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    Tapeten – moderne Wandtapeten

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    Tapeten sind hervorragend dazu geeignet, auf kostengünstige Weise Abwechslung in den Wohnraum zu bringen. Mit Wandtapeten lassen sich auch Wände in leeren und langweiligen Räumen beleben. Allerdings ist darauf zu achten, lebhafte Tapeten (z. B. Fototapeten) nicht in Räumen anzubringen, die ohnehin bereits mit vielen Details aufgefüllt sind. In solchen Fällen würden die Tapeten nicht zum Ausdruck kommen oder sie würden den Raum sogar optisch verschandeln. Tapeten müssen auch zu Möbeln, Vorhängen, Teppichen und anderen Einrichtungsgegenständen passen. Deshalb ist es sinnvoll, die ganze Raumeinrichtung auf einmal auszuwählen, oder besser noch, mit der Innenraumausstattung einen Experten zu betrauen.
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    Tapeten Wandtapeten
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    1. Woraus bestehen Wandtapeten?

    Es gibt mehrere Arten von Tapeten, deren Grundlage normalerweise bearbeitetes Papier darstellt. Einfache Papiertapeten bestehen aus einer oder mehreren Papierschichten, wobei die obere Schicht bedruckt ist. Die bekannteste Tapetenart ist die Raufasertapete mit ihrer ungleichmäßig strukturierten Oberfläche. Sehr beliebt sind Tiefdrucktapeten und andere Strukturtapeten, die mit fühlbaren Strukturen, Reliefs und Prägungen eine räumliche Wirkung erzeugen. Auch Vinyltapeten (Kunststofftapeten) sind Strukturtapeten. Bei der Vinyltapete ist das Papier mit PVC (Polyvinylchlorid) beschichtet, was ihr den Vorteil verschafft, dass sie sich oft abwaschen lässt. Immer mehr Menschen greifen auch zu Vliestapeten, bei denen das Trägermaterial aus einer Mischung aus Zellulose und Textilfasern besteht. Die Vliestapete ist hoch strapazierfähig, schwer entflammbar und lässt sich sehr leicht tapezieren. Das Tapezieren der Vliestapete ist deutlich einfacher als das Tapezieren von herkömmlichen Tapeten. Der Hauptunterschied besteht darin, dass nicht die Tapete, sondern die Wand mit Tapetenkleister bzw. Kleber eingestrichen wird. Die Vliestapete wird also ins Kleisterbett an der Wand gelegt. Es existieren noch weitere Tapetenarten, wie z. B. Flüssigtapeten, Isoliertapeten oder Fototapeten.

    2. Tapezieren

    Das Tapezieren können Sie in Eigenleistung vornehmen oder dafür eine Fachkraft (in der Regel Maler) engagieren. Falls Sie sich für die erste Option entscheiden, können Sie sich mit der folgenden Beschreibung des Arbeitsablaufs helfen.

    Zum Tapezieren ist so einiges an Werkzeug notwendig. Die gute Nachricht ist, dass Sie wahrscheinlich alles schon zu Hause haben. Benötigt wird: Tapeziertisch, Zollstock, Schere, Tapeziermesser, Bleistift, Tapetenwischer (Tapezierbürste), Quast bzw. Pinsel zum Auftragen des Tapetenkleisters, Eimer für den Tapetenkleister, Tapetenkleister, Wasserwaage und Tapezierrolle mit Gummiwalze. Falls die alte Tapete entfernt werden muss, kommen noch Spachtel und ggf. Stachelwalze (Tapetenigel) hinzu. Vor Arbeitsbeginn ist zu überprüfen, ob die Tapetenbahnen auch wirklich alle vom gleichen Modell sind und zur gleichen Serie gehören, denn nur wenn beides gegeben ist, können Sie sich sicher sein, dass Farben und Muster auch wirklich gleich sind.

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    Überlassen Sie das Tapezieren erfahrenen Auftragnehmern.

    Der erste Arbeitsschritt besteht in der Prüfung des Untergrunds. Nägel, Schrauben und Dübel müssen entfernt und alle Löcher und andere Unregelmäßigkeiten verspachtelt werden. Auch alte Tapeten sollten entfernt werden. Neu gebaute Wände müssen zuerst vollständig trocknen, bevor sie tapeziert werden können. Für die Trocknung einer neuen Wand sind mindestens 6 Wochen erforderlich. Der Untergrund bzw. die Wand sollte nicht nur trocken, sondern auch hell sein. Deswegen können Sie die Wand vor dem Tapezieren auch streichen. Wandtapeten eignen sich für Wände aus Beton sowie für Wände aus anderen Materialien, wie etwa Trockenbauplatten. Wenn Letzteres der Fall ist, muss die Wand zuvor grundiert werden. Ähnliches gilt für Holzwände. Unmittelbar vor dem Tapezieren sollte die Wand gereinigt werden.

    Wenn die Wand vorbereitet ist, kann mit dem Tapezieren begonnen werden. Die Tapete sollte so zugeschnitten werden, dass die Tapetenbahn die Wandhöhe um 5 bis 10 cm überragt (die hervorstehenden Teile werden später abgeschnitten). Beim Zuschneiden aller Tapetenbahnen ist darauf zu achten, dass die nebeneinander angebrachten Bahnen auf der Wand ein durchgehendes Muster bilden.

    2.1 Tapetenkleister

    Auf die zugeschnittene Tapetenbahn wird eine gleichmäßige Schicht Tapetenkleister aufgetragen (natürlich rückseitig). Es sollte immer nur eine Tapetenbahn auf einmal eingekleistert werden. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Kleister. Beim Tapezieren von Vliestapeten können Sie einen Kleister verwenden, der langsamer trocknet und dafür später leichter zu entfernen ist. Für Struktur- und Vinyltapeten eignet sich auch Dispersionskleber mit einer kürzeren Trocknungszeit. Ein wichtiger Punkt ist auch das Einweichen der Tapeten, denn eine zu kurze Einweichzeit führt dazu, dass die Tapete nicht gut an der Wand haftet, während eine zu lange eingeweichte Tapete schnell reißt (Herstelleranleitung beachten).

    Die erste Tapetenbahn wird mithilfe einer Wasserwaage an die Wand geklebt. Sie muss sehr präzise an der Wand platziert werden, weil alle folgenden Bahnen ihrem Muster folgen werden. Drücken Sie die Tapetenbahn mit der Tapezierrolle von oben nach unten an die Wand. Rollen Sie mit der Tapezierrolle von innen nach außen über die Tapete und entfernen Sie überschüssigen Kleister mit einem Schwamm. Wenn die Tapetenbahn angebracht ist, rollen Sie mit der Tapezierrolle noch einmal über die volle Länge der Tapete.

    2.2 Tapezierung – Kosten

    Wie viel kostet Tapezierung von Wandtapeten? Die Kosten für Tapezierung ohne Untergrundvorbereitung betragen 10 bis 25 EUR/m2.

    3. Selbstklebende Tapeten

    Selbstklebende Tapeten haben gegenüber klassischen Tapeten den großen Vorteil, dass sie nicht eingekleistert werden müssen – ein Arbeitsschritt, der Genauigkeit und Erfahrung erfordert. Selbstklebende Tapeten werden werkseitig mit einer gleichmäßigen Kleisterschicht überzogen, weshalb Sie nur die Schutzfolie entfernen müssen. Selbstklebende Fototapeten bestehen aus einer Kunststofffolie (PVC), die sich leicht aufkleben und später auch abziehen lässt. Die Tapeten sind feuchtigkeitsresistent und kratzerbeständig, außerdem lassen sie sich mit einem nassen Tuch reinigen.

    3.1 Selbstklebende Möbeltapeten

    Auch Möbel lassen sich mit selbstklebenden Tapeten verschönern. Auf diese Weise können Sie eventuelle Schäden oder Abnutzungserscheinungen überdecken oder einfach nur Ihre Möbel mit ansprechenden Motiven verzieren.

    3.2 Türtapete, Türposter

    Türflügel bleiben meistens ungenutzte Flächen im Wohnraum. Nutzen Sie Türtapeten bzw. Türposter, mit denen Sie eine 2 m hohe Dekoration im Raum anbringen können, für die Sie sonst niemals Platz finden würden.

    3.3 Selbstklebende Küchentapeten

    Selbstklebende Tapeten kommen in allen Räumen zur Anwendung, doch besonders beliebt sind selbstklebende Tapeten für die Küche. Diese können im Esszimmer oder über der Küchenarbeitsplatte angebracht werden. Wenn Sie beim Kochen wunderschöne Muster oder grüne Landschaften beobachten, verbessert sich Ihre Laune schnell, auch wenn Sie das Kochen nicht mögen.

    4. Fototapeten

    Möchten Sie in Ihrer Wohnung die schönsten Motive und Ansichten der ganzen Welt genießen? Dann sind Fototapeten die ideale Lösung für Sie! Fototapeten können Sie in jedem Raum anbringen, in der Küche genauso wie im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer. Fototapeten sind Fotografien mit sehr hoher Auflösung, die eine ganze Wand abdecken. Die Motive reichen von Naturszenen und Städten über abstrakte Motive bis hin zu antiken Landkarten und anderen Motiven. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. So können Sie Ihrer Fototapete beispielsweise auch eine persönliche Note verleihen. Senden Sie eine von Ihnen selbst aufgenommene Fotografie an den Hersteller, damit er für Sie eine Fototapete nach Maß anfertigen kann.

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    Fototapeten eröffnen schier unendliche Möglichkeiten für moderne Wohnungseinrichtungen.

    5. 3D Wandtapeten

    Bereits die Maler der Renaissance haben mit ihren Freskos Perspektive und Raumgefühl vermitteln wollen. Dieser Trend ist auch heute in modernen Wohnungen zu sehen, nur, dass statt Freskos 3D Wandtapeten angewandt werden. 3D Tapeten können unterschiedlichste Motive zeigen. Sie können z. B. das Gefühl verleihen, dass sich der Raum zu einem Wald fortsetzt oder dass er sich über einer berühmten Stadt befindet. Auch ausgefallenere Motive, wie unterschiedliche abstrakte 3D Motive oder das Innere eines Raumschiffs stehen zur Verfügung.

    6. Dekor Tapeten

    Tapeten finden immer mehr ihren Weg zurück in moderne Wohnungen, Hotels, Restaurants und andere Innenräume. Dekor Tapeten können einfarbig, mehrfarbig oder mit einem Muster bedruckt sein. Das Muster kann abstrakt, modern oder historisch sein, sehr beliebt sind auch florale Tapeten. In den letzten Jahren steigt die Beliebtheit von Tapeten, die die Optik verschiedener Materialien imitieren, z. B. Steintapete, Ziegeltapete, Holztapete, Stofftapete, Betontapete usw.

    6.1 Steintapete – Tapete mit Steinoptik

    Ganz besonders beliebt sind Tapeten, die das Aussehen von Naturstein imitieren. Sie müssen keine teure und schwere Steinwand errichten, um ein rustikales Ambiente zu schaffen. Steintapeten können Sand, Felswände, Steinpflaster oder gemauerte Natursteinwände in allen möglichen Variationen zeigen.

    7. Tapeten - Quadratmeterpreis

    Tapetenpreise sind sehr unterschiedlich. Sie hängen vor allem davon ab, wie aufwändig die Oberflächenbearbeitung ist. Hochwertige Designtapeten sind etwas teurer.

    Um mehr über Tapetenpreise zu erfahren, haben wir zwei repräsentative Webseiten analysiert, auf denen Tapeten angeboten werden. Zuerst muss betont werden, dass Tapeten niemals nach Quadratmetern gekauft werden können. In der Regel sind sie in Rollen erhältlich, die oft 10 m lang und 0,75 m breit sind. Die Preise auf der ersten Webseite schwanken zwischen 5,2 und 25 EUR/m2. Daneben gibt es besonders teure Tapeten zu 43 oder sogar 75 EUR/m2. Die Preise auf der zweiten Webseite sind sehr ähnlich, sie schwanken zwischen 5,4 und 25 EUR/m2.

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    Autor: DaiBau Magazin
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