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    Fußbodenbelag für zu Hause: Korkboden, Parkettboden oder Laminatboden?

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    Der Fußbodenbelag bildet den Nutzbelag des Fußbodens, der die darunter liegende Konstruktion (Geschossdecke) schützt. Zugleich muss er angenehm begehbar und optisch ansprechend sein. Neben dem Wohlfühlfaktor (und natürlich dem Preis) spielen auch Faktoren wie Natürlichkeit und Umweltfreundlichkeit eine immer wichtigere Rolle bei der Wahl des Fußbodens. Bodenbeläge aus Holz und Holzwerkstoffen schneiden nach diesen Kriterien sehr gut ab. In diesem Beitrag soll es um drei der gängigsten Bodenbeläge aus Holz gehen: Korkboden, Parkettboden und Laminatboden.
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    1. Parkettboden

    Inneneinrichtung aus Holz schafft ein besonders warmes und behagliches Wohngefühl, außerdem verleiht sie dem Innenraum einen besonderen ästhetischen Wert. Parkettboden (insbesondere Massivholzparkett) zeichnet sich durch Natürlichkeit und Umweltfreundlichkeit aus. Zudem besitzt Parkettboden bei entsprechender Pflege und Instandhaltung eine vergleichsweise lange Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten.

    Zur Herstellung von Parkettboden werden unterschiedliche Holzarten verwendet, besonders häufig fällt die Wahl auf Eichenholz, aber auch Lärche, Buche, Ahorn, Kastanie, Kirsche und andere Hölzer eignen sich zur Parkettherstellung. Jedes Holz hat eine etwas andere Farbe, die als Teil der Innenraumgestaltung zur Geltung kommt.

    In der Regel wird Parkettboden aus Hartholz hergestellt.

    Parkettboden kann je nach Holzmaserung in drei Klassen eingeteilt werden. Der Unterschied zwischen den Klassen liegt in der Farbe und Faserstruktur des Holzes. Die erste Klasse umfasst Parkett aus einheitlich gefärbtem Holz, die zweite Klasse Parkett aus Standardholz und die dritte Klasse rustikales Parkett aus Holz mit einer ausgeprägteren Maserung.

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    Bei richtiger Pflege kann Parkettboden jahrzehntelang halten.

    1.1 Lebensdauer von Parkettboden

    Die durchschnittliche Lebensdauer von Parkett beträgt etwa 80 Jahre. Auf welche Weise und wie schnell sich der Parkettboden abnutzt, hängt von der Intensität seiner Beanspruchung bzw. vom Zweck des Raumes ab (in der Küche nutzt sich der Bodenbelag wesentlich schneller ab als etwa im Schlafzimmer). Die Lebensdauer eines Parkettbodens hängt auch von der Stärke und Qualität des Parketts ab, und natürlich davon, ob das Parkett richtig gepflegt wird.

    Der Pflegebedarf des Parkettbodens hängt maßgeblich von der Art des Parketts ab.

    1.2 Parkett – Preis

    Fertigparkett (Mehrschichtparkett), bei dem nur die Nutzschicht aus dem gewünschten Holz besteht und die Unterkonstruktion aus billigem Nadelholz oder Holzwerkstoffen (z. B. Sperrholz, MDF- oder HDF-Träger), kostet ab etwa 15 EUR/m². Massivholzparkett bzw. Einschichtparkett aus einer durchgängigen Schicht aus massivem Hartholz kostet im Durchschnitt etwa 75 EUR/m².

    2. Laminatboden

    Laminat ist ein mehrschichtiger Fußbodenbelag, der meist in Holzoptik hergestellt wird. Laminatboden lässt sich sehr einfach verlegen und ist pflegeleicht, weshalb ihn viele Menschen dem Parkettboden vorziehen.

    Dank des Klick-Systems aus Nut und Feder ist Laminatboden äußerst verlegeleicht, sodass Sie dies auch in Eigenleistung durchführen können.

    Laminatboden weist auch einige Nachteile auf. Der Bodenbelag besitzt nur eine dünne Nutzschicht, die anfällig für Abnutzungserscheinungen ist und mit der Zeit kann die Verbindung zwischen den ineinander „geklickten“ Laminatplatten nachlassen.

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    Beschädigte Teile eines Laminatbodens können durch neue ersetzt werden.

    2.1 Lebensdauer von Laminatboden

    Die Lebensdauer von Laminatboden ist deutlich kürzer als die Lebensdauer von Parkettboden, denn sie beträgt nur etwa 20 Jahre. Dafür ist Laminatboden pflegeleichter und verschleißfester als Massivholzparkett. Beschädigte Laminatplatten können einfach durch neue ersetzt werden.

    2.2 Laminat – Preis

    Die Preise von Laminatböden variieren je nach Hersteller, Qualität und Verkäufer. Die meisten Laminatböden kosten zwischen 5 und 50 EUR/m².

    3. Korkboden

    Eine weitere interessante Option für den Fußbodenbelag ist Korkboden, der aus der Rinde der Korkeiche hergestellt wird. Korkboden fühlt sich beim Begehen weich an, er macht den Innenraum abwechslungsreicher und schafft ein angenehmes Wohngefühl.

    Kork ist ein Naturmaterial, das sehr elastisch und darüber hinaus auch gut wärme- und schalldämmend ist. Zu seinen Vorteilen zählen auch Stoßfestigkeit und Pflegeleichtigkeit.

    Kork wird schon seit Jahrhunderten als Bodenbelag eingesetzt. Früher wurde er klassisch verlegt, heute wird er jedoch mit einem einfachen Klick-System versehen, weshalb Sie auch diesen Bodenbelag selber verlegen können. Zudem haben Sie auch bei Korkboden die Wahl zwischen einschichtigem Korkboden aus Presskork und mehrschichtigem, furniertem Bodenbelag. Grundsätzlich wird zwischen drei Arten von Korkboden unterschieden: Kork-Fliesen bzw. Kork-Parkett, Kork-Fertigfußboden bzw. Kork-Fertigparkett und Korkmosaik.

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    Korkboden sollte gelegentlich von einer Fachkraft abgeschliffen, lackiert und versiegelt werden.

    3.1 Pflege von Korkboden

    Fachgerecht verlegter Korkboden ist vergleichsweise pflegeleicht und wartungsarm. Er lässt sich mit einem Besen oder einem Staubsauger gut reinigen. Verschüttete Flüssigkeiten müssen sofort abgewischt werden, da sie bleibende Flecken hinterlassen oder zum Aufquellen des Bodenbelags führen können.

    Bei richtiger Pflege ist Korkboden sehr langlebig.

    Gelegentlich sollten Sie Ihren Korkboden von einer Fachkraft abschleifen, lackieren und versiegeln lassen. Wie oft geschliffen werden kann, hängt von der Stärke des Korkbodens ab. Genau wie bei Laminatboden können einzelne beschädigte Korkplatten einfach durch neue ersetzt werden.

    3.2 Korkboden – Preis

    Es gibt unterschiedliche Arten von Korkböden, mit unterschiedlichen Stärken und Oberflächenbearbeitungen, weshalb die Preisspanne ziemlich groß ist – sie reicht von 20 bis 70 EUR/m².

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    Autor: Daibau Magazin

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