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    Der Sommergarten: eine kostengünstige und beliebte Alternative zum klassischen Wintergarten

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    Ein Sommergarten ist ein unbeheizter Wintergarten. Zwischen einem klassischen, also beheizten Wintergarten und einem Sommergarten gibt es einige Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede. Der Sommergarten zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es aufgrund seiner einfachen Bauweise deutlich preisgünstiger ist, aber trotzdem die Freiluftsaison verlängert, vor Wind und Regen schützt, und die Überwinterung von Pflanzen ermöglicht.
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    1. Wintergarten und Sommergarten: der Unterschied

    Wintergärten werden in wärmetechnischer Hinsicht in drei Kategorien unterteilt: warmer Wintergarten, mittelwarmer Wintergarten und kalter Wintergarten. In einem warmen Wintergarten bleibt die Raumtemperatur ständig über 19 °C, was die ganzjährige Nutzung als zusätzlicher Wohnraum erlaubt. Deswegen werden warme Wintergärten auch Wohn-Wintergärten genannt. Ein mittelwarmer oder kühler Wintergarten ist ein Wintergarten, der in der Heizperiode auf 12 bis19 °C beheizt wird. Ein Wintergarten, der nur gering oder überhaupt nicht beheizt wird, wird auch als kalter Wintergarten, Kaltwintergarten oder Sommergärten bezeichnet. Ein beheizter Wintergarten ist mit einem wärmegedämmten Boden, einem separaten Heizsystem (z. B. Fußbodenheizung oder Infrarotheizung) und einem Lüftungssystem ausgestattet. Ein unbeheizter Wintergarten ist eine wesentlich einfachere Konstruktion aus ungedämmten Profilen, bei der auf separate Heiz- und Lüftungsanlagen verzichtet wird, erklärt man uns im Unternehmen Kölly & Wilfinger Wintergarten GmbH.

    2. Bau- und Funktionsweise von Sommergärten

    2.1 Aluminiumprofile

    Ein Sommergarten ist eine Kombination aus Terrassendach, Unterbau, Windschutzelementen und Sonnenschutz. Die Konstruktion besteht aus nicht isolierten Aluminium-Profilen und sie wird meistens auf einer bereits vorhandenen Terrasse aufgebaut. Deshalb ist die Bauweise eines Sommergartens einfacher als die Bauweise eines klassischen (beheizten) Wintergartens. Die schlanken Aluminium-Profile sind in vielen attraktiven RAL-Farben erhältlich und können auf die Terrassenmöbel und das Wohngebäude abgestimmt werden. Zur Verfügung stehen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, sodass die Formen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden können. Dadurch wird Ihr Sommergarten zur idealen Ergänzung für das Haus.

     Quelle: Sonnenoase, Kölly & Wilfinger GmbH

     

    2.2 Untergrund

    Die filigrane Alu-Glaskonstruktion aus schlanken Aluminium-Profilen und Glaseinsätzen erfordert nicht unbedingt ein Fundament. Ein stabiler Untergrund zur Verankerung der Konstruktion ist trotzdem empfehlenswert, weshalb der Sommergarten oft mit einer bestehenden Terrasse kombiniert wird.

    2.3 Glaselemente

    Die Seiten eines Sommergartens bestehen entweder aus Glasschiebeelementen (großflächige Ganzglas-Schiebetüren oder Schiebe-Stapelwände) oder aus einfachen Glasfronten. Auf Wunsch können die Seiten gänzlich aus Schiebe- oder Schiebedreh-Elementen bestehen. Die seitlichen Schiebe-Elemente lassen sich schnell und reibungslos öffnen und schließen, was dem Besitzer die Möglichkeit gibt, das Innenklima im Sommergarten zu regulieren oder auf wechselnde Wetterverhältnisse rasch zu reagieren.

    Große Glasflächen und Sonnenschutzelemente gehören zur Standardausrüstung von Winter- und Sommergärten.
    Quelle: Sonnenoase, Kölly & Wilfinger GmbH

     

    Die seitlichen Glasflächen schützen den Sommergarten zwar zuverlässig vor Wind und Regen, sind aber auch in geschlossenem Zustand nicht luftdicht. Diese Luftdurchlässigkeit ist wichtig, weil sie stetigen langsamen Luftaustausch innerhalb des Sommergartens sicherstellt. Ein Sommergarten ist also ein luftiges Glashaus, das kein zusätzliches Lüftungssystem benötigt.

    Für die Seitenelemente wird in der Regel Einscheibensicherheitsglas verwendet, für die Dacheindeckung hingegen Verbundsicherheitsglas. Alle Glaselemente müssen höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Je nach Bedürfnis können blickdichte oder vollkommen transparente Glaselemente in Ganzglasoptik verbaut werden. Dank der umseitigen Verglasung und des Verzichts auf senkrechte Profile ist der Sommergarten transparent und bietet ungestörten Ausblick auf die umliegende Landschaft.

    2.4 Sonnenschutz

    Aufgrund ihrer großen Glasflächen benötigen Sommergärten auch angemessene Beschattungs- und Sonnenschutzelemente. In den heißen Sommermonaten kann es in Winter- und Sommergärten unangenehm heiß werden. Das Innenklima wird dann durch Belüftung (Öffnen der Schiebetüren) und Beschattung angenehm frisch erhalten. Geeignete Sonnenschutzelemente sind z. B. Markisen und Senkrecht-Markisen. Am besten ist es, wenn die Markise auf dem Dach per Funk bedienbar ist.

    2.5 Pflege

    Ein Sommergarten aus Aluminium ist pflegeleicht und wartungsarm. Anders als im klassischen Wintergarten gibt es hier nämlich keine wartungsintensiven Isolier- und Heizungsanlagen. Regelmäßige Reinigung der Glas- und Aluminium-Elemente ist dennoch erforderlich. Und natürlich wird Ihr Sommergarten nur dann eine lange Lebensdauer haben, wenn er fachgerecht montiert wurde.

    3. Verlängerte Freiluftsaison

    Sommergärten ermöglichen den Aufenthalt im Freien bei jedem Wetter und verlängern auch die Freiluftsaison um weitere zwei Jahreszeiten. In den kühleren, jedoch sonnigen Tagen der Übergangsmonate heizt sich die lichtdurchflutete Alu-Glaskonstruktion auch bei kühleren Außentemperaturen durch die Sonneneinstrahlung schnell auf. Die Erwärmung des Sommergartens wird durch die seitliche Einfachverglasung noch beschleunigt. Dadurch wird die Aufenthaltsdauer auf der Terrasse verlängert. Deshalb kann dank des Sommergartens die Terrassensaison bereits im etwas kälteren Frühjahr beginnen und bis weit in den Herbst hineinreichen. Im Herbst, Frühling und an kühlen Sommerabenden können Sie den Aufenthalt auf der Terrasse bis in die Abendstunden hinein genießen und mit Kerzenlicht und LED-Beleuchtung eine behagliche und romantische Atmosphäre zaubern. Dabei können Sie ganz entspannt sein, denn unter dem Glasdach Ihres Sommergartens sind Sie und Ihre Terrassenmöbel vor Regen, Schmutz, Herbstlaub usw. geschützt. Im Sommergarten stehende Sitzgarnituren und andere Terrassenmöbel müssen nicht eingewintert werden, sondern können an Ort und Stelle verbleiben, betont man im Unternehmen Kölly & Wilfinger Wintergarten GmbH.

    Ein Sommergarten verlängert die Terrassensaison. Quelle: Sonnenoase, Kölly & Wilfinger GmbH

     

    4. Pflanzenzucht

    Ein Sommergarten bzw. ein kalter Wintergarten kann nicht nur als Wohlfühloase für Menschen genutzt werden, sondern auch als Anbau- und Überwinterungsort für Pflanzen. Im Frühling eignet sich der Wintergarten hervorragend zur Anzucht von bunten Sommerblumen, saftigen Tomaten und anderen Bio-Gemüsesorten. Die Glaskonstruktion ähnelt einer modernen Terrassen-Orangerie. Er ist zwar unbeheizt, aber frostfrei und hell. Deswegen können empfindliche Pflanzen in einem Sommergarten auch eisige Wintertage von November bis März frostfrei überstehen. Zu diesem Zweck bedarf der Sommergarten hochwertiger Wärmeschutz-Isolierverglasung. Manchmal wird mit einem Heizstrahler zusätzlich nachgeholfen.

    5. Preisaufwand: kostengünstige Alternative zum Wintergarten

    Da Sommergärten aus einfachen Materialkombinationen angefertigt werden, sind sie deutlich kostengünstiger als warme Wintergärten bzw. Wohnwintergärten. Auch der Umstand, dass Sommergärten im Regelfall auf einer bereits vorhandenen Terrasse aufgebaut werden, trägt zur Minderung des finanziellen Aufwands bei.

    6. Baugenehmigung

    Jeder Bau, der mit dem Boden verbunden ist, unterliegt dem Baurecht (also auch Sommergärten und andere Terrassenüberdachungen). Weil sich jedoch die Vorschriften von Bundesland zu Bundesland und teilweise sogar von einer Gemeinde zur anderen unterscheiden, können wir Ihnen an dieser Stelle nur raten, beim zuständigen Bauamt nachzufragen.

    7.Wintergarten oder Sommergarten?

    Ob Sie sich besser einen beheizten Wintergarten oder einen Sommergarten zulegen, hängt von Ihrem Haus, Ihrer Familie und Ihrem persönlichen Lebensstil ab. Wenn Sie die sonnige Glaskonstruktion ganzjährig und täglich als Wohnraumerweiterung nutzen möchten, ist der beheizte Wohn-Wintergarten für Sie meist die bessere Wahl. Wenn Sie jedoch nicht so viel Geld und Wartungsaufwand investieren möchten, oder sich einfach nur eine Sommerverlängerung auf Ihrer Terrasse wünschen, spricht das eindeutig für den Sommergarten.

     Quelle: Sonnenoase, Kölly & Wilfinger GmbH

     

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    Autor: DaiBau Magazin
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