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    Effektspachtel in Betonoptik: Wandgestaltung für modernes Design

    Betondesign liegt in der modernen Architektur stark im Trend. Die Wandspachteltechnik, mit der sich die Optik (und Haptik!) von Beton täuschend echt nachahmen lassen, ist eine immer beliebter werdende Methode zur trendigen Wandgestaltung für moderne Wohnungen mit einem urbanen Touch.
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    1. Betonoberflächen in der modernen Innenarchitektur

    Moderne Architekturtrends gehen klar in Richtung Minimalismus. Auch absolut im Trend: Wohnungen im Industriestil, die eine starke individuelle Note aufweisen. Mit Oberflächen in Betonoptik lassen sich beide Trends perfekt miteinander vereinen. Einst wurden alle Bauteile aus Beton mit Putz, Vlies oder Tapete überdeckt, sichtbare Betonflächen waren ein Zeichen für eine unfertige Wohnung. Ganz anders verhält es sich in der modernen Architektur: Hier sind der edle, puristische Look und der urbane Charme von Beton hochgeschätzt. Beton ist längst zu einem dekorativen Element geworden, das nicht versteckt, sondern stolz präsentiert wird, und im Verbund mit stilvoller Einrichtung auch in einer bescheidenen Wohnung das Flair eines modernen Industrie-Lofts schafft.

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    Modernes Home-Office: Wände in Betonoptik im Verbund mit stilvoller Einrichtung.

    2. Betonoptik und Sichtbeton: Worin liegt der Unterschied?

    Wände und Decken mit Betonoberflächen sind eine effektive Maßnahme, um der Wohnung einen urbanen Touch zu verleihen, da ihre großen Flächen das Erscheinungsbild des gesamten Raumes prägen. Hierzu stehen Wände in Betonoptik und echter Sichtbeton zur Auswahl. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied?

    Expertenrat des Unternehmens Malerei Lackner GmbH

    Welche dekorativen Techniken sind heute beliebt?

    Aktuelle dekorativen Techniken sind: Betonoptiken und Lehmputze. Zudem gibt es z.B. von Sikkens jedes Jahr die Color-Futures. Hier werden Farbtrends herausgearbeitet und jeweils eine Farbe des Jahres gekürt. Heuer ist das ein Blauton „Bright Sky".

    Wie wichtig ist die Untergrundvorbereitung für dekorative Techniken?

    Die Untergrundvorbereitung ist nicht nur für die dekorativen Techniken wichtig, sondern für alle Malerarbeiten. Schließlich will man ja ein lange haltendes Ergebnis haben.

    Herr Lackner, Malerei Lackner GmbH

    2.1 Sichtbeton

    Mit dem Ausdruck „Sichtbeton“ werden Oberflächen bezeichnet, an denen der Beton sichtbar bleibt und an deren Aussehen besondere Anforderungen gestellt werden. Nach dem Entfernen der Bauschalung bleibt der rohe, unbearbeitete Beton sichtbar, weshalb die Anforderungen an die Schalung besonders hoch sind. Wände aus Sichtbeton müssen bereits beim Planen und Erstellen des Baukörpers vorgesehen werden, doch das Ergebnis ist trotz gründlicher Vorbereitung oft nicht zufriedenstellend.

    2.2 Betonoptik

    Zum Glück gibt es eine Vielzahl modernster Techniken, mit denen sich nachträglich auf fast jedem Untergrund eine täuschend echte Betonoptik herstellen lässt. Bei diesen Techniken kommt Spachtelmasse zum Einsatz, die auf unterschiedliche Weise geglättet werden kann, um eine grobe oder feine Betonoptik zu erzeugen. Sogar Stöße von Schalelementen lassen sich in die Betonoptik einarbeiten.

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    Badezimmer im Loft-Stil: fugenlose Wand in Betonoptik.

    3. Betonoptik per Spachteltechnik

    Wandspachteltechniken sind heutzutage eher wenig bekannt. Beim Stichwort „Betonoptik“ denken die meisten Menschen an Sichtbeton und beim Stichwort „Spachteln“ an das Spachteln im Trockenbau. Bei Spachteltechniken zur Wandveredelung geht es darum, mit speziellen Werkzeugen einzigartige Muster und Effekte zu erzeugen – daher auch der Ausdruck „Effektspachtel“. Diese Techniken sind eine sehr alte Art der künstlerischen Gestaltung von Oberflächen, denken wir nur an Techniken wie Stucco Veneziano (Marmorierungstechnik) oder den aus Marokko stammenden Tadelakt. Zu diesen alten Techniken gesellten sich in neuester Zeit Techniken, die besser zu modernen Einrichtungsstilen passen und von denen die Betonoptik am bekanntesten und beliebtesten ist. Für die Herstellung unterschiedlicher Betonoptiken werden kalkhaltige Spachtelmassen verwendet (z. B. mineralische Wandputze oder spezielle Materialien).

    Um eine Betonoptik zu erzeugen, wird zuerst eine Grundspachtelmasse in stilechter betongrauer Farbe auf die Wand aufgetragen (am besten mit einem Kurzflorroller), die für bestmögliche Haftung des Effektspachtels an der Wand sorgt. Anschließend wird der Grundspachtel mit einem Glätter für Betonoptik (mit abgerundeten Ecken für glattes und kantenloses Auftragen der Spachtelmasse) behandelt, um einen strukturierten Effekt mit kleinen Rillen und Kanten zu erzielen. Der Grundspachtel muss mindestens sechs Stunden trocknen, bevor mit dem Auftragen des Effektspachtels begonnen werden kann.

    Der Effektspachtel wird mit dem Kurzflorroller möglichst dünn aufgetragen und mit dem Betonoptik-Glätter verteilt. Auf der unebenen Oberfläche des Grundspachtels bleibt der Effektspachtel nicht gleichmäßig haften. Falls der Untergrund stark durch die Effektspachtelschicht durchschimmern soll, muss mit dem Glätter mehr Druck ausgeübt werden. Der Effektspachtel wird oft in zwei Schichten aufgetragen.

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    Durch das Strukturieren der Wandoberfläche lässt sich auch die Haptik von Beton nachbilden.

    4. Vorteile der gespachtelten Betonoptik

    Fugenlose Oberfläche: Effektspachtel in Betonoptik schafft eine fugenlose Oberfläche und eignet sich daher sehr gut für Bad oder Küche.

    Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten: Effektspachtel in Betonoptik kann nach Ihren Wünschen geformt werden, wodurch sich seine Wirkung im Raum anpassen lässt. Der Effektspachtel kann genau wie echter Beton entweder weiß oder grau sein. Wenn Sie z. B. ein extravagantes Highlight in Ihrem Wohnraum wünschen, können Sie sich für eine stark ausgeprägte Betonoptik mit eingearbeiteten Poren und Vertiefungen entscheiden. Wenn Sie jedoch eine eher zurückhaltende Optik wünschen, damit die Wände einen minimalistisch dezenten Hintergrund bilden, vor dem die Gegenstände im Wohnraum gut zum Ausdruck kommen, ist eine sanfte Betonoptik mit wolkigen Strukturen und seidenmatter Steinoberfläche genau das Richtige für Sie. Auf jeden Fall werden Ihre Wände zu einem echten Unikat!

    Gesundes Raumklima: Kalkbeschichtungen an den Wänden sind diffusionsoffen – sie nehmen Feuchtigkeit aus der Luft auf, speichern sie und geben sie bei Bedarf wieder in den Raum ab. Auf diese Weise regulieren sie die Raumluftfeuchte und verbessern das Raumklima. Darüber hinaus ist Kalk ein sehr gutes Desinfektionsmittel, das Schimmelbildung an der Wand verhindert.

    Langlebigkeit: Kalkbeschichtungen an den Wänden halten mehrere Jahrzehnte.

    Einfaches Entfernen: Wenn Sie zur Miete wohnen oder sich künftige Veränderungen Ihres Einrichtungsstils nicht zu schwer machen möchten, können Sie die Betonoptik auf einer Vliestapete anbringen – so lässt sich die Wandbeschichtung zusammen mit der Tapete jederzeit wieder abziehen.

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    Autor: DaiBau Magazin
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