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    Natursteinpflasterung

    Natursteinpflasterung gilt als anspruchsvolles Unterfangen, das am besten Fachleuten zu überlassen ist. Das Verfahren der Natursteinverlegung besteht aus mehreren Schritten, bei denen vorab gründliche Überlegung und Prüfung aller Umstände, einschließlich des Terrains, erforderlich ist. Lesen Sie im Weiteren das Wichtigste zum Verfahren der Natursteinpflasterung und die Kosten dafür.
    Fachartikel 457
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    1. Natursteinpflasterung

    Ausschachtung und Untergrundvorbereitung

    Vor der Natursteinverlegung muss eine Ausschachtung ausgeführt und der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Die Ausschachtung darf nicht zu tief angelegt werden, da der Untergrund kompakt bleiben muss. Der Untergrund muss ausreichend befestigt werden und er muss auch eben sein. Es ist sehr wichtig, ein Gefälle von mindestens 2,5 % einzuhalten, damit die Entwässerung gewährleistet ist. Außerdem muss eine ausreichende Anzahl Abflusselemente (Entwässerungsrinnen, Schächte, Mulden usw.) eingebaut werden.

    Auswahl des Natursteins

    Für den Erfolg der Natursteinverlegung ist auch die Wahl des richtigen Steins von großer Bedeutung. Der Stein muss natürlich fest sein und darf nicht bröckeln, brechen oder auf irgendeine andere Weise zerfallen. Es ist darauf zu achten, Steinplatten von gleichmäßiger Dicke zu verwenden. Die Dicke des Steinbelags selbst muss dem Zweck der zu erwartenden Beanspruchung entsprechen (Wandverkleidung, Pflasterung begehbarer oder befahrbarer Flächen). Außerdem muss der Stein frostsicher sein.

    Natursteinverlegung

    Damit der Stein verlegt werden kann, muss er sauber und trocken sein. Wenn der Stein auf Wandflächen oder begehbaren Flächen auf einen Untergrund aus armiertem Beton verlegt wird, der ein Gefälle aufweist, kann bei der Verlegung ein dickschichtiger Kleber verwendet werden. Falls die Platte aus armiertem Beton noch nicht ausgeführt ist, wird der Stein auf frischen Gussbeton verlegt, der mit einer Armierungsmatte (Q-Matte) versehen ist. An den Seiten der zu pflasternden Fläche wird eine Schalung ausgeführt, welche das Ausfließen des Betons verhindert. Zugleich kann der Stein dank der Schalung unmittelbar bis zum Rand der zu pflasternden Fläche verlegt werden. Bei der Natursteinverlegung ist auch darauf zu achten, dass der Kleber vollflächig auf dem Beton oder der Rückseite des Steins verteilt wird. Nicht zuletzt muss man auch eine gleichmäßige Fugenbreite einhalten.

    Expertenrat des Unternehmens Ing. Wolfgang Dertnig (Rund ums Haus)

    Welche Arten von Pflasterungen verwenden Sie? Welche Vorteile würden Sie hervorheben?

    Als Pflasterung verwenden wir hauptsächlich Naturstein. Wir verlegen ihn entweder in Plattenform oder als Kleinsteinpflaster. Naturstein ist ein biologischer Baustoff mit viel Tradition. Zu seinen Vorteilen gehören vor allem seine Langlebigkeit und die vielen Variationsmöglichkeiten. Da es so viele Variationen von Naturstein gibt, kann dieser je nach Kundenwunsch verändert werden.

    Welche Faktoren beeinflussen den Preis der Natursteinpflasterung?

    Der Preis einer Natursteinpflasterung ist vor allem von der Bearbeitung und Verlegeform abhängig. Pauschal lässt sich der Preis nicht nennen, weil es zu viele Faktoren gibt, die ihn beeinflussen. Es gibt also sowohl günstige als auch hochpreisige Varianten. Die teuren Varianten haben einen hohen Preis, weil Naturstein nicht überall vorkommt. In jeden Fall lohnt es sich in Naturstein zu investieren, damit man ein langlebiges und schönes Pflaster hat!

    Herr Dertnig, Ing. Wolfgang Dertnig (Rund ums Haus)

    Verfugung

    Die Fugen sollten mindestens 2 bis 3 cm breit sein. Zum Verfugen von Natursteinbelägen können unterschiedliche Materialien verwendet werden. Zu den klassischen Fugenmaterialien zählt eine Mischung aus Quarzsand, Zement und Wasser, die noch mit einem Zusatz für bessere Haftung und größere Elastizität versehen wird. Vor dem Verfugen müssen die Fugen vorbereitet werden. Sie müssen sauber, trocken und ausreichend tief sein. Natursteinpflasterung bzw. Natursteinverlegung im Außenbereich muss bei gemäßigten Temperaturen ausgeführt werden. Die Fugen müssen immer vollständig verfüllt werden. Mit dem Reinigen der Pflasterfläche kann erst dann begonnen werden, wenn die Fugenmasse bereits ausgehärtet ist und nicht mehr ausgewaschen werden kann.

    Wartung und Reinigung des Natursteinbelags

    Um die Beständigkeit des Steinbelags zu gewährleisten, muss dieser nach dem Verfugen auch gereinigt und gewartet werden, was aber nur wenig Arbeit erfordert. Nach dem Verfahren des Verlegens und Verfugens von Naturstein bleiben auf der Oberfläche Zementrückstände haften, die aber mit der Zeit abgewaschen werden. Naturstein-Pflasterflächen werden am besten mit einem Besen oder einem Wasserstrahl gereinigt. Um Algen, Moose und andere Verunreinigungen zu beseitigen, lassen sich auch Spezialreiniger für Pflasterflächen verwenden.

    2. Steinverlegung – Preis

    Am Ende dieses Beitrags haben wir noch den Preis für die Natursteinverlegung bzw. Natursteinpflasterung vorbereitet. Dieser hängt nicht nur vom Gelände und vom Auftragnehmer, sondern auch von anderen Faktoren ab, wie z. B. Bearbeitung und Verlegemuster. Auch die Art des Natursteins ist ein bedeutender Preisfaktor, denn selten vorkommende Natursteine sind verständlicherweise teurer (Marmor ist in der Regel doppelt so teuer wie Granit). Als Richtpreis für das Verlegen von Natursteinplatten inkl. Untergrundvorbereitung kann man etwa 55.00 EUR/m2 annehmen.

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    Fachartikel 457
    Autor: DaiBau Magazin
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