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    Luftwärmepumpe: die Luft-Wasser-Wärmepumpe

    Kaum zu glauben, aber die Luft, die uns überall umgibt, stellt eine unerschöpfliche Energiequelle dar. Mit einer modernen Luft-Wasser-Wärmepumpe bzw. Luftwärmepumpe lässt auch aus kalter Luft noch Energie gewinnen. Sogar bei Außentemperaturen bis -25 °C kann man damit bis zu 50 % Energie einsparen. Wärmepumpen stellen eine energieeffiziente und nachhaltige Heizungsart dar und werden daher zunehmend zum Beheizen von Neubauten und sanierten Altbauten eingesetzt.
    Fachartikel 494
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    1. Vorteile der Luftwärmepumpe

    Die Luftwärmepumpe ist die günstigste aller Wärmepumpenarten. Montage und Wartung sind ebenfalls recht günstig. Luftwärmepumpen sind in der Regel so ausgelegt, dass sie bei Außentemperaturen bis -5 °C alle Wärmeverluste des Hauses oder der Wohnung selbstständig abdecken. Bei niedrigeren Außentemperaturen wird die Wärmepumpe mit einer anderen Heizquelle kombiniert. In einigen Gebieten Österreichs kann die Luft-Wasser-Wärmepumpe mehr als 98 % des Wärmebedarfs eines Gebäudes abdecken.

    Als Ersatz- bzw. Sekundärwärmequelle wird in Neubauten üblicherweise eine Elektroheizung eingebaut. Im Gegensatz dazu verfügen Bestandsbauten normalerweise bereits über eine geeignete konventionelle Heizquelle, auf die bei Außentemperaturen von weniger als 5 °C zurückgegriffen wird. Dann wird mithilfe einer elektronischen Steuerung einfach und automatisch von der Wärmepumpe auf eine andere Wärmequelle umgeschaltet.

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    Die Steuerung moderner Luftwärmepumpen erfolgt über einen Touchscreen-Regler mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten für die Betriebsoptimierung.

    2. Funktionsweise der Luftwärmepumpe

    Die Luftwärmepumpe kann auch aus kalter Luft genug Energie gewinnen, um Wasser auf 60 °C zu erwärmen. Wie das möglich ist? Sehr ähnlich bzw. auf umgekehrte Weise wie bei einem Kühlschrank oder einer Klimaanlage – durch einen Kühlkreislauf-Prozess. Auch deshalb können Wärmepumpen sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen verwendet werden.

    2.1 Das Kältemittel nimmt Wärme aus der Umgebungsluft auf

    Die Rohre des Außengeräts sind mit einem Kältemittel gefüllt, das durch sie zirkuliert. Mithilfe von Ventilatoren wird Außenluft angesaugt und durch die Rohre geblasen. Die Temperatur des Kältemittels im Dampfzustand beträgt -50 °C. Deshalb kann das Kältemittel auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Wärme aus der Umgebungsluft aufnehmen, da diese immer noch höher ist als die Temperatur des Kältemittels.

    2.2 Der Verdichter der Wärmepumpe verdichtet das Kältemittel

    Das Kältemittel, das Wärme aus der Umgebungsluft aufgenommen hat, wird im Verdichter (Kompressor) komprimiert und dadurch verflüssigt. Dabei steigt die Temperatur des Kältemittels.

    2.3 Die Wärme wird an das Heizsystem übertragen

    Im Wärmetauscher der Wärmepumpe wird die Wärme des Kältemittels an das durch den Heizkreis (Heizkörper, Fußbodenheizung) zirkulierende Heizwasser oder das Brauchwasser im Warmwasserspeicher übertragen.

    2.4 Verdampfen des Kältemittels

    Nachdem die Wärme vom Kältemittel auf das Wasser übertragen wurde, passiert das Kältemittel das Expansionsventil. Dort verliert es den vorher aufgebauten Druck (umgekehrter Prozess als im Verdichter), seine Temperatur fällt und es verflüssigt sich wieder. Nun kann der Kreislauf von Neuem beginnen.

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    Die Luft-Wasser-Wärmepumpe kann auch aus kalter Luft genügend Energie gewinnen, um Wasser auf 60 °C zu erwärmen.

    3. Lebensdauer der Luftwärmepumpe

    Wärmepumpen sind haltbar und besitzen eine lange Lebensdauer. Im Durchschnitt arbeitet eine Wärmepumpe etwa 15 Jahre lang einwandfrei. Höherwertige Wärmepumpen anerkannter Hersteller, die unter Einsatz fortschrittlichster Technologien entwickelt wurden, sind noch zuverlässiger und können eine Lebensdauer von bis zu 25 Jahren erreichen. Damit die Wärmepumpe über einen so langen Zeitraum einwandfrei funktionieren kann, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein: fachgerechte Montage, regelmäßige Wartung, richtiger Gebrauch und sofortige Behebung kleinerer Störungen. Moderne Wärmepumpen sind so konstruiert, dass Störungen im Betrieb äußerst selten auftreten. Namhafte Wärmepumpenhersteller mit langjähriger Erfahrung garantieren auch die Verfügbarkeit aller notwendigen Ersatzteile während der langen Lebensdauer der Wärmepumpe. Im Vergleich zu anderen Heizungsarten ist die Wärmepumpe der absolute Sieger in Sachen Lebensdauer.

    4. Wartung der Luftwärmepumpe

    Wenn Sie möchten, dass Ihnen Ihre Wärmepumpe möglichst lange gute Dienste tut, müssen Sie für angemessene Wartung sorgen. Jährlicher Service und vorbeugende Überprüfung tragen viel zu einer langen Lebensdauer bei. Es ist wichtig, die Einstellungen der Wärmepumpe und den Zustand ihrer außenliegenden Komponenten regelmäßig zu überprüfen. Im Winter muss das Außengerät von Eis freigehalten werden, das den Betrieb der Wärmepumpe behindern könnte. Deshalb muss regelmäßig überprüft werden, ob der Kühlkreislauf störungsfrei funktioniert. Büsche und andere Pflanzen müssen mindestens 20 cm vom Außengerät entfernt sein.

    5. Garantiezeit für die Luftwärmepumpe

    Verschiedene Hersteller bieten unterschiedlich lange Garantiezeiten für ihre Wärmepumpen an. In der Regel betragen diese jedoch 2 bis 3 Jahre. Die Basisgarantie deckt während ihrer Gültigkeitsdauer alle Kosten für Ersatzteile und Reparaturen ab.

    6. Wann amortisiert sich die Investition in die Luftwärmepumpe?

    Wann amortisieren sich die Investition in die Luftwärmepumpe und die Betriebskosten? Die Antwort hängt maßgeblich von der Höhe der Montagekosten und der eventuellen Förderung ab. Im Durchschnitt amortisiert sich die Investition in eine Wärmepumpe innerhalb von 3 bis 5 Jahren. Hochwertige Wärmepumpen namhafter Hersteller halten 20 Jahre oder länger, sodass die Wärmepumpe nach Amortisation der Anschaffungskosten noch mindestens 15 Jahre lang im Einsatz ist.

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    Autor: Daibau Magazin

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