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    Elektrische Fußbodenheizung: die Elektro-Heizung für den Fußboden

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    Die elektrische Fußbodenheizung ist eine immer beliebter werdende Heizungsart, denn sie bietet etliche Vorzüge gegenüber einer klassischen Heizkörperheizung. Wenn Sie sich für eine Fußbodenheizung entscheiden, können Sie zwischen einer warmwassergeführten und einer elektrischen Fußbodenheizung wählen.
    Fachartikel 592
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    1. Warmwassergeführte Fußbodenheizung: Vor- und Nachteile

    1.1 Vorteile einer warmwassergeführten Fußbodenheizung

    Die klassische, warmwassergeführte Fußbodenheizung ist immer noch viel verbreiteter als die elektrische Fußbodenheizung. Bei dieser Variante der Fußbodenheizung fließt Wasser als Heizmedium durch im Boden bzw. Estrich verlegten Heizungsrohre. Fußbodenheizungen sind Flächenheizungen und arbeiten daher viel effektiver als Heizkörperheizungen – die Heizkosten können um bis zu 15 % niedriger ausfallen.

    1.2 Nachteile einer warmwassergeführten Fußbodenheizung

    Der Einbau einer warmwassergeführten Fußbodenheizung erfordert einen Boden mit ausreichender Aufbauhöhe. Auf den Baukörper bzw. die Betondecke wird zuerst eine Dämmschicht verlegt, gefolgt von den Heizungsrohren (in der Regel als Tackersystem bzw. Rolljet-System oder als Noppensystem), die vom Estrich umschlossen werden. Dieser Aufbau gilt für Nassestriche und wird daher Nasssystem genannt. Wenn jedoch ein Trockenestrich verlegt wird (Trockensystem), befinden sich die Heizrohre unterhalb des Bodenbelages in der Dämmschicht. Nassestriche für warmwassergeführte Fußbodenheizungen müssen etwas dicker sein, was die Aufbauhöhe des ganzen Bodens erhöht. Dickere (Nass-)Estriche sind nämlich besser darin, Wärme zu akkumulieren. Sie brauchen zwar länger, um sich aufzuwärmen, dafür geben sie die Wärme aber auch über einen längeren Zeitraum ab.

    2. Elektrische Fußbodenheizung

    2.1 Welche Vorteile bietet eine elektrische Fußbodenheizung?

    Die elektrische Fußbodenheizung zählt zu den neueren Heizungsarten. Sie ist außerordentlich einfach einzubauen und zu regulieren. Eine elektrische Fußbodenheizung kann entweder mit einer Heizfolie oder mit einem Heizteppich ausgeführt werden.

    Zu den Vorteilen einer elektrischen Fußbodenheizung gehört auch der Umstand, dass sie mit einer niedrigeren Aufbauhöhe des Bodens auskommt als eine warmwassergeführte Fußbodenheizung. Bei ihrem Einbau wird auf die Betondecke eine Dämmschicht verlegt, gefolgt vom Estrich und schließlich der Heizfolie oder dem Heizteppich. Wie oben erwähnt, kann bei einer elektrischen Fußbodenheizung der Estrich auch etwas dünner sein. In besonderen Fällen, etwa bei einer Renovierung oder einer niedrigen Raumhöhe, kann auf den Estrich auch verzichtet die elektrische Fußbodenheizung direkt auf die Dämmschicht verlegt werden.

    2.2 Nachteile einer elektrischen Fußbodenheizung

    Der Nachteil einer elektrischen Fußbodenheizung liegt im höheren Stromverbrauch, weshalb bei größeren Flächen eher zu einer warmwassergeführten Fußbodenheizung geraten wird. Bei einer elektrischen Fußbodenheizung heizt sich der Fußboden schneller und intensiver auf.

    3. Heizkabel

    Heizkabel werden eingesetzt, um das Zufrieren von Rohren oder Rinnen zu verhindern. Aber auch unter gepflasterten Flächen oder asphaltierten Einfahrten können Heizkabel verlegt werden. Mit einer solchen Freiflächenheizung gehört Schnee schaufeln der Vergangenheit an. Ein Heizkabel kann mit einem automatischen Thermostat ausgestattet werden, mit dessen Hilfe sich die Heizung einschaltet, wenn die Umgebungstemperatur unter den eingestellten Wert fällt. Das Verlegen eines Heizkabels ist ausgesprochen einfach und erfordert keine größeren baulichen Eingriffe.

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    Heizkabel lassen sich schnell und einfach verlegen.

    4. Heizteppich

    Bei elektrischen Fußbodenheizungen stehen zwei Systeme zur Auswahl: Heizteppiche und Heizfolien. Heizeppiche lassen sich unter fast jeder Art Bodenbelag verlegen, z. B. Fliesen, Parkett, Laminat, Vinylboden usw. Der Heizteppich wird unmittelbar unter den finalen Bodenbelag auf Klebstoff oder in eine Fließmasse verlegt. Auf diese Weise verläuft der Einbau der elektrischen Fußbodenheizung sehr einfach und der Boden heizt sich nach dem Einschalten der Heizung sehr schnell auf.

    5. Heizfolie

    Heizfolien werden nur unter schwimmend verlegten Fußböden verlegt, also solchen, die nicht fest mit dem Baukörper verbunden (verklebt, genagelt) werden. Schwimmend verlegte Fußböden sind z. B. Laminatböden sowie einige Vinyl- und Parkettböden. Heizfolien lassen sich auch unter Teppichböden und Teppichen verlegen, allerdings sind in solchen Fällen geeignete Schutzmaßnahmen (besondere Sperrholzplatten) erforderlich. Wenn die Heizfolie mit selbstklebenden Platten geschützt wird, kann manchmal auch eine Aufbauhöhe von lediglich 10 cm ausreichend sein.

    Fachartikel 592
    Autor: DaiBau Magazin
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