Pflasterbau – verschiedene Bauweisen

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    Im Pflasterbau gibt es verschiedene Bauweisen. Es gibt drei Hauptbauweisen: die Gebundene, die Ungebundene und die gemischte Bauweise. Daneben gibt es noch andere Bauweisen, für die es oft keine Normen oder Richtlinien gibt, die aber trotzdem eine qualitativ hochwertige Pflasterung ermöglichen.
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    1. Pflasterbauweisen

    Jede Bauweise hat ihre Vor- und Nachteile, deshalb hängt es von der individuellen Situation ab, welche Bauweise in einem konkreten Fall am geeignetsten ist. Die Pflasterbauweise sollte daher bereits in der Planungsphase festgelegt werden, erklärt man uns im Unternehmen ALAV Pflasterbaubetrieb e.U. Dabei sind mehrere Faktoren zu beachten, wie z. B. die Nutzungsart bzw. die Belastungen, denen die gepflasterte Fläche ausgesetzt sein wird, und natürlich der Geschmack der Eigentümer.

    2. Ungebundene Bauweise

    Diese Bauweise ist die älteste und heute am häufigsten anzutreffende Pflasterbauweise. Deshalb ist sie auch als Regel- bzw. Standardbauweise bekannt. Bei dieser Bauweise werden die Pflastersteine oder –platten auf ein Bett aus Splitt, Sand oder Granulat verlegt bzw. gesetzt. Danach werden die Fugen zwischen den Pflastersteinen gefüllt. Das dazu verwendete Fugenmaterial besteht häufig aus dem gleichen Material wie das Bett. Am Ende werden die Fugen noch eingeschlämmt. Pflasterbett und Fugenfüllung kommen hier ohne Bindemittel aus. Eine in dieser Bauweise angelegte Konstruktion reagiert auf statische oder dynamische Belastung mit elastischer Verformung, die bei Entlastung wieder zurückgeht. Die Konstruktion ist sehr belastbar, außerdem lassen sich beschädigte Steine mit geringem Aufwand austauschen und die Materialien eignen sich zur Wiederverwendung. Die Pflasterdecke bleibt bei solchen Konstruktionen grundsätzlich wasserdurchlässig. Die Kosten für Herstellung und Wartung sind vergleichsweise niedrig. Die ungebundene Bauweise hat aber auch Nachteile, denn in den Fugen entstehen zwar keine Risse, jedoch können als Folge hoher Belastungen Spurrinnen entstehen. Der Fugenstoff kann auch ausgewaschen werden (z. B. mit Kehrsaugmaschinen), wodurch die Pflastersteine ihren Halt verlieren. Außerdem kann in den Fugen Unkraut wachsen.

    Ungebundene Bauweise
    Bei der ungebundenen Bauweise werden keine Bindemittel verwendet

     

    3. Gebundene Bauweise

    Diese Bauweise unterscheidet sich von der Vorangegangenen dadurch, dass Pflasterbett und Fugenfüllung unter Zusatz von Bindemitteln hergestellt werden. Fugenmörtel und Pflastersteine bilden eine relativ starre Fläche, weshalb sie früher auch als starre Bauweise oder Concrelith bezeichnet wurde. Das Pflasterbett besteht aus Pflasterdrainmörtel bzw. Zementmörtel, der teilweise mit Zusätzen verbessert wird. Wenn statt Steinen Platten verlegt werden, muss mit normgemäßem Kleber eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Platte und Pflasterdrainmörtel hergestellt werden. Die Fugen werden mit Fugenmörtel verfugt. Außerdem ist bei dieser Bauweise aufgrund der thermischen Dehnung das Anfertigen von Bewegungsfugen bzw. Dehnfugen und/oder Entspannungszonen unerlässlich. Der Vorteil der gebundenen Bauweise liegt in der versiegelten, geschlossenen, homogenen und hochbelastbaren Oberfläche, die pflegeleicht ist und keinen Fugenbewuchs zulässt. Andererseits können in den geschlossenen Fugen geringfügige Spannungsrisse auftreten, was jedoch kein großes Problem darstellt. Die Herstellungskosten sind höher als bei der ungebundenen Bauweise, außerdem kann eine so gepflasterte Fläche erst nach einer zur Trocknung des Betons bzw. Mörtels notwendigen Sperrzeit betreten werden. Instandsetzungsarbeiten verlangen nach einem größeren Aufwand (z. B. Grabung) als bei der ungebundenen Bauweise.

    Pflaserung
    In gebundener und gemischter Bauweise hergestellte Oberflächen sind versiegelt, geschlossen und homogenen

     

    4. Gemischte Bauweise

    Wie aus der Benennung hervorgeht, handelt es sich hier um eine Mischung aus gebundener und ungebundener Bauweise. Bei der gemischten Bauweise wird das Pflasterbett ungebunden (also ohne Zusatz von Bindemitteln), die Fugenfüllung hingegen gebunden (mit Zusatz von Bindemitteln) ausgeführt. Deshalb ist die Oberfläche einer so angefertigten Konstruktion versiegelt und geschlossen wie bei der gebundenen Bauweise (d. h. kein Fugenbewuchs und einfache Reinigung), und auch optisch gibt es keinen Unterschied. Mit der gebundenen Bauweise verbindet sie auch der Bedarf an Bewegungsfugen und Sperrzeiten, die Unvermeidbarkeit von durch Temperaturunterschiede entstehenden Rissen in den Fugen sowie der große Aufwand bei Instandsetzungsarbeiten. Ein Vorteil der gemischten Bauweise ist auch eine im Vergleich zur gebundenen Bauweise günstigere Herstellung. Ein großer Nachteil liegt in der geringen Belastbarkeit. Wie man uns im Unternehmen ALAV Pflasterbaubetrieb e.U. erläutert, ist die gemischte Bauweise nur für begangene oder gering befahrene (niedrige PKW-Frequenz) Flächen geeignet.

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    Autor: DaiBau Magazin
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