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    Altbausanierung – mehr als nur thermische Sanierung

    Durch eine Altbausanierung wird ein Altbau an moderne Standards angepasst. Dabei werden Schäden behoben und moderne Installationen eingebaut. Die Sanierungsmaßnahmen sind umfangreich und vielfältig, sie reichen von der Fassadensanierung bis zur Sanierung der Bodenbeläge. Eine Altbausanierung steigert den Wohnkomfort im Gebäude, ist aber auch aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht sinnvoll. Deshalb stehen für Altbausanierungen auch Förderungen zur Verfügung.
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    1. Was bedeutet Altbausanierung?

    Als „Altbausanierung“ bezeichnet man die Sanierung eines bestehenden Hauses bzw. Gebäudes. Altbauten entsprechen nämlich häufig nicht mehr den heutigen Wohnstandards und weisen auch Schäden auf. Es kommt oft vor, dass Fenster undicht sind, die Heizung ineffizient arbeitet, der Bodenbelag stark beschädigt ist usw. Weil bei einer Altbausanierung häufig eine Kernsanierung notwendig ist und Altbauten manchmal für moderne Installationen ungeeignet sind, gilt Altbausanierung allgemein als ein kostspieliges Unterfangen. Dennoch ist eine Altbausanierung aus mehreren Gründen sehr lohnenswert, erklärt man uns im Unternehmen Bauprofi Cevik. Der erste Grund besteht natürlich in der gesteigerten Lebensqualität, die durch die Sanierung eines Altbaus erreicht wird. Der zweite Grund ist ökonomischer Natur. Weil eine energetische Altbausanierung die Betriebskosten des Gebäudes senkt, ist sie angesichts steigender Energiepreise eine sehr wirtschaftliche Maßnahme. Es darf auch nicht vergessen werden, dass der Wert einer Immobilie durch eine fachgerechte und umfangreiche Sanierung enorm ansteigt.

    Eine Altbausanierung steigert die Lebensqualität
    Eine Altbausanierung steigert die Lebensqualität der Bewohner

    Als Alternative zur Altbausanierung wird oft der Abriss des bestehenden Gebäudes und die Errichtung eines Neubaus in Erwägung gezogen. Dies ist jedoch teurer und zeitaufwändiger als eine Altbausanierung. Außerdem werden beim Abriss des alten und Bau eines neuen Gebäudes wesentlich mehr Ressourcen verbraucht, als bei einer Altbausanierung. Deswegen ist Altbausanierung auch aus ökologischer Sicht sinnvoll. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Sanierungsarbeiten nicht zu lange hinausgeschoben werden können bzw. dürfen, weil es gesetzliche Sanierungspflichten gibt. Dies kann beim Erwerb eines älteren Gebäudes der Fall sein, oder wenn Austausch- oder Nachrüstpflichten zu erfüllen sind. Auch bei diesen gesetzlichen Vorgaben spielt der ökologische Aspekt eine sehr wichtige Rolle, denn es geht vor allem um (nachträgliche) Wärmedämmung, die Verwendung gesundheitlich unbedenklicher Baustoffe (Entfernung von Asbest, Teerölkleber oder giftigen Holzschutzmitteln) und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger.

    2. Förderungen

    Weil Altbausanierungen einerseits sehr nutzbringend und daher wünschenswert sind, andererseits aber für die Eigentümer ziemlich teuer werden können, gibt es dafür Förderungen. Die Förderung von Sanierungsmaßnahmen (Wärmeschutz, Photovoltaik, Sanierungen von Dächern, Geschossdecken oder Kellerböden usw.) ist Sache der Länder. Ansprechpartner für Interessenten sind die Bausparkassen und die Landesförderstellen. Die Bundesländer legen auch die Förderungskriterien fest, die sich deshalb je nach Bundesland unterscheiden können.

    Fassadendämmung und Sanierung
    Fassadendämmung gehört zur thermischen Altbausanierung dazu

    Die thermische Sanierung von Gebäuden ist allerdings Sache der Bundesrepublik. Die Bundesregierung stellt jedes Jahr Mittel für Förderungen im Bereich der thermischen Gebäudesanierung zur Verfügung. Das ist der sehr beliebte Sanierungscheck – ein bundesweiter Fördertopf, der in den letzten Jahren bereits innerhalb weniger Monate ausgeschöpft war. Dieses Jahr gibt es den Sanierungsscheck für Private 2020. Gefördert werden private thermische Sanierungen für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser, die mehr als 20 Jahre alt sind. Ein Förderungsantrag kann seit dem 11.05.2020 gestellt werden. Förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen sind z. B. Dämmung von Außenwänden, Sanierung bzw. Austausch von Fenstern und Außentüren, Dämmung des Dachs oder der obersten Geschoßdecke, Dämmung des Kellers bzw. der untersten Geschoßdecke oder Umstellung eines fossilen Heizungssystems (Öl, Gas, Kohle, Koks und Allesbrenner) auf eine Wärmepumpe.

    3. Welche Maßnahmen gehören zur Altbausanierung?

    Die im Rahmen einer Altbausanierung ausgeführten Maßnahmen betreffen nicht nur die Gebäudetechnik (Versorgungstechnik), sondern in vielen Fällen auch die Statik der Bauteile, die Grundrissdisposition und die äußere Gebäudehülle. Die Zielsetzung ist meist umfassend und die Arbeiten erstrecken sich auf viele verschiedene Gewerke wie Fassadenbau (besonders Wärmedämmung), Zimmererarbeiten, Fliesenlegerarbeiten, Elektroinstallationsarbeiten, Malerarbeiten usw. Die Sanierungsmaßnahmen sind also vielfältig und umfangreich, weswegen sie gut koordiniert werden müssen. Das wiederum bedeutet, dass Altbausanierungen nur von darauf spezialisierten Fachunternehmen durchgeführt werden können.

    Alter Parkettboden lässt sich oft erneuern
    Alter Parkettboden lässt sich oft erneuern und muss nicht ausgetauscht werden

    Eine typische Schwachstelle von Altbauten sind Fenster, die undicht, luftdurchlässig oder schlecht wärme- und schalldämmend sind. Beim Fenstertausch müssen manchmal auch neue Laibungen her. Auch die Dächer von Altbauten sind häufig sanierungsbedürftig, weil z. B. Latten im Dachstuhl durchhängen und die Dachhaut oder gar der komplette Dachstuhl ausgetauscht werden muss. Wände und Decken in Altbauten brauchen oft mehr als nur einen neuen Anstrich. Sie weisen Risse auf, sind feucht, eventuell gibt es sogar gesundheitsschädlichen Schimmel usw. Die Außenwände sind manchmal sehr dünn, was hohe Energieverluste zur Folge hat. In solchen Fällen muss eine angemessene Fassadendämmung angefertigt werden (Wärmedämmung bzw. thermische Sanierung des Gebäudes gehört ohnehin zu den wesentlichen Punkten jeder Altbausanierung). An alten Putzfassaden ist oft der Putz abgeschlagen, es gibt Algen- oder Pilzbefall, Specht-Löcher oder andere Schäden, die es zu sanieren gilt. Bei Altbausanierungen werden auch gesundheitsschädliche Materialien (z. B. Asbest-Baustoffe) durch unbedenkliche Baustoffe ersetzt. Im Rahmen einer thermischen Sanierung ist die Sanierung der Heizung sehr wichtig. Allerdings muss beachtet werden, dass bei Altbauten der Heizungstausch mit anderen Maßnahmen, wie Fenstertausch oder Fassadendämmung kombiniert werden muss, damit der Heizwärmebedarf auch wirklich effektiv gesenkt werden kenn. Bei einer Heizungssanierung wird die Öl- oder Gasheizung zu einer Brennwertheizung umgebaut, da der Brennwertkessel eine effizientere Nutzung des Brennstoffs ermöglicht. Auch Pelletheizungen sind dank ihrer starken Heizleistung für Altbauten mit ihren oft hohen Decken gut geeignet. Wer aber die staatliche Förderung in Anspruch nehmen möchte, muss die Umstellung auf alternative Energien (etwa Solarthermie bzw. Photovoltaik) umsetzen.

    Feuchtigkeitsschaden
    In sanierungsbedürftigen Altbauten sind Feuchtigkeitsschäden keine Seltenheit

    Zu den typischen Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich gehören Bodensanierungen (z. B. das Abschleifen, Versiegeln oder der Tausch des Parkettbodens) und Wasserschadensanierungen (etwa nach einem Rohrbruch). Im Unternehmen Bauprofi Cevik werden wir auch darauf hingewiesen, dass Altbausanierungen auch dazu genutzt werden können, den Wohnraum neu zu gestalten. So können mit Wanddurchbrüchen oder Trockenmauern die Räume vergrößert oder verkleinert werden, eine Sanierung ist aber auch eine gute Gelegenheit, den Dachraum zu einer Dachgeschosswohnung auszubauen.

    Ungenutzter Dachboden
    Eine Sanierung ist eine gute Gelegenheit, den Dachraum zu einer Dachgeschosswohnung auszubauen

     

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    Autor: DaiBau Magazin
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