

    3.6 Holzschindeln

    Jeder kennt sie – Holzschindeln, typisch für die Alpenwelt und ihre traditionelle Bauweise. Im Alpenraum herrschen sehr strenge Wetterbedingungen, im Winter gibt es viel Schnee und Eis, und im Sommer ist es warm und es hagelt. Holzschindeln trotzen diesen Witterungseinflüssen hervorragend. Sie halten auch heftigsten Temperaturschwankungen stand, da sie eine hohe Elastizität aufweisen. Sie sind relativ leicht (im Vergleich zu Dachziegeln) und vor allem umweltfreundlich. Dachschindeln aus Holz können vollständig recycelt werden, da sie aus einem natürlichen Material, also Holz, hergestellt sind. Holzschindeln werden traditionell durch das Spalten des Holzes hergestellt, damit der natürliche Faserverlauf des Holzes erhalten bleibt und das Wasser parallel mit der senkrechten Holzfaser der Schindeln abläuft, wobei es Staub und Schmutz mitnimmt. Sägeschindeln haben diesen Vorteil nicht und sind zudem auch weniger haltbar. Eine ähnliche Variante der Dacheindeckung ist das Lärchenbrettdach. Lärche ist äußerst witterungsbeständig und wird auch für Schindeln oft verwendet. Die Bretter eines Lärchenbrettdachs sind meist 1 m lang.

    Aufgrund der hohen Schneelast im Alpenraum sind für die dortige Architektur sehr steile Dachneigungen mit 45 bis 60 ° Gefälle typisch. Holzschindeln sind für solche Bedingungen entworfen und erfüllen ihre Aufgabe bestens. Allerdings sind sie für Dachneigungen von weniger als 20 ° nicht geeignet. Holzschindeln werden meistens aus einheimischen Nadelhölzern hergestellt, darunter Lärche, Fichte und Tanne. Nadelhölzer besitzen einen hohen Harzgehalt, der als natürlicher Holzschutz wirkt und den Schindeln ihre Witterungsbeständigkeit verleiht.

    Dacheindeckung - Schindeln
    Holzschindeln sind vorwiegend im Alpenraum zu finden.

    3.7 Bitumen-Dacheindeckung: Dachpappe und Bitumenschindeln

    Die Bitumen-Dacheindeckung, auch Dachpappe genannt, ist das gebräuchlichste Eindeckungsmaterial für Flachdächer. Dachpappe ist eine mit Bitumen getränkte Pappe, die als Feuchtigkeitssperre in Bauwerken dient. Käufer entscheiden sich am häufigsten für Bitumen-Schweißahnen bzw. Bitumenbahnen. Diese besteht aus einer Trägereinlage (überwiegend aus Polyester), die auf beiden Seiten mit Bitumen beschichtet ist. Die obere Deckschicht wird in der Regel mit mineralischen Gesteinskörnungen (z. B. Schiefersplitt) bestreut, die eine weitere Schutzschicht bilden und die Bitumen-Dachdeckung auch optisch verschönern (sie lassen sich farblich gestalten). Obwohl sie meistens auf Flachdächern zu finden ist, ist die Bitumen-Dachdeckung für alle Dachneigungen geeignet, auch für die steilsten. Neben Bitumenbahnen gibt es auch Bitumenschindeln, die hauptsächlich an Steildächern Verwendung finden. Bitumenschindeln sind wasserfest, preisgünstig, wartungsarm und sehr widerstandsfähig gegenüber allen Witterungseinflüssen.

    4. Dachdeckung für unterschiedliche Dachneigungen

    4.1 Dacharten hinsichtlich der Dachneigung

    Dächer werden in Bezug auf die Dachneigung in drei Kategorien unterteilt: Flachdächer, flach geneigte Dächer und Steildächer. Flachdächer sind Dächer mit einer Neigung von 5° oder weniger. Kein Flachdach ist nämlich vollkommen waagerecht, da sich sonst Wasser darauf stauen würde. Damit Regenwasser abfließen kann, ist ein Gefälle von mindestens 2° erforderlich. Flach geneigte Dächer sind Dächer mit einer Neigung zwischen 5 und 20°. Dächer mit steilerem Gefälle werden Steildächer genannt. Die Dachneigung bzw. das Gefälle hat nicht nur Einfluss darauf, welches Material für die Dachdeckung verwendet wird, sondern auch darauf, wie groß die Dachziegel bzw. Dacheindeckungselemente sein sollen. Für Flachdächer werden möglichst große Eindeckungselemente empfohlen, für Steildächer hingegen Dachziegel mit kleineren Abmessungen.

    4.2 Flachdach (2-5°)

    Bei Flachdächern kommt es vor allem auf eine gut ausgeführte Entwässerung an. Vor diesem Hintergrund muss die Art der Dacheindeckung gewählt werden. Da die Fugen und Nähte zwischen den einzelnen Eindeckungselementen am problematischsten sind, sollte die Eindeckung aus möglichst wenigen Stücken bestehen. Deshalb sind großflächige Bitumen-Schweißbahnen am geeignetsten. Dächer mit lediglich einer Minimalneigung können auch mit einer Blecheindeckung gedeckt werden.

    4.3 Flach geneigte Dächer (5-20°)

    Bei flach geneigten Dächern gibt es mehr Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Dacheindeckung als bei Flachdächern. Für Dächer einem Gefälle von 5° oder mehr ist eine Blecheindeckung in Form von Dachziegeln geeignet. Dächer mit mehr als 10° Neigung können mit beschichtetem Blech gedeckt werden. Dächer mit einer Dachneigung von über 20° können mit Dachziegeln gedeckt werden. Betonziegel eignen sich für Dächer mit einer Neigung zwischen 20 und 45°, Faserzementplatten dagegen für Dachneigungen von 15° oder mehr.

    4.4 Steildach (Dachneigung über 20°)

    Generell gilt das Prinzip, dass mit zunehmender Dachneigung die Abmessungen der einzelnen Eindeckungselemente proportional abnehmen. Dächer mit sehr steilem Gefälle findet man vor allem im Alpenraum, wo die Dächer im Winter hohe Schneelasten und im Sommer viel Regen und Hagel aushalten müssen. Steile Dachschrägen lösen beide Probleme: Sie sorgen für ein schnelleres Abtauen und Abrutschen von Schnee und gleichzeitig für leichtes Abfließen von Regenwasser. Für Steildächer kommen Blecheindeckungen infrage, die für alle Dachneigungen bis 90° geeignet sind. Auch Dachziegel sind für solche Dächer geeignet, jedoch müssen bei sehr steilen Dächer spezielle Verlegetechniken angewandt werden. Und natürlich sind Holzschindeln eine gute Wahl für Steildächer.

    5. Preise verschiedener Dacheindeckungen

    5.1 Tonziegel – Preise

    Dachziegel aus gebranntem Ton bieten zahlreiche Vorzüge und zählen deshalb zu den gängigsten Dachdeckungsmaterialien. Der Preis hängt von der Dachziegelart ab. Hier einige Beispiele: der beliebte Biberschwanz kostet 15 bis 20 EUR/m2, Hohlpfannen kosten 20 bis 25 EUR/m2 und bei Mönch- und Nonnendachziegeln müssen Sie mit Preisen von 40 bis 50 EUR/m2 rechnen. Damit gehören Tonziegel der mittleren Preisklasse an.

    5.2 Blechdach – Preise

    Blechdächer sind preislich mit Tonziegeln vergleichbar. Verzinktes Stahlblech ist mit Preisen ab 20 EUR/m2 die einfachste und günstigste Form des Blechdaches. Eloxiertes Aluminium kostet ab 30 EUR/m2, Titanzinkblech ab 40 EUR/m2 und Kupferblech ab 100 EUR/m2. Edelstahlblech ist mit Preisen zwischen 100 und 140 EUR/m2 am teuersten (und deshalb auch am seltensten).

    5.3 Betondachsteine – Preise

    Ihr niedriger Preis ist ein wichtiger Grund dafür, dass Betondachsteine den Werkstoff Ton als am häufigsten verwendetes Dachdeckmaterial verdrängt haben. Betondachsteine kosten zwischen 4 und 12 EUR/m2.

    5.4 Polycarbonatplatten – Preise

    Entgegen der landläufigen Meinung sind Polycarbonatplatten nicht die kostengünstigste Dacheindeckung. Eine Kunststoffbedachung kostet zwischen 15 und 20 EUR/m2.

    5.5 Faserzementplatten – Preise

    Faserzementplatten gibt es in vielen Preisstufen. Die dünnsten Faserzementplatten (6 mm) kosten etwa 20 EUR/m2. Die Preise steigen proportional zur Plattenstärke, sodass 12 mm starke Faserzementplatten etwa 40 EUR/m2 kosten. Diese günstigste Variante muss vor der Montage noch nachbehandelt werden, da die Kanten nur grob gestanzt sind. Zugeschnittene Faserzementplatten sind um etwa 25 % teurer. Farbbeschichtete und durchgefärbte Faserzementplatten kosten ab 50 EUR/m2.

    5.6 Dachschindeln aus Holz – Preise

    Dachschindeln aus Holz zählen zu den teuersten Eindeckungselementen, da Holz ein teurer Werkstoff ist. Die Preise hängen von der Holzart, der Qualität des verwendeten Holzes und dem Herstellungsverfahren ab. Deshalb liegen sie teilweise sehr weit auseinander. Handgespaltene Lärchenschindeln kosten 60 bis 80 EUR/m2.

    5.7 Bitumen-Dacheindeckung – Preise

    Die Abdichtung eines Flachdaches mit Bitumenbahnen kostet 20 bis 30 EUR/m2. Bitumendachschindeln kosten zwischen 10 und 15 EUR/m2. Allerdings muss das Dach zunächst mit OSB-Platten vollflächig verkleidet werden, was Kosten von rund 20 EUR/m2 verursacht.

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    Dach-Umdeckung

    Guten Tag,
    im Zuge unserer Generalsanierung möchten wir auch den bestehenden Dachstuhl als Wohnfläche ausbauen.
    Entsprechend muss das Dach nun gedämmt werden. Geplant war Anbringung einer Dampfbremse und anschließende Einblasdämmung mit Zellulose.
    Nun sind wir jedoch auf folgendes Problem gestoßen: Unter den Dachschindeln ist das Dach mittels Dachpappe abgedichtet, wodurch eine diffusionsoffene Dämmung nicht möglich ist. Alternative wäre die Anbringung einer Dampfsperre, welche uns wenig sympathisch ist.
    Um trotzdem wie geplant Dämmung zu können schwebt uns eine Dach-Umdeckung vor, also
    • die bestehende Dacheindeckung (=Tonschindeln) abnehmen
    • Dachlattung abschrauben
    • die lose angebrachte Dachpappe entfernen und stattdessen eine
    • Unterspannbahn anbringen
    • Dachlattung wieder befestigen und
    • Dacheindeckung neu anbringen
    Der Dachstuhl wurde vom Vorbesitzer vor etwa 10 Jahren Großteils überholt (Sparren und Dachziegel erneuert, sowie Konterlattung ergänzt) und befindet sich lt. Aussage unseres Zimmermanns in gutem Zustand, weshalb wir keine komplette Erneuerung möchten.
    Es handelt sich um ein Steildach. Die Grundfläche des Obergeschosses von Innenwand zu Innenwand beträgt in etwa 11m x 8,7m.
    Dachfläche schätzen wir auf ca. 140m² für beide Seiten.
    Da wir nicht abschätzen können, was für Kosten hier in etwa auf uns zukommen würden, bitten wir um Zusendung eines Schätzangebotes!
    Fotos im Anhang.
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