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    Naturstein: ein vielseitiges Baumaterial

    Stein gilt heutzutage als Werkstoff mit einem breiten Anwendungsspektrum. Einst galt Stein vorwiegend als Material für Außenflächen, doch seine Rolle hat sich stark gewandelt und nun wird er auch für unterschiedliche Flächen im Innenbereich verwendet. Lesen Sie in diesem Beitrag, welche Natursteinarten wir kennen, zu welchen Zwecken Naturstein geeignet ist und welchen Preis er hat.
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    1. Natursteinarten

    Zu den am häufigsten verwendeten Natursteinarten zählen Marmor, Granit, Sandstein Quarzit, Kalkstein, Schiefer, Gneis und Porphyr. Jeder der genannten Natursteine kommt in einer Vielzahl unterschiedlicher Texturen bzw. Muster vor, sodass Sie zweifellos den geeigneten Stein als Accessoire für Ihr Innenambiente oder Ihre Terrasse finden können.

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    Aus Naturstein werden hochwertige Terrassenbeläge hergestellt. Quelle: #steinreinisch

    Marmor

    Technisch gesehen handelt es sich bei Marmor um ein metamorphes Gestein, das aller Wahrscheinlichkeit nach unter Einfluss hoher Temperaturen und Druckkräfte aus Kalkstein entstanden ist. So ist ein mittel- bis großkristallines Gestein entstanden.

    Granit

    Granit gehört zu den hochwertigsten Baumaterialien überhaupt. Er zeichnet sich durch Härte und hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen aus. Dank dieser Eigenschaften eignet er sich als Belag für Innen- und vor allem Außenflächen.

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    Küchenarbeitsplatten aus Naturstein sind praktisch und elegant. Quelle: #steinreinisch

    Kalkstein und Sandstein

    Kalkstein weist typischerweise Naturfarben in Beigetönen und vor allem eine homogene Textur auf. Er eignet sich besser zum Verkleiden von Innenflächen als für die Anwendung im Außenbereich. Das genaue Gegenteil ist Sandstein, der aufgrund seiner höheren Widerstandsfähigkeit und seines sehr natürlichen Aussehens vor allem für Außenflächen geeignet ist.

    Schiefer

    Schiefer gilt als Naturstein, dessen Besonderheit die sog. Schieferung ist. Entlang der Schieferungsflächen lässt er sich hervorragend spalten. Schiefer kommt vor allem im Außenbereich zum Einsatz, einige Schieferarten werden aber auch für Innenflächen verwendet.

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    Stiegen aus Naturstein passen hervorragend zur modernen Arvhitektur. Quelle: #steinreinisch

    Quarzit und Porphyr

    Quarzit gilt als sehr hartes Gestein, weshalb er vorwiegend für die Anwendung im Außenbereich gedacht ist. Porphyr gilt ebenfalls als sehr hart. Er wird grob bearbeitet und überwiegend im Außenbereich eingesetzt.

    Bekannte und geschätzte Natursteine gibt es auch in Österreich, wie z. B. Untersberger Marmor und Adneter Marmor aus Salzburg, Sölker Marmor aus der Steiermark sowie Mauthausner Granit und Aalfanger Granit aus dem Mühl- und Waldviertel.

    Expertenrat des Unternehmens Steinmetzunternehmen Reinisch Gesellschaft m.b.H.

    Welche Vorteile von Stein würden Sie besonders hervorheben?

    Diese Vorteile sind in Stein gemeißelt: Widerstandsfähig, langlebig und schön. Stein besticht mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im Eigenheim.

    Stein wertet durch seine lange Lebensdauer nicht nur Ihr Eigenheim auf, sondern hat durch seine bauphysikalischen Eigenschaften viele Vorteile im Vergleich zu synthetischen Produkten. So ist Naturstein ein ausgezeichneter Wärmespeicher und -leiter für Fußböden im Wohnbereich. Auch als Poolumrandung oder auf der Terrasse überzeugt Stein als unverwüstliches Material, das auch nach Jahrzehnten durch seine Frische besticht. Naturstein ist zudem durchgefärbt, das heißt, dass ausgeschlagene Stellen unsichtbar bleiben.

    Durch die hohe Präzision von CNC-Steinbearbeitungsmaschinen, mit einer Genauigkeit im 10tel-Millimeterbereich werden Steinprodukte von runden Stiegen, über Böden mit strukturverlaufenden Mustern bis hin zu Küchenarbeitsplatten und Fronten in exakter Maßarbeit gefertigt.

    Besonders in der Küche erlebt Stein in den letzten Jahren einen wahren Boom. Die vielen Fernsehköche haben es vorgemacht und bereiten Speisen nur mehr auf einer Naturstein-, Quarzkomposit, oder Keramik-Arbeitsplatte zu.

    Sie arbeiten wahrscheinlich mit unterschiedlichen Materialien. Könnten Sie uns sagen mit welchen und warum?

    Jedes Material hat Vorzüge, oder aber auch Nachteile. Wir klären auf:

    Naturstein-Arbeitsplatte aus Granit

    In der Küche finden hauptsächlich Granit-Arbeitsplatten Anwendung. Bereits im Mittelalter wurden Küchenarbeitsplatten als unverwüstliches Material des Adels erkannt und sind heute noch in Burgen und Schlössern in der Küche zu finden.

    Der Grund für die hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit: Die hohe Dichte von Granit erlaubt jahrelanges Arbeiten wie Schneiden, Backen und Zubereiten auf der Arbeitsplatte, ohne Schaden am Stein zu verursachen.

    Öle, Fette und Säuren dringen nicht in den Stein ein und können einfach abgewischt werden. Nach wie vor sind rund 80 % aller Steinarbeitsplatten in der Küche aus Granit. Die Materialstärke liegt üblicherweise bei zwei Zentimeter, früher wurden Küchenarbeitsplatten hauptsächlich mit drei und vier Zentimetern verbaut. Die Vielfalt der Oberflächenbeschaffenheit verleiht jeder Arbeitsplatte einen eigenen Charakter: Von der leicht zu reinigenden polierten Oberfläche, über die satinierte Oberfläche, gemeinhin auch als leatherstyle bekannt, gibt es gestockte, geflammte und auch gebürstete Oberflächen.

    Optischer Aufputz sind auch Waschbecken die aus Stein. Wenn man auch noch einen strukturierten Naturstein wählt und auch eine Rückwand und die Küchenfront aus Stein fertigen lässt, und sich die Struktur verlaufend über alle Ebenen zieht, ergibt dies ein monumentales Erscheinungsbild der Küche.

    Quarzkomposit

    Steinmehl wird mit Harz gebunden und härtet aus. Diese künstlich erzeugte Arbeitsplatte ermöglicht eine breite Palette an Farben und Mustern und findet bei Designliebhabern großen Anklang.

    Der Nachteil dieses Materials liegt hauptsächlich darin, dass das Harz ab ca. 200 Grad Celsius verbrennt, das heißt; die Pfanne von der Herdplatte einfach mal runterziehen geht nicht, da hässliche Brandflecken entstehen können.

    Keramik

    Absoluter Trendsetter, da dieses, quasi unverwüstliche Material, in vielen avantgardistischen Designs und glatten bist strukturierten Oberflächen und minimaler Stärke der Arbeitsplatte, acht bis zwölf Millimetersind normal, jeder Küche ein puristisches Erscheinungsbild verleihen. Im Moment sind diese Materialien im Vergleich zu Naturstein im Durchschnitt um 30 % teurer. Viele Keramik-Hersteller haben diesen Trend erkannt, und durch die Konkurrenzsituation ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren, der Preis sinken und die Vielfalt weiter steigen wird.

    Nachteil ist die hohe Eigenspannung des Materials, dass durch Belastung springen kann, sowie das Schäden an Kanten praktisch irreparabel sind.

    Herr Wurzinger, Steinmetzunternehmen Reinisch Gesellschaft m.b.H.

    2. Wozu wird Naturstein verwendet?

    Naturstein gilt allgemein als sehr vielseitiges Material, das sowohl für Innen- als auch für Außenflächen verwendbar ist. Fensterbänke, Stiegen, Küchenarbeitsplatten, unterschiedliche Portale und Garteneinrichtungselemente lassen sich mit Naturstein beliebig verkleiden. Aus Naturstein lassen sich aber auch Verkleidungen und Beläge für Kamine und Tische, diverse Dekorativgegenstände, Bodenflächen und nicht zuletzt auch Fassaden und Wände herstellen. Falls Sie auf der Suche nach einer ästhetischen und vor allem dauerhaften Lösung sind, mit der Sie Ihre Außentreppe oder Ihren Innenraum verschönern können, bietet sich die Anwendung von Naturstein als ideale Lösung an. Auch für den Fassadensockel wird häufig (Dekorativ-)Stein verwendet.

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    Naturstein wertet jeden Raum optisch auf. Quelle: #steinreinisch

    Auf jeden Fall können Sie mit Naturstein Ihr Zuhause oder Ihre Geschäftsräume verschönern – vor allem dann, wenn Sie eine Vorliebe für von natürliches Aussehen, Eleganz und Einzigartigkeit besitzen.

    3. Naturstein - Preis

    Die Preise für Naturstein sind sehr unterschiedlich und hängen von zahlreichen Faktoren ab. In erster Linie hängt der Preis von der Härte des Gesteins ab. Je härter der Stein, desto höher sein Preis, da er sich schwer brechen lässt. Härtere Natursteine saugen auch weniger Wasser ein, sind weniger anfällig für Risse und beständiger. Auch die Art des Natursteins nimmt Einfluss auf den Preis, denn selten vorkommende Natursteine sind verständlicherweise teurer (Marmor ist in der Regel doppelt so teuer wie Granit). Ein weiterer Preisfaktor ist die Größe der Pflastersteine bzw. Steinplatten – größere Dimensionen bedeuten einen höheren Preis. In der Regel kosten Natursteinfliesen zwischen 15 und 60 Euro pro Quadratmeter.

     

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    Autor: DaiBau Magazin
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