Der Preis für Kunststofffenster. Der Preis mit Doppelschichtverglasung eines PVC-Fensters
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Die Kosten für Kunststofffenster im Neubau umfassen die Lieferung und Montage von Kunststofffensterelementen mit Wärmeschutzverglasung, Beschlägen und... Mehr
Die Kosten für ein einflügeliges Kunststofffenster 90 x 120 cm umfassen die Lieferung und Montage eines Fensterelements in Standardmaßen mit mehrfache... Mehr
Die Kosten für ein zweiflügeliges Kunststofffenster 140 x 140 cm umfassen die Lieferung und Montage eines Fensterelements in Standardabmessungen mit m... Mehr
Die Kosten für ein festverglastes Kunststofffenster 140 x 140 cm umfassen die Lieferung und Montage eines nicht öffenbaren Fensterelements in Standard... Mehr
Die Kosten für eine Kunststoff Balkontür 90 x 210 cm umfassen die Lieferung und Montage eines Türelements in Standardmaßen mit mehrfacher Wärmeschutzv... Mehr
Die Kosten für ein bodentiefes Kunststoff Schiebefenster (Panoramafenster) 240 x 210 cm umfassen die Lieferung und Montage eines Hebe-Schiebe-Elements... Mehr
Kunststofffenster sind seit Jahren die erste Wahl in Österreich, was vor allem daran liegt, dass sie unter allen Fensterarten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Dank moderner Fertigungstechnologien und hoher Materialqualität bieten Kunststofffenster heute zahlreiche Vorteile gegenüber Fenstern aus anderen Materialien.
| Eigenschaft | Kunststofffenster (PVC) | Holzfenster | Aluminiumfenster |
| Wärmedämmung | Sehr gut. Kunststoff weist eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf. | Gut. Holz ist ein natürlicher Dämmstoff, doch seine Dämmleistung hängt von der Pflege ab. | Geringer als bei Kunststoff- und Holzfenstern, da Aluminium, wie jedes Metall, ein guter Wärmeleiter ist. Gute Dämmwerte werden durch thermisch getrennte Aluminiumprofile erreicht. |
| Schallschutz | Hervorragend, bis zu 48 dB. | Gut, kann jedoch bei Verformungen des Holzprofils nachlassen. | Geringer als bei Kunststoff- und Holzfenstern. |
| Wartungsaufwand | Minimal. Kunststoff ist rost-, verrottungs-und schädlingsresistent. | Regelmäßiges Lackieren und Schutz vor Feuchtigkeit und Insekten erforderlich. | Minimal. Alu-Fenster benötigen keinen zusätzlichen Schutz, sind jedoch nicht kratzfest. |
| Lebensdauer | Je nach Qualität 25 Jahre oder länger. | Langlebig, doch ohne entsprechende Pflege verkürzt sich die Lebensdauer. | Sehr lange Lebensdauer. |
| Optik | Kunststoffrahmen sind in über 20 Farben und Designs erhältlich, inkl. Holzoptik und anderen Materialimitationen. | Warme, natürliche Optik, in verschiedenen Farben lackierbar. | Moderner, aber roher industrieller Look. |
| Witterungsbeständigkeit | Hervorragend - Die Fenster sind wetter- und wasserfest. | Feuchtigkeitsempfindlich, ohne entsprechenden Schutz kommt es zu Verformungen. | Witterungsbeständigkeit Hervorragend - Die Fenster sind wetter- und wasserfest. Feuchtigkeitsempfindlich, ohne entsprechenden Schutz kommt es zu Verformungen. Hervorragende Beständigkeit gegen Witterung, UV-Strahlung und Feuchtigkeit. |
| Preis | Am günstigsten, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. | Teurer, der Pflegeaufwand verursacht zusätzliche Kosten. | Die teuerste und seltenste Wahl. |
Die Preise für Kunststofffenster inklusive Einbau variieren erheblich, da sie von den Fenstermaßen, der Form, der Öffnungsart, dem Profilsystem, der Verglasung, Zusatzausstattungen wie Rollladen oder Insektenschutz sowie dem jeweiligen Anbieter abhängen.
Die Preise von einflügeligen Fenstern mit Standardmaßen von 120x140 cm beginnen inklusive Montage bei etwa 350 Euro. Zweiflügelige Varianten kosten inklusive Montage ab etwa 450 Euro. Die reine Montage von Kunststofffenstern kostet etwa ab 100 Euro pro Stück.
Die Montagekosten können je nach Fenstergröße, Arbeitsumfang, Montageart (Fenstereinbau nach RAL-Standard ist am teuersten) und Auftragnehmer variieren. Daher empfiehlt es sich, die Angebote mehrerer Handwerker einzuholen. Durch das Stellen einer einzigen Anfrage auf Daibau erhalten Sie mehrere Angebote verschiedener Handwerker in Ihrer Nähe. Vergleichen Sie die Angebote und wählen Sie das Beste aus.
Angebote für Kunststofffenster anfordern
Den größten Einfluss auf die Preise von Kunststofffenstern inklusive Montage haben die Fenstermaße. Das gilt jedoch nicht nur für Kunststofffenster, sondern auch für Fenster aus anderen Materialien. Die günstigsten Kunststofffenster sind in der Regel kleine Fensterelemente. Einflügelige 2-fach-verglaste Kunststofffenster mit den Maßen 80x60 cm sind bereits zu Preisen ab etwa 150 Euro erhältlich, einflügelige Kunststofffenster mit 60x100 cm kosten ab etwa 200 Euro. Bei Kunststofffenstern im Format 100x100 cm liegen die Kosten inklusive Montage bei etwa 250-500 Euro.
Kunststofffenster mit den Maßen 120x90 cm kosten etwa 250-550 Euro. Bei 120x100 cm großen Fenstern liegen die Preise bei ab rund 280 Euro, während zweiflügelige Fenster derselben Größe ab etwa 380 Euro kosten. Die Preise von einflügeligen Kunststofffenstern mit den Maßen 120x140 cm liegen bei ab etwa 350 Euro. Zweiflügelige Fenster der Größe 140x140 cm kosten ab rund 450 Euro. Kunststofffenster mit den Maßen 140x140 cm kosten inklusive Rollladen und Insektenschutz ab etwa 1.000 Euro.
Größere Fensterformate sind entsprechend teurer. Die Preise von Kunststofffenstern der Größe 180x140 cm beginnen bei etwa 600 Euro. 180x140 cm große Kunststofffenster mit Rollläden kosten über 1.200 Euro.
Fenster in Sondergrößen sind grundsätzlich teurer als Standardausführungen. Die Standardgrößen von einflügeligen Fenstern sind 60x60 cm, 60x80 cm, 60x100 cm, 80x100 cm und 90x120 cm. Die Standardgrößen von zweiflügeligen Fenstern sind 100x100 cm, 120x120 cm, 120x140 cm oder 140x140 cm.
Der Preis eines Fensters wird nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine Form beeinflusst.
Am gängigsten sind rechteckige Kunststofffenster. Daneben sind jedoch auch Sonderformen wie Rundbogenfenster oder Rundfenster erhältlich. Runde Fenster sind aufgrund des höheren Fertigungsaufwands meist um 20 bis 50 % teurer als vergleichbar große rechteckige Modelle.
Bei Fenstern in Sonderformen handelt es sich in der Regel um Maßanfertigungen, die jedoch entsprechend teurer sind. Ein maßgefertigtes Kunststofffenster mit den Maßen 60x80 cm, 2-fach-Verglasung und Aluminiumrollläden kostet ab etwa 500 Euro.
Festverglasungen oder feststehende Fenster sind Fensterelemente ohne Öffnungsfunktion. Sie dienen nicht der Lüftung, sondern ausschließlich der natürlichen Beleuchtung. Es handelt sich um die günstigste Variante von Kunststofffenstern. Ein festverglastes Kunststofffenster mit den Maßen 100x100 cm kostet meist ab etwa 200 Euro. Große Festverglasungen kosten hingegen zwischen 1.500 und über 2.000 Euro. Eine festverglaste Fensterwand kann bis zu 2.500 Euro kosten.
Festverglaste Fenster verfügen weder über einen Fenstergriff noch über einen Öffnungsmechanismus.
Herkömmliche Fenster sind Dreh-Kipp-Fenster, bei denen sich der Fensterflügel sowohl drehen (nach innen öffnen) als auch kippen lässt. Fenster mit dieser Öffnungsart sind die gängigste Wahl für Wandöffnungen in Standardmaßen. Bei sehr großen Dreh-Kipp-Fenstern kann es mit der Zeit zu Problemen kommen, da schwere Fensterflügel eine große Belastung für die Beschläge darstellen. Die Lösung sind zwei- oder mehrflügelige Fenster, die allerdings etwas teurer sind.
Bei einflügeligen Kunststofffenstern mit den Maßen 120x100 cm muss man mit Preisen von etwa 250-500 Euro rechnen, während zweiflügelige Kunststofffenster mit den Maßen 120x100 cm ab etwa 300 Euro kosten. Somit ist ein zweiflügeliges Fenster rund 50 Euro teurer als ein vergleichbar großes einflügeliges Fenster. Ein dreiflügeliges Kunststofffenster mit den Maßen 180x140 cm kostet inklusive Montage ab etwa 650 Euro. Dreiflügelige Fenster mit 220x140 cm liegen preislich bei ab rund 850 Euro inklusive Montage, während größere Modelle mit den Maßen 260x160 cm inklusive Montage ab etwa 1.100 Euro kosten.
Schiebefenster (Schiebeflügelfenster) sind deutlich teurer und werden vor allem bei großen Wandöffnungen oder als Panoramafenster eingesetzt. Bodentiefe Parallel-Schiebe-Kipp- oder Hebe-Schiebe-Fenster werden als Fenstertüren für den Zugang zu Balkon oder Terrasse genutzt. Kunststoff-Schiebefenster mit den Maßen 180x160 cm kosten meist ab etwa 1.400 Euro.
Hebe-Schiebe- und Falt-Schiebe-Fenster zählen zu den technisch anspruchsvollsten Fenstersystemen und sind entsprechend teuer.
Fenster mit komplexen Öffnungsmechanismen sollten ausschließlich von erfahrenen Handwerkern montiert werden. Diese finden Sie auf Daibau. Auf der Plattform sind österreichweit mehr als 740 Auftragnehmer für die Lieferung und Montage von Kunststofffenstern registriert. Durch das Stellen einer Anfrage können Sie ganz einfach die nächstgelegenen Auftragnehmer finden.
Kunststofffenster Firma in der Nähe finden
Entgegen der weitverbreiteten Meinung müssen Kunststofffenster nicht zwangsläufig weiß sein. Fensterprofile aus Kunststoff sind heute in zahlreichen Farben erhältlich und lassen sich problemlos an jeden Einrichtungsstil anpassen.
Es gibt auch Kunststofffenster mit hochwertigen Holzdekoren, die nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik von Holz überzeugend nachbilden. So lässt sich die warme und natürliche Optik von Holz erzielen, ohne dessen Pflegeaufwand in Kauf nehmen zu müssen. Kunststofffenster in Holzoptik sind in der Regel um etwa 30-50 Euro pro Fenster teurer als herkömmliche Modelle.
Darüber hinaus sind sogar zweifarbige Profile erhältlich, bei denen Innen- und Außenseite unterschiedlich gestaltet sind. Solche Fenster sind eine gute Wahl, wenn Innenraumgestaltung und Fassade stilistisch nicht übereinstimmen.
Farbige Kunststofffenster haben etwas höhere Preise.
Ein weiterer Faktor, der die Preise von Kunststofffenstern beeinflusst, ist die Energieeffizienz. Diese erkennt man vor allem anhand des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert), der angibt, wie viel Wärmeenergie (in Watt) pro Quadratmeter Fensterfläche bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin zwischen Innen und Außen entweicht. Je niedriger der U-Wert, desto energieeffizienter ist das Fenster. Kunststofffenster mit niedrigen U-Werten sind zwar teurer, tragen aber erheblich zur Reduzierung der Heizkosten bei.
Zu den wichtigsten Faktoren für die Energieeffizienz eines Kunststofffensters zählen der Aufbau des Fensterprofils (Mehrkammersystem) und die Art der Verglasung.
Kunststofffensterprofile bestehen aus mehreren Kammern (Hohlräumen), die im Querschnitt des Fensterrahmens deutlich sichtbar und durch Kunststoffstege voneinander getrennt sind. Eine Kammer ist stets größer als die anderen, da sie die Stahl- oder Verbundverstärkung aufnimmt, die dem Fenster die erforderliche Stabilität verleiht. Die übrigen Kammern bilden Luftpolster, welche die Wärmeleitung reduzieren und damit die Wärmedämmung des Profils verbessern (Luft ist bekanntlich ein hervorragender Dämmstoff). Je mehr Kammern ein Kunststofffenster besitzt, desto besser dämmt es.
Kunststofffenster mit guter Wärme- und Schalldämmung haben in der Regel 5 bis 7 Kammern im Fensterrahmen und -flügel. Wichtig ist jedoch nicht nur die Anzahl der Kammern, sondern auch die Einbautiefe (Tiefe des Blendrahmen-Profils). So kann beispielsweise ein hochwertiges 6-Kammer-Profil mit ausreichender Einbautiefe bessere Dämmwerte erreichen als ein 8-Kammer-Profil gleicher Profilbreite, dessen einzelne Kammern entsprechend kleiner sind.
Je mehr Kammern ein Kunststofffenster besitzt, desto teurer ist es. Der Preisunterschied zwischen einem 5-Kammer- und einem 6-Kammer-Profil beträgt meist etwa 40 Euro.
Ein wichtiger Parameter für die Qualität und den Preis eines Kunststofffensters ist die Profilklasse. Nach der ÖNORM EN 12608-1 werden Fensterprofile in drei Klassen eingeteilt (A, B und C), die sich anhand der Wandstärke definieren. Eine höhere Klasse bedeutet mehr Materialeinsatz und damit eine bessere Stabilität, Einbruchhemmung und Langlebigkeit. Die Klassenangabe ist meist nicht direkt ersichtlich, sondern findet sich im technischen Datenblatt des Herstellers. Profile der Klasse A sind am stabilsten und eignen sich für große Fensterfronten oder schwere 3-fach-Verglasungen. In der Regel bieten sie auch den besten Wärme- und Schallschutz.
Profile der Klasse B stellen einen guten Kompromiss zwischen Preis und Qualität dar. Sie sind dünner und günstiger, dafür aber auch weniger verwindungssteif als Profile der Klasse A. Fensterprofile der Klasse C sind am günstigsten, erfüllen jedoch nicht die strengen Richtwerte in Bezug auf Stabilität, Lebensdauer und Dämmeigenschaften. Daher werden sie im modernen Wohnungsbau kaum noch verwendet (sie können beispielsweise in Nebengebäuden verbaut werden).
Der Preisunterschied zwischen Profilen der Klasse A und Klasse B liegt häufig bei etwa 10 % pro Fenster.
Da die Verglasung rund 70 bis 80 % der gesamten Fensterfläche ausmacht, hat sie einen noch größeren Einfluss auf die Energieeffizienz des Fensters als das Profil. 1-fach-Verglasungen spielen aufgrund ihrer äußerst schlechten Dämmwerte im Wohnungsbau heute keine Rolle mehr, sodass 2-fach-verglaste Fenster als Mindeststandard gelten. Aufgrund steigender Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden jedoch zunehmend Fenster mit 3-fach-Verglasung eingesetzt. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen 2-fach- und 3-fach-Verglasung?
Fenster mit 2-fach-Verglasung besitzen zwei Glasscheiben, die durch einen hermetisch abgeschlossenen Scheibenzwischenraum voneinander getrennt sind. Dieser ist in der Regel mit Edelgas gefüllt und verbessert sowohl die Wärmedämmung als auch den Schallschutz. 3-fach-Verglasungen verfügen über drei Glasscheiben und zwei Scheibenzwischenräume, wodurch ihre Dämmeigenschaften nochmals verbessert werden.
Fenster mit 3-fach-Verglasung besitzen eine zusätzliche Glasscheibe und einen zweiten Scheibenzwischenraum, wodurch eine zusätzliche Barriere für den Wärmedurchgang entsteht.
Ein Blick auf die technischen Kennwerte verdeutlicht den Unterschied. Moderne 2-fach-Verglasungen erreichen Ug-Werte von etwa 1,1 W/m2K, während 3-fach-Verglasungen Ug-Werte von ca. 0,5 W/m2K erreichen. Das bedeutet, dass der Wärmedurchgang bei 3-fach-Verglasungen nur halb so hoch ist, wie bei 2-fach-Verglasungen. Dadurch sinken die Wärmeverluste im Winter erheblich, während sich Innenräume im Sommer langsamer aufheizen. Besonders deutlich macht sich dieser Effekt bei großen Fensterflächen oder nach einem Fenstertausch im gesamten Gebäude bemerkbar. Der Einbau von Fenstern mit 3-fach-Verglasung kann dazu beitragen, den jährlichen Energieverbrauch zur Gebäudeheizung und -kühlung um ca. 15 % zu senken.
Überdies bieten 3-fach-verglaste Fenster besseren Schallschutz. Je nach Glasaufbau und Fenstersystem können Schalldämmwerte von rund 45 dB erreicht werden, bei 2-fach-Verglasung liegt dieser Wert nur bei etwa 30 dB. Dieser Unterschied macht sich vor allem in der Nähe von stark befahrenen Straßen, Bahnstrecken, Industriegebieten oder Flughäfen bemerkbar.
Hinzu kommen weitere Vorteile. Eine 3-fach-Verglasung reduziert die Gefahr von Tauwasserbildung an der Raumseite und kann je nach verwendetem Glas auch den Einbruchschutz erhöhen. Durch all diese Vorteile tragen Fenster mit 3-fach-Verglasung zur Steigerung des Marktwerts der Immobilie bei.
Fenster mit 3-fach-Verglasung zahlen sich immer aus. Bei großen Glasflächen, in lärmbelasteten Gebieten sowie in Regionen mit kalten Wintern oder heißen Sommern ist 3-fach-Verglasung ein Muss. Zudem verlangen die Förderprogramme von Bund und Ländern einen Grad an Energieeffizienz, der mit 2-fach-Verglasung im Regelfall nicht zu erreichen ist. Und der Passivhaus-Standard lässt sich ohnehin nur mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung erreichen.
Allerdings liegen die Preise für Fenster mit 3-fach-Verglasung meist etwa 20-30 % über den Preisen vergleichbarer Fenster mit 2-fach-Verglasung. 3-fach-verglaste Fenster der üblichen Standardgrößen kosten meistens ab etwa 350-600 Euro pro Fenster. Werden alle Fenster im Gebäude erneuert, kann der Preisunterschied zwischen einigen Hundert und weit über 1.000 Euro betragen.
Verglasungen unterscheiden sich nicht nur nach der Anzahl der Glasscheiben, sondern auch nach der verwendeten Glasart sowie der Beschichtung und Gasfüllung.
Fenster mit Argonfüllung bieten eine bessere Wärmedämmung als Systeme mit Luftfüllung. Argon ist ein Edelgas mit einer Wärmeleitfähigkeit von nur 0,018 W/m2K, während die Wärmeleitfähigkeit von Luft 0,026 W/m2K beträgt. Argon weist also eine um 33 % geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft auf, weshalb es heute bei hochwertigen Isolierglasfenstern standardmäßig eingesetzt wird. Gleichzeitig wird durch die Argonfüllung die Gefahr von Kondensatbildung verringert, was wiederum das Schimmelrisiko senkt. Solche Fenster sind auch langlebiger als Fenster mit luftgefüllten Scheibenzwischenräumen.
Die Preise von Fenstern mit Argonfüllung variieren je nach Hersteller und Fenstermaß. Im Durchschnitt liegen sie etwa 20 % über den Preisen von Fenstern mit einfacheren Verglasungen. Neben Argon kommen für den Scheibenzwischenraum auch Krypton oder Xenon infrage, die jedoch deutlich teurer sind.
Eine ausgezeichnete Wahl für energieeffiziente Fenster ist Wärmeschutzverglasung (Low-E-Glas). Dabei wird auf einer oder zwei Scheiben eine hauchdünne metallische Beschichtung (meist Silber oder Zink) aufgebracht, die Ultraviolett- (UV) und Infrarotstrahlung (IR) reflektiert. Eine Wärmeschutzverglasung lässt nur halb so viel UV-Strahlung durch, wie eine einfachere Verglasung. Dadurch verbleibt die Heizwärme im Winter besser im Gebäudeinneren, während gleichzeitig die Erwärmung der Innenräume reduziert wird (dies ist insbesondere im Dachgeschoss spürbar). Darin liegt der Hauptvorteil der Wärmeschutzverglasung.
Fenster mit hochwertiger Low-E-Verglasung sind entsprechend teurer. Die Preise von Kunststofffenstern mit den Maßen 120x100 cm und moderner Wärmeschutzverglasung liegen bei etwa ab 300 Euro ohne Einbau.
Funktionale Zusatzausstattungen wie Rollladen und Insektenschutzrollo haben ebenfalls einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss darauf, wie viel ein Kunststofffenster kostet.
Sonnenschutzsysteme wie Außenrollläden, Raffstores oder Insektenschutzrollos können gemeinsam mit dem Fenster montiert werden. Kunststofffenster mit Rollläden und Insektenschutzrollos sind zwar teurer, dafür erhalten Sie aber eine praktische Komplettlösung.
Die Preise für Kunststofffenster inklusive Rollläden beginnen je nach Größe und Ausstattung bei etwa ab 350 Euro. Ein 140x140 cm großes Kunststofffenster mit Rollladen kostet etwa 900-2.200 Euro (inkl. Montage und Aluminium-Rollladen).
Und wie sieht es bei Kunststofffenstern mit Rollläden und Insektenschutz aus? In diesem Fall sind die Preise natürlich entsprechend höher. Ein 140x140 cm großes Kunststofffenster mit Rollladen und integriertem Insektenschutzrollo kostet in vielen Fällen mehr als 1.000 Euro. Bei dieser Bauweise teilen sich Insektenschutz und Rollladen einen gemeinsamen Kasten, arbeiten aber völlig unabhängig voneinander in separaten Kammern oder Führungsschienen.
Die Lebensdauer und Energieeffizienz eines Kunststofffensters hängen jedoch nicht nur von Materialqualität und Ausstattung ab, sondern in hohem Maße auch von der fachgerechten Montage.
Wird ein Kunststofffenster nicht fachgerecht eingebaut, können Wärmebrücken, Schimmelbildung an der Fensteranschlussfuge, Kondensatbildung sowie Probleme beim Öffnen und Schließen des Fensters auftreten.
Manche Hersteller oder Fensterbauer bieten die Montage bereits im Gesamtpreis an, teilweise sogar kostenlos ab einer bestimmten Auftragssumme. In den meisten Fällen müssen Sie jedoch selbst Handwerker für den Einbau Ihrer Kunststofffenster finden. Die Kosten für den Ausbau alter und den Einbau neuer Fenster betragen ab 120 Euro pro Fenster und hängen von dem Handwerker, der Anzahl der Fenster und der Einbausituation ab.
Die Montage von Fensterbänken kostet üblicherweise zwischen 30 und 60 Euro pro Laufmeter. Innenfensterbänke aus Kunststoff kosten mehrheitlich etwa 20-40 Euro pro Laufmeter.
| 1. Demontage von Rollladen und Fensterbank | Falls vorhanden, wird zunächst der Rollladen ausgebaut. Anschließend werden Fensterbank und Fensterflügel entfernt. |
| 2. Ausbau des alten Fensterrahmens | Der bestehende Fensterrahmen wird mit geeignetem Werkzeug in mehrere Teile zerschnitten. |
| 3. Entfernen der Montageanker | Die Rahmenteile werden vorsichtig aus der Fensteröffnung genommen. Vorhandene Montage- oder Fensteranker werden mit einem Winkelschleifer durchtrennt. |
| 4. Schadensbehebung und Reinigung | Nach dem Ausbau werden Mörtelreste und Verschmutzungen entfernt. Beschädigungen im Bereich der Leibung oder Brüstung werden fachgerecht ausgebessert. |
| 5. Einbau des neuen Fensterrahmens | Der neue Fensterrahmen wird auf Montageklötzen positioniert und provisorisch fixiert. |
| 6. Ausrichten des Rahmens | Der Rahmen wird exakt waagrecht und lotrecht ausgerichtet. Die Anschlussfugen müssen gleichmäßig verlaufen. |
| 7. Einhängen des Fensterflügels | Die Fensterflügel werden eingesetzt und die Funktionen (Öffnen, Schließen, Kippstellung) überprüft. Anschließend wird das Fenster durch Ankern und Montageschaum fixiert. Der Schaum muss gemäß den Herstellerangaben trocknen. |
| 8. Abdichten der Anschlussfuge | Die Anschlussfugen zwischen Fenster und Baukörper werden fachgerecht gedämmt und luft- bzw. schlagregendicht abgedichtet. |
| 9. Montage der Fensterbank | Die Innen- oder Außenfensterbank wird eingebaut und dauerhaft befestigt. |
| 10. Reinigung | Nach Abschluss der Arbeiten werden Fenster und Arbeitsbereich gereinigt und die Schutzfolien entfernt. |
Jeder Arbeitsschritt muss fachgerecht ausgeführt werden, damit das Fenster dauerhaft luftdicht schließt, optimalen Wärme- und Schallschutz bietet und über Jahrzehnte hinweg zuverlässig funktioniert. Dafür benötigen Sie erfahrene Fenstermonteure. Durch das Stellen einer Anfrage auf Daibau finden Sie schnell, einfach und kostenlos geprüfte Handwerker für die Montage von Kunststofffenstern!
Auf dem Profil jedes Fenstermonteurs finden Sie Bewertungen früherer Kunden sowie Fotos bereits abgeschlossener Aufträge. Vergleichen Sie diese und wählen Sie den passenden Auftragnehmer für Ihr Vorhaben!
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Der Fenstereinbau nach RAL (RAL-Montage) gilt heute als anerkannter Stand der Technik und wird insbesondere bei Niedrigenergie- und Passivhäusern angewandt. Grundsätzlich empfiehlt sich diese Einbauweise jedoch für alle Wohn- und Gewerbegebäude, da sie eine dauerhaft luftdichte, wärmedämmende und schlagregendichte Ausführung der Anschlussfuge gewährleistet. Dadurch werden Wärmeverluste reduziert, Feuchteschäden vermieden und die Funktions- sowie Leistungsfähigkeit des Fensters langfristig sichergestellt.
Anders als bei der herkömmlichen Montage ist beim Fenstereinbau nach den RAL-Montagerichtlinien der Einsatz von PUR-Montageschaum allein nicht ausreichend. Die Fensteranschlussfuge wird nach dem 3-Ebenen-Prinzip ausgeführt. Die innere Ebene auf der Raumseite wird luft- und dampfdicht ausgeführt, um das Eindringen feuchter Raumluft in die Anschlussfuge zu verhindern. Die äußere Ebene auf der Wetterseite schützt vor Schlagregen und Witterungseinflüssen, bleibt jedoch diffusionsoffen, sodass eventuell vorhandene Feuchtigkeit nach außen entweichen kann. Dazwischen liegt die mittlere Ebene, die der Wärme- und Schalldämmung dient und vollständig mit PU-Schaum oder Dämmstoff ausgeschäumt wird.
Dieses Abdichtungskonzept folgt dem Grundsatz „innen dichter als außen“. Dadurch wird verhindert, dass sich Feuchtigkeit in der Fensteranschlussfuge ansammelt und dort zu Schimmelbildung oder Bauschäden führt. Gleichzeitig bleibt die Wärmedämmwirkung der Fuge dauerhaft erhalten.
Für die Abdichtung kommen je nach Einbausituation spezielle Dichtfolien, Multifunktionsbänder oder vorkomprimierte Fugendichtbänder (Kompribänder) zum Einsatz. Diese Systeme müssen fachgerecht und unterbrechungsfrei verarbeitet werden (oft müssen sich die Bänder etwa 30 cm überlappen), um sicherzustellen, dass die Anschlussfuge dauerhaft dicht bleibt. Insbesondere im Neubau werden häufig Multifunktions- oder Kompribänder verwendet, die mehrere Funktionen wie Wärmedämmung, Luftdichtheit und Schlagregenschutz in einem Produkt vereinen.
Die Kosten für Fenstereinbau nach RAL mit fachgerechter Innen- und Außenabdichtung liegen bei ab etwa 150 Euro pro Fenster.
Alexander aus Zell am See hat sich entschieden, in seinem neu errichteten Einfamilienhaus Kunststofffenster einbauen zu lassen. Geplant waren drei zweiflügelige Fenster (140x120 cm) für zwei Schlafzimmer und das Wohnzimmer, drei einflügelige Balkontüren (210x70 cm) sowie zwei kleinere einflügelige Fenster (50x60 cm); eines für das Badezimmer und das andere für die Küche. Alexander entschied sich für Kunststofffenster in Standardweiß.
Die Fenster sind mit 2-fach-Verglasung und 6-Kammer-Profilen ausgestattet. Die Montage war im Preis enthalten, da der Gesamtauftragswert bei über 3.000 Euro lag.
Die drei zweiflügeligen Kunststofffenster mit den Maßen 140x120 cm kosteten je 540 Euro pro Stück, die PVC-Balkontüren je 620 Euro pro Stück und die beiden kleinen Kunststofffenster mit den Maßen 50x60 cm je 150 Euro pro Stück. Da der Gesamtbetrag 3.780 Euro betrug, wurde die Montage nicht zusätzlich verrechnet.
Da die gewählten Fenster lagernd waren, musste Alexander nicht lange auf die Lieferung warten. Die Fenster wurden bereits am nächsten Tag geliefert und die Montage wurde innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen, wobei das zweiköpfige Montageteam jeweils 5-6 Stunden pro Tag arbeitete.
„Ich habe mich für Kunststofffenster entschieden, weil sie einfach pflegeleicht sind und praktisch keine Wartung brauchen. Außerdem dämmen sie gut gegen Kälte und Lärm. Die weißen Fenster passen auch optisch perfekt zur Fassade unseres Hauses.“
| Projekt | Kauf und Einbau von drei zweiflügeligen Kunststofffenstern, drei Kunststoff-Balkontüren und zwei kleineren Kunststofffenstern |
| Standort | Zell am See |
| Gebäudetyp | Einfamilienhaus mit rund 100 m2 Wohnfläche |
| Ausführungsdauer | Die Fenster waren lagernd. Lieferung am Folgetag, Einbau innerhalb von zwei Arbeitstagen. |
| Projektwert | 3x zweiflügeliges Kunststofffenster 140x120=3x540 €=1.620 € 3x Kunststoff-Balkontür 210x70=3x620=1.860 € 2x Kunststofffenster 50x60=2x150=300 € Kunststofffenster, Kosten inklusive Einbau: 3.780 €. |
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Die Kosten für den Einbau eines Kunststofffensters liegen in der Regel bei ab etwa 100 Euro. Für den Fenstereinbau nach RAL, der teurer, aber auch hochwertiger ist, sollten Sie mit ab rund 150 Euro pro Fenster rechnen. In vielen Fällen ist der Einbau bereits im Preis des Fensters enthalten. Die Preise für Kunststofffenster inklusive Einbau beginnen bei ab etwa 150 Euro und können je nach Größe, Öffnungsart, Verglasung und Profilsystem bis zu 1.500 Euro oder mehr betragen. Großformatige Panoramafenster können auch über mehrere tausend Euro kosten.
Die Kosten für Kunststofffenster inklusive Einbau für ein durchschnittliches Einfamilienhaus betragen grob etwa 10.000 bis 18.000 Euro. Bei einem kleinen einstöckigen Haus fangen die Kosten bei etwa 3000 Euro ohne Fensterbeschattung an. Die Gesamtkosten hängen hauptsächlich von der Anzahl der Fenster, der Wahl der Fensterbeschattung und dem Insektenschutz ab.
Kunststofffenster mit Rollläden kosten inklusive Einbau ab 350 Euro. Die Kosten hängen von der Größe und der Art des Fensters ab.
Etwa 250-650 Euro, je nachdem, ob das Fenster ein- oder zweiflügelig ist. Bei Fenstern mit Wärmeschutzverglasung fangen die Kosten bei 350 Euro an.
Die Kosten für ein Kunststofffenster mit den Maßen 140x140 cm betragen ab 400 Euro und hängen vornehmlich davon ab, ob das Fenster ein- oder zweiflügelig ist und ob es sich dabei um eine 2-fach- oder 3-fach-Verglasung handelt.
Die Preise von Kunststofffenstern mit den Maßen 120x120 cm liegen bei etwa ab 300 Euro. Je nach Verglasung (2-fach oder 3-fach), Ausführung (ein- oder zweiflügelig) und Anzahl der Kammern im Kunststoffprofil können die Preise jedoch höher ausfallen. Ein 120x120 cm großes Kunststofffenster mit Rollladen kostet etwa 700-1700 Euro.
Die Preise für 100x100 cm große Kunststofffenster mit 3-fach-Verglasung beginnen bei etwa 350 Euro, Kunststofffenster mit den Maßen 100x120 cm kosten ab rund 400 Euro und Fenster mit den Maßen 100x140 cm kosten etwa ab 450 Euro. 3-fach verglaste Fenster sind 20-30 % teurer als 2-fach verglaste Fenster.
Ein Kunststofffenster mit den Maßen 140x140 cm und Aluminium-Rollladen kostet inklusive Montage ab etwa 900 Euro.
Moderne Kunststofffenster halten 25 Jahre oder länger, vorausgesetzt, sie werden fachgerecht eingebaut und regelmäßig gewartet.
Die Wahl hängt von Budget und Bedarf ab. Holzfenster sind natürlich und bieten eine hervorragende Wärmedämmung, benötigen jedoch Pflege. Kunststofffenster bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und sind heutzutage die gängigste Wahl. Aluminiumfenster sind am langlebigsten und stabilsten, weshalb sie sich perfekt für moderne Gebäude eignen, aber auch am teuersten sind.
Die Energieeffizienz hängt von der Qualität des Fensterprofils, der Verglasung (2-fach oder 3-fach) und dem fachgerechten Einbau ab. Eine professionelle Montage, insbesondere nach den RAL-Richtlinien, reduziert die Wärmeverluste und damit den Energieverbrauch.
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